Weser-Kurier: Leitartikel von Moritz Döbler über Flüchtlingspolitik

Das Boot ist voll. Mit dem Slogan machten
Rechtsextreme vor einem Vierteljahrhundert Wahlkampf. Auch der
"Spiegel" zeigte 1991 ein volles Boot auf dem Titel, dazu die Zeile
"Flüchtlinge, Aussiedler, Asylanten. Ansturm der Armen". Die
Angstmache verfing nicht, das Boot war nicht voll. Das
Einwanderungsland Deutschland entwickelte sich zu einer der
erfolgreichsten Volkswirtschaften. "Das Boot ist nie voll",
behauptete Baden-Württembergs Ministerpr&aum

Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschkeüber den Schiffbaustandort Deutschland

Dass es einigen Werften gut bis sehr gut geht – sie
profitieren von einer boomenden Auftragslage für Kreuzfahrtschiffe,
Jachten und Fähren – und im Vergleich zum Vorjahr mehr Arbeitsplätze
entstanden sind, täuscht nicht darüber hinweg, dass auf Teile der
maritimen Wirtschaft schwerere Zeiten zukommen. Die Gewerkschaft IG
Metall rechnet mit Stellenabbau. Grund: Es fehlen Aufträge im
Spezialschiffbau – also in jenem Bereich, der vor ein paar Jahren
noch als der

Onshore-Windkraft: Bremer Landesbank prognostiziert stabile Marktentwicklung durch günstiges Zinsumfeld (FOTO)

Onshore-Windkraft: Bremer Landesbank prognostiziert stabile 
Marktentwicklung durch günstiges Zinsumfeld (FOTO)

Aufgrund des günstigen Zinsumfelds, das nach Prognosen der Bremer
Landesbank längerfristig anhalten wird, sowie aufgrund neuer
Flächen-ausweisungen für die Windenergienutzung, rechnet das Institut
mit einer stabilen Marktentwicklung für Windparks an Land bis
mindestens 2017. "Windkraft bleibt für Investoren attraktiv, wenn die
Zinsen langfristig niedrig bleiben, wovon wir aktuell ausgehen", sagt
Björn Nullmeyer, Vorstand der Bremer Landesbank.

Weser-Kurier: Kommentar von Stefan Lakebandüber Eons Atomkraftwerke

Man könnte es als ein Zeichen der Einsicht werten.
Eon will seine Atomkraftwerke doch nicht in eine Unternehmenstochter
abspalten und somit direkt für deren Rückbau aufkommen. Das Prinzip
Bad Bank für Atommeiler wird es also nicht geben. Das liegt aber
nicht am Energiekonzern, sondern an der Politik: Sie will Unternehmen
wie Eon oder RWE nicht aus der Haftung entlassen. Und das ist auch
richtig so. Wer mit einem Geschäftsfeld Geld verdienen will, soll im
Zweifel au