WAZ: Es geht auch um Gerechtigkeit – Kommentar von Ulf Meinke

Rekord-Gehälter und üppige Bonuszahlungen standen
schon oft in der Kritik. Dabei wurde beinahe übersehen, dass sich
Deutschlands Top-Manager eine weitere Einnahmequelle erschlossen
haben. Die Rede ist von Luxus-Pensionen, die wie ein
Rundum-sorglos-Paket für den Ruhestand wirken. Die Debatte über eine
faire Bezahlung für "die da oben" ist längst eröffnet. Wie viel
Ungleichheit verträgt die soziale Marktwirtschaft? Mini-Löhne hier,

Führende deutsche Manager werben für freiwillige Gehaltsobergrenzen für Vorstände

Der Streit um überhöhte Vorstandsvergütungen wird jetzt auch unter den führenden Managern kontrovers geführt: In einem Brandbrief an die Vorsitzenden des Aufsichtsrats aller 30 Dax-Konzerne warnen Klaus-Peter Müller und Manfred Gentz vor drohenden Eingriffen der Politik. "Mit Sorge erfüllt uns, dass schon wieder Stimmen – auch im politischen Lager – laut werden, die Regelungen im Kodex oder gar durch Gesetz verlangen", heißt es in dem Schreiben,

Studie: Jedes zweite deutsche Unternehmen von Wirtschaftsspionage betroffen

Fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen ist von Industriespionage bedroht. Dies geht aus einer Studie unter knapp 600 deutschen Unternehmen hervor, die die Münchner Sicherheitsfirma Corporate Trust, unterstützt vom TÜV Süd und der Internet-Sicherheitsfirma Brainloop, im Januar und Februar befragt hat und die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. 20 Prozent aller Unternehmer haben schon einmal Spionageangriffe der Konkurrenz erlebt, weitere 33 Prozent be

VDMA-Vorstandsmitglied: Produktionsstandort Deutschland hat Vorteile gegenüber China

Deutschland hat als Produktionsstandort für Maschinen immer noch große Vorteile gegenüber China, obwohl dort die Löhne niedriger sind und jedes Jahr Hunderttausende Ingenieure die Hochschulen verlassen. Das sagte Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der schwäbischen Maschinenbaufirma Festo, im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). "Ein deutscher Ingenieur ist immer noch besser als ein chinesischer", sagte der Manager des Aut

Bundesbank gibt ihren Widerstand gegen IWF-Aufstockung auf

An der Bundesbank wird die IWF-Aufstockung um 430 Milliarden Dollar nicht scheitern: Die Notenbank werde es akzeptieren, wenn sich allein der Haushaltsausschuss mit dem Thema befasst. "Wie und in welchem Gremium er das Thema behandelt, ist eine Frage, die der Bundestag entscheidet", sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die Bundesbank hatte zu Jahresbeginn eine Bundestags-Zustimmung zum deutschen Anteil an der geplanten IWF-Aufstockung

Bundesbanker Nagel lehnt direkte Hilfen ab

Die Bundesbank hat die Forderung der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, abgelehnt, notleidenden Banken notfalls direkt durch die europäischen Rettungsschirme zu helfen. "Für die spanischen Banken ist der spanische Staat verantwortlich", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Der Staat habe die Aufgabe, sie zu beaufsichtigen, ihnen Vorgaben zu machen und das damit verbundene Risiko am Ende auch zu t

Briefunternehmen verbünden sich gegen die Post

Die Konkurrenten der Deutschen Post schmieden ein Bündnis gegen den Ex-Monopolisten: Mit einem gemeinsamen bundesweiten Zustellnetz wollen sie dem immer noch marktbeherrschenden Gelben Riesen Paroli bieten. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z.) in ihrer Montagsausgabe. "Die Gespräche sind auf einem guten Weg. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir ein flächendeckendes Alternativnetz in Deutschland etablieren", sagte Mario Frusch, Gesc

Poß kritisiert üppige Pensionen für Dax-Vorstände

In der Politik stoßen die üppigen Pensionen für Dax-Vorstände auf Kritik. "Das ganze System ist pervers", sagte SPD-Bundestagsfraktionsvize Joachim Poß den Zeitungen der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagausgaben). "Wir werden das Thema aufgreifen und uns für eine Begrenzung der Managergehälter einsetzen. Dabei geht es nicht nur um Boni und Gehälter, sondern auch um die Altersversorgung für die Vorständ