Kürzungen bei der Entwicklungshilfe: Auf dem Prüfstand / Kommentar von Frauke Wolter

Kürzungen bei der Entwicklungshilfe: Auf dem Prüfstand / Kommentar von Frauke Wolter

"(V)iele Länder Asiens, Lateinamerikas und Afrikas misstrauen dem Westen und verhalten sich im Ukrainekrieg inzwischen neutral. Schließlich halte sich der Westen oft genug auch aus ihren Konflikten heraus, so eines ihrer Argumente; unfaire Handelsverträge und postkoloniale Verwerfungen sind weitere. Stattdessen klopfen längst Russland und China an die Türen der politisch Verantwortlichen im Süden und bieten ihre Hilfe an. Wer den Einfluss autoritärer Regi

Bundesverbraucherhilfe auf der Suche nach Ausschussmitgliedern: Wie Experten Verbraucherpolitik machen sollen

Das Präsidium der Bundesverbraucherhilfe hat 2024 die Vereinsarbeit von einer Zusammenarbeit mit externen Experten in Arbeitsgruppen zu einer vertraulichen Ausschussarbeit umgewandelt. Dazu braucht es noch Expertinnen und Experten, die sich in den Ausschüssen engagieren.

Die Ausschussmitglieder bringen ihre Expertise in Stellungnahmen, Entscheidungen und Positionen der Bundesverbraucherhilfe ein und agieren in enger Abstimmung mit dem Präsidium. Präsident Ricardo Dietl sagt:

Berlriner Morgenpost: Unruheherd der Koalition / Leitartikel von Joachim Fahrun

Berlriner Morgenpost: Unruheherd der Koalition / Leitartikel von Joachim Fahrun

Die SPD-Basis wünscht sich, vereinfacht gesagt, einen Kurs, wie ihn die frühere Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey für sich reklamiert: Bürgernah, unideologisch, pragmatisch, wirtschaftsfreundlich. So setzt sich die Wirtschaftssenatorin des schwarz-roten Senats in Szene. So hat sich auch das Duo präsentiert, das am Wochenende das Mitgliedervotum zum Landesvorsitz deutlich gewonnen hat. Es wird spannend, wie viele links gestrickte Delegierte beim Landesparte

Straftaten mit rechtsextremer oder rassistischer Motivation müssen auch als solche erkannt und behandelt werden. Die demokratischen Institutionen haben es in der Hand, hier mehr zu tun.

Straftaten mit rechtsextremer oder rassistischer Motivation müssen auch als solche erkannt und behandelt werden. Die demokratischen Institutionen haben es in der Hand, hier mehr zu tun.

(…) Eine politische Priorität könnte und müsste es auch sein, rechte und rassistische Umtriebe und Einstellungen in der Polizei zu bekämpfen. Und gleichzeitig deren Ermittlungsarbeit darauf zu fokussieren, Straftaten mit rechtsextremer oder rassistischer Motivation auch als solche zu erkennen und zu behandeln.

Dass das oft immer noch nicht passiert, zeigen die am Dienstag vorgestellten offiziellen und unabhängigen Zahlen zu politischer Gewalt. 2589 Angriffe von Rechte

Kommentar von „nd.DerTag“ zum Haftbefehl gegen Netanjahu und die Hamas

Kommentar von „nd.DerTag“ zum Haftbefehl gegen Netanjahu und die Hamas

Nie waren sich Israels Regierung und die Hamas so einig wie in der Kritik am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Dass Chefankläger Karim Khan sowohl gegen Spitzenpolitiker der israelischen Regierung als auch gegen die Hamas-Führung Haftbefehle beantragt hat, geht beiden Seiten nicht runter. Das bedeutet, Khan lag genau richtig mit seiner Entscheidung. Die Reaktionen auf sein Vorgehen sprechen für sich: Während Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beim IStGH "V

Mitteldeutsche Zeitung zum Strommarkt

Mitteldeutsche Zeitung zum Strommarkt

Wir sind unterwegs in eine Welt, wo Wind- und Solarstrom extrem billig, weil Betriebskosten extrem niedrig sind, denn es müssen keine Brennstoffe gekauft werden. Das wird die Im- und Exporte von elektrischer Energie über Ländergrenzen hinweg noch massiv befeuern. Derzeit sind es vor allem Wasserkraftwerke und Windräder in Skandinavien, die konkurrenzlos preiswert produzieren und auch hierzulande die Preise drücken. Zugleich gibt es am anderen Ende Europas – in Griechenla

Mitteldeutsche Zeitung zu politisch motivierter Gewalt

Mitteldeutsche Zeitung zu politisch motivierter Gewalt

Wohin steuert die Republik, wenn sich immer mehr Teile der Bevölkerung rechts, links, religiös oder einfach in Opposition zum demokratischen System radikalisieren? Man kann dem Staat nicht vorwerfen, auf dem einen oder anderen Auge blind zu sein. Man hat aber den Eindruck, dass Politik und Behörden der Dynamik hinterherregulieren. So konnte das Bundeskriminalamt die Verfolgung von Hass und Hetze im Netz deutlich ausbauen. Wenn in einem Jahr 8.000 Hasspostings geahndet werden, dann

Die Ideologie der Reichsbürger ist wirr, aber trotzdem nicht ungefährlich

Die Ideologie der Reichsbürger ist wirr, aber trotzdem nicht ungefährlich

Dem "Rat", der die politische Macht in Deutschland übernehmen wollte, wird seit gestern der Prozess gemacht. (…)

Man wird versuchen, dem Gericht und der Öffentlichkeit eine Geschichte über gesetzestreue Bürger zu verkaufen, die sich Sorgen um ihr Vaterland machen. Die Bundesanwaltschaft wird nach Kräften zu verhindern versuchen, dass die Angeklagten damit durchkommen. (…)

Mag sein, dass ihre Ideologie, die teilweise an den bizarren amerikanischen QAnon-Ku

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt Literaturpreis an Dana Vowinckel

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt Literaturpreis an Dana Vowinckel

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaftvergibt seit 1953 im Förderbereich Literatur Preise an junge herausragende Stimmen der Gegenwartsliteratur. In diesem Jahr waren Barbi Markovic (Minihorror), Dana Vowinckel (Gewässer im Ziplock) und Wilke Weermann (Unheil) für die Shortlist des mit 20.000 EUR dotierten Literaturpreises der deutschen Wirtschaft nominiert.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Preises erhielten die drei Autor:innen die Möglichkeit, ihre Werke im Rahmen e

nd.DerTag: Berliner Mietenwahnsinn-Bündnis fordert bundesweiten Mietendeckel

nd.DerTag: Berliner Mietenwahnsinn-Bündnis fordert bundesweiten Mietendeckel

Das Berliner Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn, ein Zusammenschluss von mehr als 300 Initiativen, fordert einen bundesweiten Mietendeckel. Das sagte Sandra Koch, Sprecherin des Bündnisses, der Tageszeitung "nd.DerTag" (Dienstagausgabe). Das Bündnis wirft sowohl der Berliner Landespolitik als auch der Bundesregierung ein "kalkuliertes politisches Totalversagen" in Mietenfragen vor. Anstatt für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, würden die