Die Bundesagentur für Arbeit fordert im Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege eine verkürzte Ausbildungszeit für erfahrene Hilfskräfte. "Eine zweijährige Ausbildung kann durchgängig von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Wir wären also in der Lage, innerhalb von zwei Jahren zwischen 5.000 und 10.000 Kräfte zu examinierten Altenpflegern ausbilden zu lassen", sagte das BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker der "Rh
Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat eindringlich vor einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone gewarnt. "Ein Ausscheiden könnte ökonomisch ein sehr teurer Weg werden, für Griechenland, Europa und auch für Deutschland", sagte Asmussen der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Er warne daher davor, "leichtfertig über ein Ausscheiden zu reden". Asmussen betonte: "Meine Präferen
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnt vor einer "selbstzerstörerischen Diskussion" über die Sicherheitsbehörden. "Es ist absurd, dass Bundespolitiker und Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses alle Nachrichtendienste pauschal zur Disposition stellen. Sie beschädigen damit in unverantwortlicher Weise das Ansehen der Sicherheitsbehörden. Diese selbstzerstörerische Diskussion muss aufhören", sagte Herrmann der Tageszeitung &qu
Politiker von CDU und FDP haben von der CSU die Bereitschaft zu Änderungen beim Betreuungsgeld eingefordert. "Ich appelliere dringend an die CSU, mehr Verhandlungsbereitschaft einzubringen und auf CDU und FDP zuzugehen", sagte der FDP-Politiker Patrick Meinhardt der "Welt" (Freitagausgabe). Im Koalitionsvertrag sei etwa ausdrücklich das Gutscheinmodell erwähnt. Mit diesem könnten viel mehr Kollegen zustimmen, ist Meinhardt überzeugt. Ändert sich
Angesichts harscher Kritik an der Linie der Europäischen Zentralbank (EZB) ist deren Präsident Mario Draghi bereit, seine Politik zur Rettung des Euro vor dem deutschen Parlament zu verteidigen. "Sollte mich der Bundestag einladen, komme ich gerne", sagte Draghi der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Das wäre eine gute Gelegenheit zu erklären, was wir tun." Laut Umfragen misstraut fast die Hälfte der Deutschen dem EZB-Präsid
Der Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder ist als Nachfolger von Mitbegründer Helmut Schmidt in den Rat des "Inter Action Councils" berufen worden. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe). Die Vereinigung internationaler Politik-Größen erarbeitet Lösungsvorschläge für politische, wirtschaftliche und soziale Probleme unserer Zeit. Helmut Schmidt habe sich als aktives Mitglied zurückgezogen und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernann
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, sieht die Sicherheit der deutschen Sparguthaben bedroht, falls die Pläne für eine Euro-Bankunion mit gemeinsamer Einlagensicherung umgesetzt würden. Der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte Fahrenschon: "Der Euro ist eine starke Währung und die Spareinlagen sind bei uns sicher. Wir wollen, dass das so bleibt. Deshalb lehnen wir die Pläne der EU-Kommission ab. Es darf nicht se
Die Grünen sind weiterhin gegen das Betreuungsgeld. Alles "Herumdoktern" daran bringe nichts, sagte die grüne Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann der "Neuen Westfälischen" (Freitagsausgabe). Die Vorschläge von CSU-Chef Horst Seehofer, das Betreuungsgeld mit einer Vorsorgeuntersuchung für Kleinkinder zu verknüpfen, lehnen die Grünen ab. "So sicher, wie CDU und FDP immer wieder betonen, scheint die Verabschiedung d
Der ehemalige Wirtschaftsweise Bert Rürup strebt an, den festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern bis November geschlichtet zu haben. "Der Fall ist sehr komplex, aber ich glaube, dass wir in vier bis sechs Wochen, also bis Ende Oktober, eine Lösung finden können, die über die Klärung der Vergütungsfrage hinausgeht", sagte Rürup dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO forder
Berlin – Der ehemalige Wirtschaftsweise Bert Rürup
strebt an, den festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa
und ihren Flugbegleitern bis November geschlichtet zu haben. "Der
Fall ist sehr komplex, aber ich glaube, dass wir in vier bis sechs
Wochen, also bis Ende Oktober, eine Lösung finden können, die über
die Klärung der Vergütungsfrage hinausgeht", sagte Rürup dem Berliner
"Tagesspiegel" (Freitagsausgabe).