BERLINER MORGENPOST: Genug Gedenken: Endlich Handeln – Leitartikel

Es gibt Menschen, die feiern den Welttoilettentag.
Anderen ist das Tanzen, das Knuddeln oder auch die Zahl Pi einen
Gedenktag wert. Es gibt einen Welttag der Poesie, der Hauswirtschaft,
des Datenschutzes, ja sogar der veganen Ernährung. Auch so ziemlich
jede Krankheit und jedes menschliche Organ kann einen eigenen Tag für
sich verbuchen: der Kopfschmerz, die Tuberkulose, die Leber, die
Niere. Und heute: Heute sind die Frauen dran. Genau 100 Jahre ist es
her, dass die Zweite Intern

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Weltfrauentag
Existenzkrise
ANNEKE QUASDORF

Happy Birthday, Weltfrauentag. Seit 100 Jahren
erinnerst du uns nun schon daran, dass es äußerst schlecht bestellt
ist um die Gleichberechtigung der Frauen. Zumindest war das mal dein
Zweck. Doch seit einiger Zeit zeigst du uns etwas ganz anderes:
nämlich dass der Feminismus in Deutschland eine neue Existenzkrise
hat. Er ist jetzt nicht mehr nur uncool. Viele Frauen wissen einfach
nichts mehr damit anzufangen. Weltfrauenwas? Völlig
selbstverständlich profitieren

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Der FC Bayern lässt Trainer van Gaal im Amt
Veilchen statt Gladiolen
ARIANE MÖNIKES

Tätäää! Da haben die Bayern-Bosse am Rosenmontag
ja mächtig auf die Bütt gehauen. Trainer Louis van Gaal bleibt – aber
nur bis zum Saisonende. Das ist also bei der großen Prunksitzung der
Herren Rummenigge, Hoeneß und Nerlinger herausgekommen. Sie wollen
van Gaal nicht, aber sie behalten ihn trotzdem. Wer beim FC Bayern
jetzt mit Pappnase herumläuft, ist nicht ganz einfach zu beantworten.
Sicherlich van Gaal. Das selbsternannte Feierbiest ist zum

Mittelbayerische Zeitung: Das Regensburger Blatt zur künstlichen Befruchtung

Dass das Europaparlament ein Ende der
Diskriminierung bei künstlicher Befruchtung fordern will, mag auf dem
Papier gut klingen. Notwendig ist der Einsatz aber nicht. Europa muss
sich nicht überall einmischen. Das gilt vor allem für sensible
Themen, bei denen ethische und moralische Aspekte mit im Vordergrund
stehen. Wie wenig davon zu halten ist, wenn sich die EU trotzdem
einmischt, zeigt das Schicksal der zweiten
Antidiskriminierungsrichtlinie. Der Widerstand aus Deutschland

Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

Streiks sind legitim, doch nimmt der Ausstand der
Lokführer absurde Züge an. Nichts und niemand kann die GDL bewegen,
an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Alle Angebote der DB und der
Privatbahnen lehnte die GDL ab. Während die Arbeitgeber sagen, sie
hätten große Zugeständnisse gemacht, behaupten die Lokführer das
Gegenteil. Wer hat recht? Dies müsste ein neutraler Schlichter
klären. Doch dies lehnte die GDL ab. Sie läuft Gefahr, i

Mitteldeutsche Zeitung: zu Thalia-Theater

Nun stehen sie betroffen vor dem Scherbenhaufen –
und keiner will es gewesen sein. Die Kultur GmbH schiebt die Schuld
der Gewerkschaft Verdi zu, die sich als "Schwarzer Peter" benutzt
sieht. Das Land zuckt bedauernd mit den Schultern, die Stadt hofft
auf eine Übernahme der Aufgaben durch andere Häuser … das Ergebnis
aber bleibt: Halles Thalia-Theater, die einzige Kinder- und
Jugendbühne in Sachsen-Anhalt, ist kaum noch zu retten. Schon mit dem
Ende der Saison kom

Mitteldeutsche Zeitung: zu FC Bayern

Stundenlang haben die Vereinsbosse des FC Bayern am
Sonntag zusammengesessen. Sie haben die Zukunft von Trainer Louis van
Gaal diskutiert, um dann festzustellen, dass sie irgendwie doch keine
Alternative zu dem Niederländer haben. Zugegeben, das klingt zunächst
einmal grenzwertig professionell, als seien die Bayern-Oberen zu
blöd, einen neuen Trainer zu finden. Doch ganz so einfach ist es eben
nicht.

Louis van Gaal hat seinem Team eine sehr spezielle Philosophie
verpasst mi

Rod Stewart bekommt nicht mehr genug Schlaf

Der britische Sänger Rod Stewart und seine Frau Penny Lancaster bekommen kaum noch Schlaf, seitdem ihr zweites Kind Aiden vor zwei Wochen geboren worden ist. "Ich bin völlig fertig. Ich glaube nicht, dass ich den letzten zwei Wochen jeglichen Schlaf bekommen haben", sagte Stewart während eines Interviews mit einem britischem Radiosender. Die ersten Tage hätten er und seine Frau noch getrennt von einander geschlafen, damit wenigstens einer der beiden etwas schlafen k

Zeitung: Runder Tisch soll Streit um Erdgasbohrungen in NRW klären

Im Streit um die geplanten Erdgasbohrungen in Nordrhein-Westfalen – mehrere Konzerne aus dem In- und Ausland wollen mit Probebohrungen ermitteln, wie groß die unterirdischen Gasvorkommen sind – plant die Bezirksregierung Arnsberg eine Diskussions- und Vermittlungsrunde nach dem Vorbild Stuttgart 21. Wie die "Westfalenpost" in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, sollen die Gespräche am 23. März im ehemaligen Dortmunder Oberbergamt beginnen. Am Runden Tisch teilnehmen werde