Im Vorfeld der in Berlin stattfindenden weltgrößten Landwirtschafts- und Ernährungsmesse Grüne Woche hat sich Bundesagrarministerin Ilse Aigner gegen eine so genannte Zucker- und Fettsteuer ausgesprochen. Die Ministerin sagte der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe): "Ich will den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen sollen. Eine Strafsteuer für vermeintlich ungesunde Lebensmittel wird es mit mir nicht geben." Zwar hätten einzelne EU-Staaten sol
Im Vorfeld der 77. Grünen Woche stimmt die Ernährungsindustrie die Verbraucher auf Preiserhöhungen ein. "Zwischen drei und vier Prozent" müssten die Preise in diesem Jahr steigen, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Die Internationale Grüne Woche Berlin ist die international wichtigste Messe für Ernährungswirts
Der Berliner Finanzwissenschaftler Markus C. Kerber hat mit scharfer Kritik auf Überlegungen des Linde-Chefs Wolfgang Reitzle zu einem möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum reagiert. "Deutschland muss entgegen der politisch defizitären Analyse von Reitzle zusammen mit den Handelsüberschussländern einen Plan B ausarbeiten. Einseitige Schritte führen nur in die politische Isolation", sagte der Professor an der Technischen Universität zu Berl
Berlin – Im Vorfeld der Grünen Woche stimmt die
Ernährungsindustrie die Verbraucher auf Preiserhöhungen ein.
"Zwischen drei und vier Prozent" müssten die Preise in diesem Jahr
steigen, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung
der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel" (Montagsausgabe).
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-2902
Bundeskanzlerin Angela Merkel stärkt Bundespräsident Christian Wulff auch weiterhin den Rücken. "Ich gehe davon aus, dass der Bundespräsident seine gute Arbeit fortsetzt", sagte Merkel im Deutschlandfunk. Sie schätze seine Arbeit sehr. Gerade Themen wie Integration und Zusammenleben in Deutschland habe er immer wieder auf die Tagesordnung gebracht und wird dies sicherlich auch in der weiteren Arbeit tun. Was die Fragen, die an ihn gestellt würden, anbelang
Führende FDP-Politiker werfen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, sie betreibe eine Politik gegen die Liberalen. "Es ist erkennbar, dass Merkel keinen Erfolg der FDP in der Koalition will", sagt der baden-württembergische Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Er ist der Auffassung, dass die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die FDP auf Betreiben Merkels aus der Koalition geworfen habe, als die
Gegen den Plan der EU-Justizkommissarin Viviane Reding für einen einheitlichen europäischen Datenschutz regt sich in Deutschland Widerstand: Vor allem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich geht der Entwurf der Kommission deutlich zu weit. Wie der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, beklage der CSU-Politiker intern, dass damit erneut Kompetenzen auf die Brüsseler Ebene verlagert würden. Widerspruch kommt auch von der Wirtschaft. Wenn Unt
Die Grünen haben sich erstmals offensiv für den Ausbau deutscher Autobahnen ausgesprochen. Ein Arbeitspapier der Bundestagsfraktion, das dem "Spiegel" vorliegt, listet sechs Schnellstraßenabschnitte in Westdeutschland auf, deren Erweiterung die Grünen für "notwendig" halten. Dazu gehören die A3 zwischen Köln und dem Kreuz Leverkusen, die A6 zwischen Nürnberg und Heilbronn sowie die A7 zwischen Göttingen und Salzgitter. Die sechs S
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat erste personelle Konsequenzen aus den Versäumnissen der Sicherheitsbehörden nach dem Abtauchen des Zwickauer Terrortrios gezogen. Wie der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, enthob BfV-Präsident Heinz Fromm zum Jahreswechsel den Leiter der Abteilung 2, Artur Hertwig, seiner Zuständigkeit für den Rechtsextremismus. Die 2006 zusammengelegten Abteilungen für Links- und Rechtsextremi
Als erster Chef eines Dax-Konzerns bringt Linde-Chef Wolfgang Reitzle einen möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum ins Gespräch. Er glaube zwar, dass die Rettung des Euro gelingen könne, aber er sei "nicht der Meinung, dass der Euro um jeden Preis gerettet werden muss", sagt Reitzle in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten- Magazin "Der Spiegel". Der Linde-Chef fürchtet, dass der Reformwille in den Krisenländern nachlasse, wenn die