Das Deutsche Handwerk will die Ungleichbehandlung gegenüber der energieintensiven Industrie bei den Strompreisen nicht länger hinnehmen. "Es ist unfair, die großen, industriellen Stromverbraucher zu entlasten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Betriebe, die die Zeche zahlen müssen, zu gefährden", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die energieintensiv
Deutschland muss nach Abschluss der derzeitigen EU-Stresstests für Atomkraftwerke mit Nachrüstungswünschen der Europäischen Kommission rechnen. "Wir weisen auf Risiken hin und machen konkrete Vorschläge. In Deutschland sind neun von über 140 Kernkraftreaktoren in der EU am Netz. Jeder Mitgliedsstaat muss Vorschläge zur Verbesserung seiner Anlagen erwarten", sagte EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger dem Nachrichtenmagazin "Focus". Oet
Führende deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter der schwarz-gelben Koalition werben dafür, den Spar- und Reformbemühungen in Deutschland neuen Schub zu geben. Das Land brauche "einen reformpolitischen Neustart", sagte Michael Hüther, der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), der "Welt am Sonntag". "Denn derzeit", so Hüther mit Verweis auf die weitreichenden Sozialreformen der Nullerjahre, "zehren wir von den A
Die schwarz-gelbe Regierungskoalition streitet weiter über die Praxisgebühr. In einem Streitgespräch für "Bild am Sonntag" mit seinem CSU-Kollegen Alexander Dobrindt forderte FDP-Generalsekretär Patrick Döring die Abschaffung der Sonderzahlung: "Ich meine: Die Praxisgebühr gehört abgeschafft. Das Geld gehört den Beitragszahlern. Das gilt in der Rentenversicherung wie in der Krankenversicherung. Die Rücklagen sind hoch genug."
Die Union kann in der Wählergunst ihre Position als stärkste politische Kraft in Deutschland ausbauen. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" ergebt, legt sie einen Prozentpunkt zu und kommt nun auf 36 Prozent. Der Koalitionspartner FDP muss hingegen einen Prozentpunkt abgeben und rutscht mit 4 Prozent wieder unter die 5-Prozent-Hürde. Jeweils einen Prozentpunkt abgeben müssen auch SPD (
Eine große Mehrheit der Deutschen fordert angesichts der Rekord-Spritpreise eine zumindest vorübergehende Senkung der Steuern auf Benzin. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid für "Bild am Sonntag". Laut der Umfrage sind 78 Prozent der Befragten für eine zumindest vorübergehende Senkung der Steuern, lediglich 16 Prozent sprachen sich dagegen aus. Politiker der Regierungskoalition erteilten einer solchen Steuersenkung
In Deutschland droht im September ein flächendeckender Ärztestreik. Das geht laut der "Bild am Sonntag" aus einer gemeinsamen Erklärung von zehn großen Ärzteverbänden hervor, die rund 120.000 Ärzte mit 60.000 Praxen vertreten. Hintergrund der Drohung der niedergelassen Ärzte sind die von den Gesetzlichen Krankenkassen geforderten Honorarkürzungen bei den Medizinern in Höhe von rund sieben Prozent. Burkard Zwerens vom Deutschen Haus&aum
Die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für eine Aufstockung der Renten von Geringverdienern stoßen bei den Jungen in der Union auf entschiedene Ablehnung. Junge-Union-Chef Philipp Mißfelder sagte "Bild am Sonntag": "Eine weitere Ausweitung von Sozialleistungen zulasten künftiger Generationen lehnen wir ab. Die Rentenversicherung steht vor dem großen Problem, dass immer weniger Junge einzahlen und immer mehr Ältere Ren
Die FDP hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) wegen ihres Widerstands gegen den Bau neuer Windkraftanlagen scharf angegriffen. "Ilse Aigners Widerstand gegen Röslers und Altmaiers Regelung war fadenscheinig und schädlich", sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring der "Bild am Sonntag". Döring kritisierte insbesondere die Argumentation der Ministerin, der Bau neuer Windkrafträder im Meer sei für die Verbraucher zu teuer: &qu
Die FDP hat in der Wählergunst wieder die Fünf-Prozent-Hürde geknackt. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kämen die Liberalen auf genau 5,0 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. CDU und CSU liegen unverändert bei 35,8 Prozent. Die SPD kommt auf 28,3 Prozent, ein leichter Gewinn von 0,1 Prozent. Die Grünen lan