Ex-Bundesbankchef Welteke fordert Steuer auf Finanzgeschäfte

Der ehemalige Präsident der Bundesbank Ernst Welteke hat die rasche Einführung einer Steuer auf Börsengeschäfte zur Eindämmung der Spekulation an den Finanzmärkten gefordert. "Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass die Ausschläge an den Finanzmärkten geringer werden. Das tut sie am besten mit einer Transaktionssteuer", sagte Welteke der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Es sind die großen institutionellen Anleg

Deutsche Bahn will Frauenanteil auf 25 Prozent steigern

Die Deutsche Bahn will in den kommenden fünf Jahren den Anteil der Frauen von derzeit 21 auf 25 Prozent steigern. Dies sagte der Personalvorstand des Unternehmens, Ulrich Weber, der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Eine "verordnete Frauenquote" für den Vorstand hält Weber für "wenig sinnvoll", allerdings soll der Anteil weiblicher Führungskräfte bis 2016 von 16 auf 21 Prozent steigern. Nach Jahren des Personalabbaus plant die Bahn

Rheinische Post: Deutsche Bahn will Frauenanteil auf 25 Prozent steigern

Die Deutsche Bahn will in den kommenden fünf
Jahren den Anteil der Frauen von derzeit 21 auf 25 Prozent steigern.
Dies sagte der Personalvorstand des Unternehmens, Ulrich Weber, der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe).
Eine "verordnete Frauenquote" für den Vorstand hält Weber für "wenig
sinnvoll", allerdings soll der Anteil weiblicher Führungskräfte bis
2016 von 16 auf 21 Prozent steigern. Nach Ja

Neue OZ: Kommentar zu RWE

Rolle rückwärts in die Öko-Zukunft

Ein hierzulande recht unbekannter Niederländer an der Spitze – das
gab es vor Jürgen Großmann, und das wird es nach dem Ausscheiden des
Stahlunternehmers zur Jahresmitte 2012 beim Energieriesen RWE wieder
geben. Eine klassische Rolle rückwärts.

Keine Frage: Wegen des massiven Eintretens des Noch-Chefs für die
Kernenergie hat der RWE-Konzern spätestens seit dem Fukushima-GAU ein
Imageproblem. Das l&au

NRZ: Ein guter Kompromiss / Die neue RWE-Führung steht – doch es bleibt spannend.

Schaut man dieser Tage auf RWE, reibt man sich die
Augen: Der Versorger steckt angesichts des Atomausstiegs in einer
bedrohlichen Krise, erwartet einen Gewinneinbruch um 20 Prozent – und
erlaubt sich eine Debatte ums Spitzenpersonal. Turbulente Zeiten, in
denen man, so empfahl es einst Abraham Lincoln, besser nicht die
Pferde wechselt.

Andererseits sind turbulente Chef-Wechsel bei RWE nichts Neues.
Verglichen mit dem Hickhack 2007 um den Übergang von Harry Roels zu
Jürgen Gr

Börsen-Zeitung: Bärenmarkt, Kommentar von Christopher Kalbhenn zum Kurseinbruch am deutschen Aktienmarkt im Gefolge der transatlantischen Schuldenkrise

Nach einer nicht offiziellen, aber weithin
anerkannten Definition liegt ein Bärenmarkt vor, sobald ein
Aktienindex um 20% und mehr gefallen ist. Mit dem gestrigen Sturz des
Dax bis auf 5911 Punkte hat der deutsche Aktienmarkt diesen Status
erreicht. Denn gegenüber dem am 8. Juli erreichten Hoch von 7524
Zählern hat der Index rund 21,5% eingebüßt.

Wann der Sturz enden bzw. wo der Boden gefunden wird, kann niemand
seriös prognostizieren, denn derzeit füh

BERLINER MORGENPOST: Kommentar zu den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank

Vergangene Woche noch wurde die Europäische
Zentralbank (EZB) verspottet. Jean-Claude Trichet hatte ankündigt,
nach einigen Wochen Pause würden die Währungshüter wieder
Staatanleihen Griechenlands und Portugals aufkaufen. Damit, stichelte
ein Analyst, handele der EZB-Präsident wie ein Feuerwehrchef, der bei
einem Großbrand seine Wagen rausschickt – allerdings an einen Ort, an
dem es gar nicht brennt. Da ist was dran. Griechenland und Portugal
werden bereit

WAZ: Ein Arbeitskampf bleibt Kampf. Kommentar von Kai Wiedermann

Wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften um Geld oder
bessere Arbeitsbedingungen ringen, ist das nichts für
Harmonie-Süchtige. Bei einem Arbeitskampf kracht es schon mal.

Besonders sauer reagiert ein Teil der Öffentlichkeit immer dann,
wenn Streiks Busse, Bahnen oder Kindergärten lahmlegen, oder – wie im
Fall der Fluglotsen – wohlverdiente Urlaube bedroht sind. Dann steht
schnell die Frage im Raum: Darf die das, die Gewerkschaft?

Dass die Gewerkschaft der Flugsicherung

WAZ: Mit Schulden ist nichts zu retten. Leitartikel von Thomas Wels

Nun ist es plötzlich wieder da, das Gespenst einer
Weltwirtschaftskrise. Dabei war es nie wirklich weg.

Wie sollte es auch? Schließlich hat sich an der Schuldenkrise seit
dem Zusammenbruch der Lehman-Bank nichts geändert. Im Gegenteil: Die
Wahrheit ist, dass die Vereinigten Staaten wie auch die Europäer die
Schuldenkrise mit neuen Schulden bekämpft haben. Zugegeben: Eine
bessere Idee gab es auch unter den Ökonomen nicht, als den
schlimmsten Wirtschaftseinb

WAZ: Nebeneinander von Alpha-Tieren. Kommentar von Thomas Wels

Zum Schluss zählt das, was hinten herauskommt. Ob
die Weisheit von Altkanzler Kohl auf RWE zutrifft? Bei aller
Gesichtswahrung, die die Tandem-Lösung mit Peter Terium als Nummer
eins und Rolf Martin Schmitz als Nummer zwei mit sich bringt, hat es
herbe Verletzungen auf der Seite der Kapitaleigner gegeben. Im Sinne
des Unternehmens kann es aber nur heißen: Mund abputzen und
weitermachen.

Das wird schwer genug: Zehn Monate nebeneinander stehen nun den
Alpha-Tieren Gro&sz