Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Minijobs:

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Hinter dem
deutschen Jobwunder stehen auch Menschen, die die allgemeine
Begeisterung nicht teilen können. Wenn 90 Prozent der Minijobber nur
einen Ministundenlohn erhalten, gibt es Fehler im System. Was
ursprünglich als Brücke in den regulären Arbeitsmarkt gedacht war,
führt in die Sackgasse. Nach dem Gesetz sollen Minijobber bei
gleicher Arbeit den gleichen Lohn wie Vollzeitkräfte erhalten. Auch
hier zeigt sich, wie

Mittelbayerische Zeitung: Die verblasste Leuchtmarke

Von Thomas Dietz

Es ist immer schockierend, wenn ein glanzvolles Mammutunternehmen
wie Kodak am Abgrund steht. Kodaks gelbes Logo und seine leuchtenden
Fotofarben waren jahrzehntelang Inbegriff für amerikanischen
Fortschritt und Optimismus – Agfa war der ewige grünstichige Zweite.
Mit seinen brillanten Analogfilmen hat Kodak so ungeheuer viel Geld
verdient, dass wohl der Verstand flöten ging. Allein das Geschäft mit
der US Air Force, die Spezialfilme für Spionag

NRZ: Tierschützer werfen Bauernverband Zynismus vor

In der Debatte um Massentierhaltung üben Tier- und
Verbrauchschützer heftige Kritik am Deutschen Bauernverband: "Fakt
ist, dass die Vertreter der Agrarindustrie mit immer intensiveren
Haltungsbedingungen eine immer billigere Produktion im Visier haben,
um ihren Gewinn zu maximieren", sagte der Sprecher des Deutschen
Tierschutzbundes, Marius Tünte, der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung
(NRZ, Freitagausgabe). "Es ist zynisch, dafür nun dem Verbraucher die
Schul

Mittelbayerische Zeitung: Fortschritt oder Abgang

Von Roman Hiendlmaier

Finstere Zeiten für die Solarbranche: Die einst hochgelobte
Zukunfts-Industrie steckt tief in der Krise. Der Markt wird mit
Zellen und Modulen aus den USA und China überschwemmt, deutsche
Hersteller stehen zunehmend im Schatten. Laufend neue Solar-Felder
bringen die Netze ins Wanken. Und wäre das nicht genug, wächst bei
deutschen Verbrauchern der Unmut, weil Steuern, Abgaben und eben auch
die Öko-Stromumlage ihren Strompreis auf 25 Cent pro

WAZ: Ein zynischer Poker. Kommentar von Sabine Brendel

Hedge-Fonds und Menschenrechte? Auf den ersten Blick
haben die Manager dieser umstrittenen Fonds mit Menschenrechten gar
nichts gemein. Doch so abwegig ist es nicht, wenn Hedge-Fonds
Menschenrechte bemühen. Das Ziel von Fonds-Managern ist nicht, dem
Schuldenstaat zu helfen. Ihr Ziel ist, das Geld ihrer Anleger
möglichst stark zu mehren. Also kauften diese Fonds
Griechenland-Anleihen. Diese Schuldscheine des Krisenstaats sind
nicht sonderlich begehrt – und werden daher weit unter

Börsenhochzeit wird immer unwahrscheinlicher

Die Fusion von Deutscher Börse und Nyse Euronext wird immer unwahrscheinlicher: Probleme gibt es nicht nur mit der EU-Wettbewerbskommission in Brüssel, sondern auch mit der hessischen Börsenaufsicht. "Wir haben rechtliche Bedenken, die wir mit der Deutschen Börse diskutieren", sagte Hessen Wirtschaftsminister Dieter Posch dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die Argumente des Dax-Konzerns seien bislang nicht überzeugend gewesen. Konkret geht es bei d

Deutscher Export wird sich 2012 gut entwickeln

Die exportorientierten Unternehmen in Deutschland blicken vorsichtig in das neue Jahr – aber nicht ängstlich: Nach einer merklichen Abkühlung der Weltwirtschaft Ende 2011 erwarten die deutschen Unternehmen im Jahresverlauf 2012 eine Belebung ihrer Auslandsgeschäfte. Das lässt sich an einer Umfrage ablesen, die der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) im Dezember unter rund 3.000 auslandsaktiven Mitgliedsunternehmen gemacht hat und die dem "Handelsblatt" (F

Bayern ist größter Zahler im Länderfinanzausgleich

Größter Nettozahler im Länderfinanzausgleich 2011 ist erneut der Freistaat Bayern gewesen, der mit 3,66 Milliarden Euro die Hälfte der insgesamt umverteilten Summe beisteuerte. Dies zeigen Berechnungen des Bundesfinanzministeriums, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Auf Rang zwei folgt Hessen mit 1,8 Milliarden Euro. Drittgrößtes Geberland des Finanzausgleichs war Baden-Württemberg mit 1,78 Milliarden Euro, Hamburg zahlte 62 Millionen E

Wissenschaftler: Zukunft Europas entscheidet sich auf Arbeitsmärkten

Europa braucht eine Agenda für mehr Beschäftigung. Das schreibt der Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit, Klaus F. Zimmermann, in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). "Die Zukunft Europas entscheidet sich auf den Arbeitsmärkten", so Zimmermann. "Auf keinem anderen Gebiet ist das Wirtschafts- und Wohlfahrtsgefälle zwischen den Ländern heute so dramatisch." Während Deutschland, Österreich u

DGAP-News: Mutares AG: mutares AGübernimmt Castelli vom Haworth-Konzern

DGAP-News: Mutares AG / Schlagwort(e): Firmenübernahme/Private Equity
Mutares AG: mutares AGübernimmt Castelli vom Haworth-Konzern

19.01.2012 / 19:05

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Die mutares AG, München, hat am 18. Januar 2012 Haworth S.p.A., die
italienische Tochtergesellschaft des amerikanischen Haworth Konzerns, einem
weltweit führenden Hersteller von Büromöbeln,übernommen. Das Unternehmen
wird künftig wieder