Mehr Arbeit, weniger Zeit

Magazin Reader–s Digest veröffentlicht
repräsentative Umfrage – Frauen besonders betroffen von wachsendem
Druck am Arbeitsplatz

Immer mehr Menschen klagen über eine zunehmende Arbeitsbelastung
und einen Verlust an Lebensqualität. Und das, obwohl die
Wochenarbeitszeit in vielen Branchen in den vergangenen Jahren stetig
gesunken ist – sie liegt laut Tarifverträgen im Durchschnitt bei nur
noch 37,7 Stunden. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts
Emnid

Stuttgarter Nachrichten: Progression

Die Kraft dazu sollte die Große Koalition haben,
und den politischen Willen auch: CDU, CSU und SPD könnten endlich das
Steuerphänomen der kalten Progression entsorgen. Es wäre ein Dienst
an der Kaufkraft und im Sinne von Millionen Arbeitnehmern, die bei
einer Gehaltserhöhung bisher nur damit belohnt werden, dass sie noch
mehr Steuern an den Staat bezahlen. Deutschland ist reich, die
Staatseinnahmen sprudeln wie nie. Und die kalte Progression ist ein
objektives &Au

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Arbeitsmarkt/Langzeitarbeitslose

Im Lichte der neuen Zahlen erweist sich die
Entscheidung der großen Koalition als richtig, Langzeitarbeitslose im
ersten halben Jahr einer Beschäftigung vom gesetzlichen Mindestlohn
auszunehmen. Hätten sie auch von Anfang an 8,50 Euro in der Stunde
verdienen sollen, wäre die Tür zum regulären Arbeitsmarkt generell
versperrt geblieben. Nun können sie schrittweise in die Praxis
zurückfinden. Niemand sollte den Betroffenen Illusionen machen.

Presseko

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Brasilien/Gewalt

Ist Brasilien wirklich der richtige Schauplatz
für ein Weltereignis wie die Fußball-WM? Stadien, die erst im
allerletzten Moment fertig werden und viel teuerer sind als geplant,
das gab es zwar in anderen WM-Ländern auch, aber Brasilien 2014
scheint ein noch mal krasserer Fall zu werden.

Wenn die Gewalt nun die Viertel ergreift, in denen sich WM- und
Nicht-WM-Touristen erfreuen sollen, trübt sich das ohnehin schon
getrübte Vergnügen weiter ein. Niemand ha

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Nahost/PLO/Hamas

Aus westlicher Sicht mag zwar nicht ganz
einleuchten, warum der moderate Mahmud Abbas das Manöver, die
politische Spaltung von Fatah und Hamas zu beenden, ausgerechnet
jetzt startet, da die Gespräche mit Israel in höchster Gefahr sind.
Aber offenbar denkt man in Ramallah schon weiter. Nur verhandeln um
des Verhandelns willen kann sich Abbas nicht mehr erlauben.

Seine Forderungen an die Israelis klingen zudem vernünftig. Ein
Siedlungsstopp für drei Monate, um si

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Griechenland/Haushalt

Der griechische Schuldenberg wächst weiter und
erdrückt jede zukünftige Entwicklung. Ein Primärüberschuss, der die
Zinslast außen vor lässt, ist in der nun bescheinigten Höhe kaum mehr
als ein statistischer Trick. Er ist nur wichtig, weil die Euroländer
weitere Schuldenerleichterungen damit verknüpft haben. Die Debatte
über die langfristige Rettung Griechenlands beginnt erst.

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