Rudolf Malzahn, Vorsitzender der SPD Bochum-Hamme und einst Mitinitiator des Partei-Ausschlussverfahrens gegen Wolfgang Clement, gefällt der Kandidat Steinbrück nicht. "Peer Steinbrück soll nicht denken, er könne wie Gerhard Schröder von oben nach unten regieren. Er muss sich an der Parteibasis orientieren", sagte Malzahn den NRW-Titeln der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgaben). Steinbrück sei, so Malzahn, "eher einer, der die Mittelschicht anspricht und
Der Chef der SPD-Arbeitnehmer, Klaus Barthel, hat die Entscheidung der SPD bei der Kanzlerkandidatur begrüßt und fordert jetzt ein Entgegenkommen von Peer Steinbrück bei der Rentendiskussion. Barthel sagte der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe): "Wir freuen uns, dass nun feststeht, wer Kanzlerkandidat wird. Es ist dabei zwingend notwendig, dass Peer Steinbrück uns beim Rentenkonzept entgegen kommt. An einem Rentenniveau von 50 Prozent gibt es nichts zu rütte
Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kann sich auch auf die Unterstützung der Parlamentarischen Linken (PL) in der SPD-Bundestagsfraktion verlassen. Der Sprecher der PL, Ernst Dieter Rossmann, sagte den "Lübecker Nachrichten" (Samstagausgabe), die Linken werden Steinbrücks Kandidatur "100prozentig und mit ganzer Kraft" unterstützen. Steinbrück stehe ganz klar für den Politikwechsel hin zu Rot-Grün. Steinbrücks politischer Schwer
Der Wahlkampf wird nicht nur spannend. Er wird
außergewöhnlich. Denn zum ersten Mal wird in Deutschland ein
Wahlkampf um Europa geführt werden. Dass Steinbrück antritt,
bedeutet eben jenseits aller Spekulationen um die Wahlchancen der SPD
auch, dass auf hohem Niveau über die Krise des Euro, die eine Krise
Europas ist, gestritten wird.