Die Gehälter honorieren auch den langen Weg zu
einer Professur. Viele Wissenschaftler sind älter als 40 Jahre, wenn
sie zum Professor ernannt werden. Nicht wenige haben Jahre der
Unsicherheit hinter sich, in denen sie sich von einer befristeten
Stelle zur nächsten hangeln mussten. Ohne die Motivation, später ein
überdurchschnittliches Einkommen zu haben, und zwar unabhängig davon,
ob eine Universität sich gerade hohe Leistungszulagen leisten kann,
werden
Der Trend zur Wochenend- und Abendarbeit ist höchst
problematisch. "Gesundheitliche und soziale Beeinträchtigungen durch
Sonn- und Feiertagsarbeit sind empirisch belegt", heißt es in einer
Analyse der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Sonntagsarbeiter haben etwa ein höheres Unfallrisiko und leiden öfter
unter Schlafstörungen. Und die Freizeit verliert an Wert, wenn der
eine montags und die andere dienstags frei hat. Für
Gesundheitsfonds und Krankenkassen steuern auf weitere Milliardenüberschüsse zu. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft für das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) zeigen, dass das Gesundheitssystem dieses Jahr 5,7 und kommendes Jahr weitere 1,8 Milliarden Euro Überschuss machen dürfte. Zusammen mit den zehn Milliarden Euro aus dem Jahr 2011 und den 3,8 Milliarden aus 2010 summierten sich die Rücklagen im Gesundheitssystem dann auf deutlich
Kinder kosten Geld. Die Ausgaben werden insbesondere
in der Ausbildungsphase nicht durch staatliche Hilfen wie etwa
Kindergeld aufgewogen. Während die Kinderlosen ihren Urlaub auch mal
auf den Malediven verbringen (können), steuern viele Familien die
Ostsee an. Das ist nämlich preiswerter. Freilich wird es an der
Stelle auch schon heikel. Denn viele Paare können aus medizinischen
Gründen keine Kinder bekommen. Dass die Kinderlosen sich materiell
besserstehen als
Die Expertin für Finanzmärkte, Professorin Claudia-Maria Buch, wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochs-Ausgabe) neue Wirtschaftsweise. Die Wissenschaftliche Direktorin am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen habe das Rennen um die Nachfolge von Professorin Beatrice Weder di Mauro im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gewonnen, heißt es in der SZ. Das Kabinett solle an
Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, ist im Grunde ein zahnloser Tiger.
Zwar sind in ihr alle großen Industriestaaten, also auch Deutschland,
organisiert, aber zu sagen hat die OECD nichts.
Dennoch sollte Deutschland aufhorchen, wenn eine solche
Organisation dunkle Wolken über einer der weltweit wichtigsten und
größten Wirtschaftsmächte aufziehen sieht, zumal die genannten Fakten
kaum von der Hand zu weisen sind: D
Deutsche Arbeitnehmer haben sich im vergangenen Jahr
so oft krank gemeldet wie seit 15 Jahren nicht mehr. Das kann als
gutes Zeichen gedeutet werden. Diese Nachricht besagt, dass die
konjunkturelle Situation in Ordnung ist. Menschen, die keine Angst um
ihren Job haben müssen, können es sich leisten, ihre Erkrankung zu
Hause auszukurieren. In Zeiten schlechter Konjunktur sind Menschen
geneigt, sich auch dann zum Arbeitsplatz zu schleppen, wenn sie
eigentlich ins Bett gehören.
Frage: Wo stellt ein gesunder 50-jähriger Mann
demnächst sein Auto in der Tiefgarage ab? Auf die Frauenparkplätze
darf er nicht. Behindertenparkplätze scheiden für ihn erst recht aus.
Und wenn es nach den Senioren in der CDU ginge, dann muss der
Betreiber des Parkhauses bald auch noch ein paar Flächen für Rentner
reservieren. Drohen zudem zahllose Ehrenrunden vor öffentlichen
Gebäuden, weil womöglich die einzigen Abstellplätze, die gera
Ohne Kinder zu leben ist des einen Wunsch und des
anderen trauriges Schicksal. In vielen Ländern gilt eine Frau ohne
Kinder nichts. Es ist ein Glück, in einer Gesellschaft zu leben, die
Kinderlosigkeit nicht bestraft – ganz gleich wie sie zustande kam.
Bei dieser Straflosigkeit soll es bleiben, der Vorschlag junger
CDU-Politiker, Kinderlosen eine Strafsteuer aufzudrücken, ist zu
verwerfen. Starke Argumente für stärkere Beteiligung Kinderloser an
den Aufgaben der G
Die gesellschaftliche Debatte über eine neue
Skrupellosigkeit schier Unerziehbarer kann nicht oft genug geführt
werden. Der nordhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty
wird also Acht geben müssen, dass er mit seinen Reformplänen für den
Jugendarrest nicht vorschnell in die Ecke der "Kuschelpädagogen"
gestellt wird. Denn sein Anliegen ist richtig, die Richtung stimmt:
Die abschreckende Wirkung des bislang praktizierten bloßen
We