Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt,
sieht eine mögliche Fusion von Karstadt und Kaufhof zu einer
Deutschen Warenhaus AG gelassen. "Die Frage wäre, ob eine Fusion von
Karstadt und Kaufhof die Gewichte wirklich verschieben würde", sagte
Mundt dem Tagesspiegel (Montagausgabe).
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Der Düsseldorfer Betriebswirtschaftsprofessor Raimund Schirmeister soll neuer Chef des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) werden. "Das Kuratorium hat mich gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen und in den anschließenden Gesprächen sind wir uns einig geworden", bestätigte Schirmeister dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Zu klären seien noch einige Details mit der Universität Düsseldorf, da er seinen Lehrstuhl für F
Das Aufkommen aus der Bankenabgabe für das Jahr 2011 wird deutlich geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Montagausgabe) aus Finanzkreisen liegt das Volumen bei knapp 600 Millionen Euro. Ursprünglich rechnete das Bundesfinanzministerium mit einem Jahresvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro. Größter einzelner Beitragszahler ist offensichtlich die Deutsche Bank mit rund 124 Millionen Euro. Die Sonderabgabe wird in ein
München – November 2011. Das Oberlandesgericht Braunschweig begrenzt in einem aktuellen Urteil die Gewährleistungspflichten des Vermieters. Mietminderungen seien nur dann zulässig, wenn die Beeinträchtigung die Mietsache unmittelbar betrifft und der Mieter bei Beginn des Mietverhältnisses nicht mit Störungen hat rechnen können. Die Rechtsanwälte Auer Witte Thiel berichten über das aktuelle Urteil (OLG Braunschweig, 1 U 68/10).
Noch düsterer als befürchtet ist offenbar die Lage beim angeschlagenen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN). Wie vergangene Woche bekannt wurde, will der Telekommunikationszulieferer in den nächsten zwei Jahren weltweit rund 17.000 Stellen abbauen, davon etwa 3.000 in Deutschland. Eine Erklärung dafür liefert ein Schreiben von NSN-Chef Rajeev Suri an die gut 9.000 Beschäftigten in Deutschland: "Unsere Profitabilität ist nach wie vor viel zu
Die Europäische Kommission will Autoherstellern vorschreiben, das Fahrgeräusch von Pkws deutlich zu senken. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" aus Kommissionskreisen erfuhr ist geplant, den zulässigen Geräuschpegel für Klein- und Mittelklassewagen in zwei Stufen von derzeit 72 auf 68 Dezibel zu drücken. Damit wird nach Einschätzung der Kommission erreicht, dass das wahrgenommene Fahrgeräusch um ein Viertel leiser erscheint. Die Kommission will ih
Die deutsche Autoindustrie muss sich darauf einstellen, dass sich der einheimische Markt im kommenden Jahr noch schwächer entwickeln wird als gedacht. So habe das Rabatt-Niveau auf dem deutschen Markt inzwischen ein Niveau erreicht, das "Besorgnis erregend" sei, heißt es in einer Studie des Car-Centers Automotive Research der Universität Duisburg-Essen, die dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorliegt. Immer häufiger seien Neuwagen nur mit hohen Preisabsch
Die Deutsche Bahn gründet ihre Technik-Experten in einer eigenen Firma aus. Die künftig als DB Systemtechnik GmbH geführte Konzerntochter soll europaweit ihr umfassendes technisches Bahn-Know-how vermarkten, wie das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet. Potenzielle Kunden seien die Bahnindustrie und Bahnen in anderen Ländern. Der Konzern habe seine Technik-Kompetenz und die teuren Prüfeinrichtungen – darunter elf Spezialzüge – in einer eigenständi
Der Rat der Wirtschaftsweisen unterstützt die ablehnende Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Euro-Bonds. Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Franz, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Euro-Bonds lehnt die Mehrheit des Sachverständigenrats strikt ab." Allerdings seien alle noch in Frage kommenden Maßnahmen gegen die Euro-Krise "teuer und risikobehaftet". Franz f&uu
Trotz insgesamt sinkender Erwerbslosigkeit ist die Zahl älterer Langzeitarbeitsloser binnen eines Jahres deutlich gestiegen. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe) sind derzeit 273.000 Hartz-IV-Bezieher im Alter zwischen 55 und 65 Jahren als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sei das ein Anstieg um 10,5 Prozent. Die Arbeitslosigkeit insgesamt sei im gleichen Zeitraum um 6,9 Prozent zurückgegangen. Das Blatt beruft sich auf