CDU und FDP dementieren Bericht über angebliche Wulff-Nachfolgeregelung

Politiker von CDU und FDP haben einen Medienbericht über eine angeblich bereits getroffene Nachfolgeregelung im Falle eines Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff dementiert. "Das ist eine blanke Spekulation und die weise ich zurück", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion im Bundestag, Peter Altmaier, im Deutschlandfunk. Aus der FDP hieß es, die Meldung sei "völliger Unsinn". Die "Rheinische Post&q

Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen glaubt Arbeitslosenstatistik nicht

Eine große Mehrheit der Bundesbürger (72 Prozent) misstraut den Zahlen der monatlich durch die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitslosenstatistik. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag". Nur eine Minderheit von 27 Prozent glaubt demnach den Angaben der Bundesagentur. Auffällig groß ist der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschen bei der Glaubwürdigkeit der Bundesagentur. Von den

Rente mit 67: Juso-Chef Vogt kritisiert Steinbrück

Die Forderung des früheren Finanzministers Peer Steinbrück (SPD), an der Rente mit 67 festzuhalten, stößt bei der SPD-Parteijugend auf Kritik. "Steinbrücks Vorstoß ist mehr als überflüssig, da man sich innerhalb der Partei nach langer Diskussion dazu durchgerungen hat, die Rente mit 67 vorübergehend auszusetzen", sagte Juso-Chef Sascha Vogt den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Er bezeichnete das Verschieben des Renteneintrittsalters als &qu

Studie: Kosten für Pkw-Unterhalt um 41 Prozent stärker als Verbraucherpreise gestiegen

Die Kosten für den Pkw-Unterhalt sind von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker gestiegen als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung. Das berichtet die bild.de unter Berufung auf eine Auswertung des ACE Auto Club Europa. Demnach steigt der so genannte Kfz-Preisindex um 11,6 Prozent während Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 8,2 Prozent anzogen. Die stärksten Kostentreiben waren die Prämien für Kfz-Versicherungen. Sie stiegen im Schnitt um 18,6 Prozent. Zudem be

SPD-Chef Gabriel: Bundespräsident Wulff verhält sich unwürdig

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Bundespräsident Christian Wulff erstmals in scharfem Ton für sein Verhalten in der Kredit-Affäre angegriffen. "Es ist schlimm, dass der Bundespräsident es so weit hat kommen lassen. Diese ganze Auseinandersetzung ist unwürdig und abstoßend", sagte Gabriel der "Bild-Zeitung". Der SPD-Chef warf Wulff vor, die Maßstäbe für Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in die falsche Richtung zu verschieben. "

Zeitung: Geldautomatengebühren teilweise immer noch zu hoch

Die Geldautomatengebühren von Genossenschaftsbanken und Sparkassen für Fremdkunden stoßen beim Bundeskartellamt offenbar erneut auf Kritik. "Die Gebührenhöhe bei der Mehrzahl der untersuchten Regionalinstitute liegt deutlich über denen der bundesweit tätigen Kreditinstitute", sagte ein Sprecher der Behörde der "Rheinischen Post". Das weckt bei den Wettbewerbshütern offenbar den Verdacht, die Gebühren seien überhöht.

Kommunale Arbeitgeber weisen Tarifvorstellungen der Gewerkschaft zurück

Kurz vor Auftakt der ersten Tarifgesprächen für die 1,9 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen bringen sich die Tarifparteien in Stellung: Nachdem Verdi-Chef Frank Bsirske bereits eine Lohnerhöhung zwischen 6,1 und sieben Prozent plus einer sozialen Komponente ins Spiel gebracht hatte, wies der Verhandlungsführer der Kommunen diese scharf zurück. "Eine solche Forderung würde mit sechs Milliarden Euro zu Buche schlagen", sagte der Präsident

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Oppermann fordert Wulff zur Selbstanzeige auf

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, hat Bundespräsident Christian Wulff zur Selbstanzeige aufgefordert. "Das bietet Christian Wulff die Chance, die Debatte zu beenden und seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen", sagte Oppermann der "Rheinischen Post". Wulff müsse das für solche Fälle vorgesehene sogenannte Selbstreinigungsverfahren beim niedersächsischen Staatsgerichtshof wählen. "Wenn Wulff siche

Zeitung: Koalitionsspitze hat sich auf Verfahren zur möglichen Wulff-Nachfolge geeinigt

Die Parteichefs der schwarz-gelben Koalition, Angela Merkel (CDU), Philipp Rösler (FDP) und Horst Seehofer (CSU) haben sich angeblich bereits auf ein Verfahren zur Nominierung eines neuen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt geeinigt. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise. Sollte sich demnach herausstellen, dass Bundespräsident Christian Wulff im Zuge seiner Kredit- und Medienaffäre nicht in allen Punkten die volle Wahrheit

Chef der Senioren-Union fordert Alten-Quote für Unternehmen

Angesichts unzureichender Jobangebote für ältere Arbeitnehmer hat der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff (CDU), eine Alten-Quote für Unternehmen gefordert. "Wenn die Menschen erst mit 67 in Rente gehen dürfen, müssen wir ihnen auch die Chance geben, bis in dieses Alter zu arbeiten", schreibt Wulff in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Heute seien aber nur 30 Prozent aller Männer über 60 Jahre erwerbstätig, bei den