Berliner Morgenpost/Schluss mit Schulterzucken/Leitartikel von Jan Dörner

Berliner Morgenpost/Schluss mit Schulterzucken/Leitartikel von Jan Dörner

Fünf Wochen sind es noch bis zur Europawahl. Der Wahlkampf ist jetzt aus einem bedrückenden Anlass zum ersten Mal richtig in den Fokus gerückt. In den vergangenen Tagen mehrten sich die Berichte von Vorfällen, bei denen Politiker und Politikerinnen bei öffentlichen Auftritten bedrängt, beleidigt, bedroht und sogar körperlich angegriffen worden sind. Trauriger Tiefpunkt ist die Attacke auf den SPD-Europapolitiker Matthias Ecke, den mehrere Angreifer in Dresden a

Berliner Morgenpost/Großer Fortschritt/Kommentar von Wolfgang Mulke

Berliner Morgenpost/Großer Fortschritt/Kommentar von Wolfgang Mulke

Mehr als 40.000 Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich schon nach kurzer Zeit einer Sammelklage der Verbraucherzentralen angeschlossen. Dabei geht es für den einzelnen Mitstreiter um relativ wenig Geld, fünf Euro im Monat. Dafür wäre früher wohl kaum jemand vor Gericht gezogen. Da gab es diese Möglichkeit einer gemeinsamen Rechtsdurchsetzung allerdings auch noch nicht. Erst die Einführung der Musterfeststellungsklage im vergangenen Jahrzehnt und neuerdings

„Berliner Morgenpost“: Innovation genügt nicht – Leitartikel von Kai Wiedermann über Hilfe bei der Krebstherapie

„Berliner Morgenpost“: Innovation genügt nicht – Leitartikel von Kai Wiedermann über Hilfe bei der Krebstherapie

Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn hat im Jahr 2019 erklärt, es gebe die berechtigte Hoffnung, der Krebs könnte in zehn bis 20 Jahren besiegt sein. Diese Aussage war kühn. Manche nannten sie auch tollkühn, leichtfertig, unethisch oder gar populistisch. Sie dürfte jedenfalls nicht zutreffend sein.

Tumore gelten häufig als Krankheit der Moderne, doch das sind sie nicht. Es gab sie vor 3000 Jahren im alten Ägypten und es wird sie auch in 1000 Jahren gebe

„Berliner Morgenpost“: Wenig Zeit für neue Senatorin – Kommentar von Peter Schink zur neuen Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde

„Berliner Morgenpost“: Wenig Zeit für neue Senatorin – Kommentar von Peter Schink zur neuen Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde

Wie angekündigt hat sich Kai Wegner (CDU) mit der Benennung einer neuen Verkehrssenatorin nicht viel Zeit gelassen. Die Neue heißt Ute Bonde und war bislang Chefin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Zuvor war sie bei der BVG tätig, unter anderem als Geschäftsführerin der Projekt GmbH, die die U-Bahn-Linie U5 gebaut hat. Kein ganz einfaches Vorhaben, aber am Ende erfolgreich abgeschlossen.

Dem Regierenden Bürgermeister ist mit der Personalie ein kleine

Appeasement hilft nicht

Appeasement hilft nicht

Es war eine russische Hackergruppe, die die Attacke auf die SPD ausführte. Den Betroffenen sollte es eine Lehre sein. Russische Hackerangriffe sind nicht neu. Derlei Attacken richten sich auch nicht gegen Deutschland allein. Verwunderlich ist lediglich, dass immer noch Teile der SPD glauben, man könne mit den Verantwortlichen über derlei Angriffe verhandeln und den Konflikt "einfrieren". Dabei liegt auf der Hand, dass der Krieg in der Ukraine Teil eines Krieges ist, den

„nd.DieWoche“: Kommentar zu den Budgetanmeldungen von Innen- und Entwicklungsministerium sowie Auswärtigem Amt gegen die Sparvorgaben von Finanzminister Lindner

„nd.DieWoche“: Kommentar zu den Budgetanmeldungen von Innen- und Entwicklungsministerium sowie Auswärtigem Amt gegen die Sparvorgaben von Finanzminister Lindner

Sie wollen den Sparvorgaben von Christian Lindner nicht folgen: Weder das Innenministerium noch das Auswärtige Amt noch das Entwicklungsministerium halten sich bei ihren Budgetanmeldungen an die Maßgaben aus dem Finanzministerium, sondern melden deutlich höhere Bedarfe. Allesamt mit gutem Grund: Äußere und innere Sicherheit wurden in der Zeitenwende 2022 zu Kernaufgaben erklärt, und selbst Finanzminister Lindner hatte damals nicht nur das "Sondervermögen