Mehrheit der Erwerbstätigen will bis 63 in Rente / Mehr als einem Drittel der Beschäftigten fehlt es an Weiterbildungsangeboten / Gering Qualifizierte bekommen besonders wenig Weiterbildungsangebote

Mehrheit der Erwerbstätigen will bis 63 in Rente / Mehr als einem Drittel der Beschäftigten fehlt es an Weiterbildungsangeboten / Gering Qualifizierte bekommen besonders wenig Weiterbildungsangebote

Nur eine Minderheit der Deutschen kann sich vorstellen, bis zum regulären Rentenalter oder darüber hinaus zu arbeiten. Eine Mehrheit von 62,9 % hingegen möchte bereits mit 63 Jahren oder früher in Rente gehen. Die Bereitschaft, länger zu arbeiten, findet sich vor allem bei Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss, von denen sich gut ein Viertel vorstellen kann, auch über das 67. Lebensjahr hinaus noch im Beruf aktiv zu sein. Voraussetzungen für die meisten si

Wird es 2025 Zeit für Veränderung / Beinahe ein Drittel der Deutschen würden ihren Beruf nicht noch einmal wählen

Wird es 2025 Zeit für Veränderung / Beinahe ein Drittel der Deutschen würden ihren Beruf nicht noch einmal wählen

Rund 31 Prozent der Befragten in Deutschland verneinen die Frage, ob sie ihren jetzigen Beruf beziehungsweise den Beruf, den sie ausgeübt haben, noch einmal wählen würden (21,5 Prozent "eher nein" und 9,7 Prozent "auf gar keinen Fall"). 57 Prozent der Befragten sind allerdings zufrieden mit ihrer Berufswahl (26 Prozent "auf jeden Fall" und 31 Prozent "eher ja") – 12 Prozent waren sich nicht sicher. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Manpo

Brandenburger BSW-Chef Crumbach rechnet mit Abschluss der Koalitionsverhandlungen noch in dieser Woche

Brandenburger BSW-Chef Crumbach rechnet mit Abschluss der Koalitionsverhandlungen noch in dieser Woche

In Brandenburg werden die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und BSW in den kommenden Tagen aller Voraussicht nach abgeschlossen sein.

Das hat der Brandenburger BSW-Landesvorsitzende Robert Crumbach in Aussicht gestellt. Crumbach sagte am Montag im rbb24 Inforadio: "Ich denke, wir sind auf einem ganz guten Weg. Wir haben heute nochmal eine Verhandlungsrunde und werden schauen, ob wir noch eine brauchen. Aber es sieht ganz gut aus, dass wir diese Woche fertig werden können."

Berliner Morgenpost: Deutsches Dilemma / ein Kommentar von Christian Unger zur Migrationspolitik

Berliner Morgenpost: Deutsches Dilemma / ein Kommentar von Christian Unger zur Migrationspolitik

Migration ist auch Psychologie. 2016 hocken Geflüchtete aus Syrien und dem Irak im Schlamm von Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze. Sie rufen "Merkel! Merkel!" oder "Mama Merkel!". Ihr Ziel: Deutschland. Die Menschen wissen nicht viel über das Leben der Deutschen. Aber sie haben in den sozialen Netzwerken von Merkel und einer "Willkommenskultur" gehört.

Einen psychologischen Effekt kann es auch haben, wenn Deutschland zehn Menschen aus Ko

Berliner Morgenpost: Gigantisch ungerecht / ein Kommmentar von Theresa Martus zur UN-Klimakonferenz

Berliner Morgenpost: Gigantisch ungerecht / ein Kommmentar von Theresa Martus zur UN-Klimakonferenz

Vor knapp einem Jahr geriet ein Projekt in Lima unerwartet ins Schlaglicht der deutschen Öffentlichkeit: der Aufbau eines Radwegenetzes in der peruanischen Hauptstadt, finanziert per Zuschuss und Kredit über das Entwicklungsministerium. Und weil in Deutschland schon damals Haushaltskrise war, wurde das Projekt politisch bald ausgespielt gegen andere Vorhaben, deren Finanzierung auf der Kippe stand. Der Tenor der Debatte: Radwege in Peru, ach, dafür ist also Geld da?

Bestenfalls e

Klimagipfel in Baku: Immerhin kein GAU

Klimagipfel in Baku: Immerhin kein GAU

Dreimal so viel Klimahilfen für die Entwicklungsländer wie bisher, 300 statt 100 Milliarden Dollar jährlich – auf den ersten Blick sieht das gar nicht schlecht aus. Auf dieses Ziel, zu erreichen bis 2035, hat sich die Weltgemeinschaft auf dem UN-Klimagipfel im aserbaidschanischen Baku geeinigt.

Tatsächlich handelt es sich dabei nur um einen Minimalkonsens, mit dem ein komplettes Scheitern der Konferenz verhindert wurde. Jeder weiß: Die Summe ist, gemessen an den Notwen

Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen

Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen

Es stimmt: Spitzenpolitiker müssen sich mehr gefallen lassen als andere, allerdings nicht alles. Erst recht dürfen permanente Attacken nicht zu ihrem Rückzug führen, wie dem des sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz vor wenigen Tagen – zum Schutz seiner Familie. (…) Der traurige Ist-Zustand wird bis auf Weiteres wohl dieser sein: Spitzenpolitiker müssen jeweils für sich einen Umgang mit Beleidigendem finden. Wenigstens sie sollten dabei die

Weltklimakonferenz

Weltklimakonferenz

Mehr Geld, aber nicht genug und auch nur vielleicht. Das ist das wesentliche Ergebnis der Weltklimakonferenz. In Baku brannte die Luft, die ärmeren Länder, die oft besonders hart unter jener Klimakrise leiden, die von den großen Industrienationen verursacht wurde, sind zu Recht empört. Von den vagen Zusagen der entscheidenden Akteure, die Menschheit zumindest besser vor Wetterextremen zu schützen, haben sie erst einmal gar nichts. Zumal völlig unklar ist, woher das

„Berliner Morgenpost“: Putins Angstmacherei – Leitartikel von Gudrun Büscher zum russischen Präsidenten

„Berliner Morgenpost“: Putins Angstmacherei – Leitartikel von Gudrun Büscher zum russischen Präsidenten

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine tobt nun schon seit mehr als 1000 Tagen. Präsident Putin überzieht das Nachbarland mit Drohnen- und Raketenangriffen, kämpft sich auf dem Boden Meter für Meter vor. Die Ukraine stemmt sich tapfer gegen die Angriffe und erweist sich als so hartnäckiger Gegner, dass es längst auch in Russland wehtut.

Dabei verteidigte sich die Ukraine von Anfang an, wie Militärexperte Carlo Masala immer wieder betont hat, bildlich ge

„Berliner Morgenpost“: Was für ein Theater – Kommentar von Gilbert Schomaker zum Koalitionsbruch in Brandenburg

„Berliner Morgenpost“: Was für ein Theater – Kommentar von Gilbert Schomaker zum Koalitionsbruch in Brandenburg

Eigentlich war diese Koalition nur noch auf den letzten Metern. Doch nun geben Sozialdemokraten und Grüne in Brandenburg ein jämmerliches Bild ab. Eine geschäftsführende Landesregierung implodiert. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), getrieben von dem Wunsch, unbedingt eine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) einzugehen, macht Tabula rasa: Wegen des Streits um die Abstimmung zur Krankenhausreform entlässt er in der laufenden Sitzung des Bundes