Magazin: Lidl mischt den deutschen Reisemarkt auf

Lidl greift als erster Discounter die etablierten Reiseveranstalter direkt an. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, kauft Lidl eigene Hotelzimmer und Schiffskabinen ein, um im nächsten Sommer selbst Hotelübernachtungen sowie Kreuzfahrten anzubieten. Auch eigene Flugreisen könnten später folgen. Der Lidl-Katalog soll laut "Focus" im November in den mehr als 3.000 Filialen erscheinen. Discounter-Reisen funktionierten in Deutschland bisher nach einem un

Bankenverband macht auch Politik für Lage der Banken verantwortlich

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat die Politik für die schwierige Lage der Kreditwirtschaft mit verantwortlich gemacht. "Die Banken wurden letztes Jahr noch von der Politik gebeten, ihre Griechenland-Anleihen nicht zu verkaufen", sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Nun wird den Banken genau das vorgeworfen." Die Lage ist nach Ansicht Kemmers anders als vor drei Jahren: "Beim Ausbruch der Krise

Steuerzahler müssen wegen erneutem Kapitalbedarf von Banken mit zusätzlichen Risiken rechnen

Die deutschen Steuerzahler müssen wegen des erneuten Kapitalbedarfs von Banken mit zusätzlichen Risiken rechnen. Der Euro-Rettungsfonds EFSF müsse realistisch ausgestattet werden, sagte der Finanzexperte der CDU im Europaparlament, Burkhard Balz, dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wenn wir Staaten aus der Klemme helfen und den Rekapitalisierungsbedarf von Banken decken wollen, werden die 780 Milliarden, die netto bloß 440 Milliarden bedeuten, nur schwer ausreich

Magazin: Garantierahmen des Bundes beträgt 800 Milliarden Euro

Der Bund hat seine Garantierahmen nach einem Bericht des Bundesrechnungshofes für 2011 auf insgesamt 800 Milliarden Euro ausgedehnt. Die Hälfte dieser Summe sei inzwischen schon mit Garantiezusagen belegt, warnen die Rechnungsprüfer in einem vorliegenden Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages, der dem Nachrichtenmagazin "Focus" vorliegt. Dies könne für den Bundeshaushalt "erhebliche Zukunftsbelastungen" bedeuten. Die konkreten Zusagen zur S

Erste Durchsuchungen bei deutschen Steuerflüchtlingen

Auf der Jagd nach deutschen Steuerflüchtlingen, die ihr Geld bei einer Tochter der britischen Großbank HSBC in Luxemburg angelegt haben, gab es am Freitag erste Durchsuchungen. Bei den Razzien wurden zeitgleich mehrere Standorte einer Vermögensberatung in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg durchsucht, bestätigte Bernd Bienioßek von der federführenden Staatsanwaltschaft Bochum "Bild am Sonntag". Nach Informationen von "Bild am Son

Deutsche-Bank-Chef Ackermann hält massive Ausweitung des Euro-Rettungsschirms für rechtswidrig

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG, Josef Ackermann, hält eine massive Ausdehnung des Euro-Rettungsschirms für rechtswidrig. Ackermann sagte nach einem Bericht von "Bild am Sonntag" auf einem Unternehmens-Kongress seiner Bank: "Rettungsschirme mögen aus Sicht von Investoren ganz richtig sein, aber damit ist das Problem an sich nicht gelöst. Wir können uns Rettungsschirme in dieser Größenordnung gar nicht erlauben. Das werden die Geri

„Occupy Wall Street“: Protest in Rom eskaliert

Nachdem sich die Demonstrationen gegen die Finanzindustrie aus den USA über die ganze Welt verbreitet haben, sind die Proteste in Rom eskaliert. In der italienischen Hauptstadt versammelten sich am Samstag Zehntausende unter dem Motto "Völker Europas, steht auf". Mit Plakaten zog der Demonstrationszug zunächst friedlich durch die Straßen. Später begannen Vermummte Autos anzuzünden und Fensterscheiben einzuwerfen. Vor einem Hotel verbrannten Randalierer di

Der Tagesspiegel: FDP-Generalsekretär warnt vor zu hohen Erwartungen bei Steuerentlastung

Vor dem Treffen der Koalitionsspitze am kommenden
Freitag hat FDP-Generalsekretär Christian Lindner das Versprechen
spürbarer Steuersenkungen relativiert. "Ich warne vor zu hohen
Erwartungen", sagte Lindner dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel
am Sonntag".

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G-20 setzen Beratungen über Eurokrise fort

Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer haben in Paris ihre Beratungen über die Schuldenkrise fortgesetzt. In einer für den Nachmittag angesetzten Abschlusserklärung, werden lobende Worte zum Krisenmanagement sowie eine Anmahnung zu raschen Lösungen erwartet. Zudem hieß es bereits aus Ministerkreisen, dass man die Banken angemessen mit Kapital ausstatten wolle, um deren Liquidität weiter zu gewährleisten.

Esprit will kurzfristige Investoren loswerden

Der Chef der Modemarke Esprit, Ronald van der Vis, will sich nicht länger von kurzfristigen Investoren leiten lassen. "Wir haben zu viel Geld aus der Firma gezogen in den letzten Jahren. Esprit war in den vergangenen fünf Jahren zu sehr auf Umsatz und kurzfristige Ergebnisse konzentriert", sagte er im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Darunter habe das Image der Marke und das Preis-Leistungs-Verhältnis gelitten. Künftig werde Esprit wieder