Studie: Betriebsunterbrechungen stellen ein immer größeres Risiko für Unternehmen dar

Der Versicherungskonzern Allianz hat wirtschaftliche Risiken, Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen als die größten Gefahren für Unternehmen im Jahr 2012 identifiziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Industrieversicherungssparte AGCS, die der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe) exklusiv vorliegt. "In unserer heutigen vernetzten Welt können wir einzelne Risiken nicht mehr isoliert betrachten. Eine einzelne Katastrophe kann Dominoeffekte a

Neues Deutschland: Ratingagenturen

Ähnlich wie Schülerinnen und Schüler vor dem großen
Tag der Notenvergabe warten mittlerweile Europas Regierungen auf den
Auftritt der Ratingagenturen – da können sie im Anschluss noch so
sehr verharmlosen, deren Macht sei gar nicht so groß. Schließlich
hängt ihre eigene Macht immer mehr von dieser Bewertung ab. In der
Schule haben auch immer diejenigen, die mit guten Noten nach Hause
gehen konnten, lässig argumentiert, Noten seien doch eh unwi

CDU und Grüne kritisieren Reitzle-Vorstoß zu Euro-Austritt

Linde-Chef Wolfgang Reitzle hat für seine Überlegungen zu einem möglichen Euro-Austritt Deutschlands deutliche Kritik von Union und Grünen geerntet. Die Gedankenspiele seien "theoretischer Natur", denn Reitzle wäre von den von ihm selbst beschriebenen Folgen "sicherlich nicht mit der Wucht betroffen, wie es der weitaus größte Teil unserer Bürger wäre", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter

Rösler fordert Reform der Förderung erneuerbarer Energien

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. Die Förderung der Erneuerbaren in ihrer jetzigen Form habe sich überlebt, sagte Rösler dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Das sprengt auf Dauer das System und ist nicht zukunftsfähig", sagte der Minister. Besonders kritisch sieht Rösler die Photovoltaik. Die Ausbaugeschwindigkeit übersteige das wirtschaftlich vern

Berlins Finanzsenator Nußbaum weist Söder-Kritik zurück

Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) hat die Kritik seines bayrischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) an angeblich mangelhafter Umsetzung der Schuldenbremse für die Bundesländer zurückgewiesen. "Wir haben mit dem Stabilitätsrat und der Konsolidierungshilfen-Vereinbarung bereits Sanktionsmechanismen etabliert, die über die Regelungen auf europäischer Ebene deutlich hinausgehen", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

FDP-Fraktionsvize Wissing attackiert Linde-Chef Reitzle

Der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Volker Wissing, hat Überlegungen des Linde-Chefs Wolfgang Reitzle zu einem möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum scharf zurückgewiesen. "Ich wünsche Herrn Reitzle, dass andere über sein Unternehmen niemals so wild öffentlich herumspekulieren, wie er über die Währung von 80 Millionen Menschen", sagte Wissing "Handelsblatt-Online". Reitzle hatte als erster Chef eines Dax-Konzern

Transaktionssteuer: Kubicki warnt seine Partei vor Konflikt mit Merkel

Der schleswig-holsteinische FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat davor gewarnt, bei der Transaktionssteuer einen Konflikt mit der Kanzlerin zu suchen. Lieber solle man mit gutem Beispiel vorangehen, erklärte Kubicki dem ARD-Hauptstadtstudio im "Bericht aus Berlin". Einen Ausstieg aus der Koalition hielte er für töricht. "Eine FDP, die jetzt aus der Regierung ausscheidet, will dann bei welcher Wahl mit welchen Argumenten überzeugen?", fragte der FDP-Politiker. Kub

Gysi will Personalquerelen beenden

Der Fraktionschef der Linken, Gregor Gysi, will die Personalquerelen beendet sehen. Seine Partei müsse dringend wieder mehr mit Sachfragen in Erscheinung treten, sagte Gysi im "Bericht aus Berlin". Er selbst wolle ein bisschen Ruhe reinbringen, so der Linken-Politiker. In Bezug auf eine mögliche Spitzenkandidatur kündigte er deshalb an, er fliehe nicht, er sei bereit zu kämpfen. In Bezug auf den Bundespräsidenten forderte Gysi mehr Souveränität seiten

Verhalten von Bundespräsident Wulff spaltet deutsche Wirtschaft

Die Affäre Wulff sorgt in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft für zwiespältige Reaktion. Das berichtet die "Bild"-Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf eine Umfrage bei führenden Wirtschaftsverbänden. Demnach wollten sich die meisten Spitzenvertreter der Branchen das Verhalten von Wulff in Bezug auf die Kreditvergabe und seinen Umgang mit Medien nicht offen kommentieren. Eine Rücktrittsforderung wurde von Jürgen Abraham, Vorsi

Studie: Betriebsunterbrechungen stellen immer größeres Risiko für Unternehmen dar

Der Versicherungskonzern Allianz hat wirtschaftliche Risiken, Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen als die größten Gefahren für Unternehmen im Jahr 2012 identifiziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Industrieversicherungssparte AGCS, die der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) exklusiv vorliegt. "In unserer heutigen vernetzten Welt können wir einzelne Risiken nicht mehr isoliert betrachten. Eine einzelne Katastrophe kann Dominoeffekte au