Die Steuerbelastung deutscher Spitzenverdiener liegt effektiv bei fast 40 Prozent. Dies zeigen Modellrechnungen der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) für das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Damit werden deutsche Top-Manager deutlich höher besteuert als Franzosen oder Schweizer aus dem Kanton Zürich, die ein vergleichbares Einkommen haben. Die PwC-Experten analysierten dazu die Belastung eines "typischen Reichen" in Deutschland und anderen wic
Trotz der teils heftigen Kritik an Deutsch-Bank-Chef Josef Ackermann zählt auch die Bundesregierung erneut auf sein Verhandlungsgeschick. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanz- und Regierungskreise. Demnach ist Ackermann als Vorsitzender des Internationalen Bankenverbandes (IIF) zentral an den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt für Griechenland beteiligt. Dabei geht es um einen Erlass von bis zu 50 Prozent der griechischen Schul
Der Ministerpräsident von Niedersachsen, David McAllister, fordert den Bund auf, die Energiewende zügig, aber mit Augenmaß voranzubringen. "Um keine Arbeitsplätze zu gefährden, muss die Energiepreisentwicklung sorgfältig beobachtet werden", sagte McAllister dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Die Energiewende darf nicht zur Deindustrialisierung Deutschlands führen", warnte er. Deshalb sei es jetzt entscheidend, dass der Bund &qu
Eine vierköpfige Expertengruppe soll im Auftrag der Bundesregierung alle drei Jahre überprüfen, ob Deutschland ausreichend schnell den Zielen der Energiewende näherkommt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Nach längerem Kompetenzgerangel haben sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf Regeln für die Überwachung des Atomausstiegs und des Ausbaus erneuerbarer Energien verstä
Der CDU-Wirtschaftsflügel macht Druck auf Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): Er soll deutsche Unternehmen davor schützen, im Falle der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands auf ihren Forderungen gegen den griechischen Staat sitzenzubleiben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Es wäre fatal, wenn im Vorfeld Milliardenbeträge zur Rettung der betroffenen Banken aufgewendet würden, aber anschließend der Schuldenschnitt z
Nachdem die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten bereits mit rund 29 Prozent an SGL beteiligt ist, will der BMW-Konzern selbst einen eigenen Aktienanteil an dem Hersteller erwerben. Das berichtet das Hamburger Nachrichten- Magazin "Der Spiegel". "Wir haben ein essentielles Interesse an SGL", sagt ein hochrangiger Manager der Münchner. Offen ist noch, wie viel Aktien BMW übernimmt. Sinnvoll wäre ein Anteil von gut 20 Prozent. Zusammen mit Frau Klatten w
Der Deutschland-Chef des weltgrößten privaten Öl- und Gaskonzerns ExxonMobil, Gernot Kalkoffen, verteidigt das sogenannte Fracking, eine umstrittene Methode zur Gewinnung von Erdgas. "Fracking ist sicher", sagt Kalkoffen dem Hamburger Nachrichten- Magazin "Der Spiegel". Sein Unternehmen setze das Verfahren in Deutschland seit den sechziger Jahren ein, "es ist noch nie etwas passiert", so der Manager. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand un
Lufthansa-Chef Christoph Franz fordert, die für Freitag dieser Woche geplante Inbetriebnahme einer neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen vorerst zu verschieben. Das erklärt der Top-Manager in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Am Dienstag vergangener Woche hatte das hessische Verwaltungsgericht entschieden, dass nach der Eröffnung der neuen Piste auf Deutschlands größtem Airport, anders als bisher, zwischen elf Uhr abends u
Eine wichtige Personengruppe soll bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin auch künftig in den Genuss von Freiflügen kommen: der eigene Aufsichtsrat. Das berichtet der "Spiegel". Zwar hatten einige seiner Mitglieder zusammen mit dem Vorstand kürzlich beschlossen, dieses Privileg für rund hundert Prominente aus Showgeschäft, Politik und Wirtschaft Ende des Jahres abzuschaffen. Für die Kontrolleure gilt allerdings eine Ausnahme. S
Ein gewaltiges Waffengeschäft könnte die deutsch-französischen Beziehungen belasten, da Paris offenbar zwei bis vier neue Tarnkappen-Fregatten an die griechische Marine liefern will. Das berichtet der "Spiegel". Weil das hochverschuldete Land derzeit keine 300 Millionen Euro pro Schiff aufbringen kann, habe Paris der Athener Regierung angeboten, ihr die Fregatten für fünf Jahre kostenlos zu überlassen. Erst dann sollen die von der Staatswerft DCNS entwicke