Die Deutsche Telekom hat nach dem ersten Quartal 2011 trotz weniger Umsatz und Gewinn ihre Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Wie der Konzern am Freitag in Bonn mitteilte, sank der Umsatz im ersten Quartal um 3,0 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA ging um 5,0 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro zurück. Beim bereinigten Konzernüberschuss ergab sich ein Rückgang um 27,4 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Die Deutsche Telekom erwartet dennoch unverän
Um die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wieder zu mildern, hat der Vorstandsvorsitzende des DIW Berlin, Gert G. Wagner, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Anhebung der Einkommenssteuern im oberen Bereich sowie eine Reform der Erbschafts- und Schenkungssteuer vorgeschlagen. Wagner sagte der "Saarbrücker Zeitung", in den letzten zehn Jahren seien die verfügbaren Einkommen des ärmsten Zehntels der Bevölkerung real um gut zehn Prozent zur
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die im Streik befindlichen Lokomotivführer der privaten Bahnunternehmen Veolia Verkehr Deutschland GmbH und AKN Eisenbahn AG zu einer Verlängerung der derzeit laufenden Arbeitskampfmaßnahmen aufgerufen. Damit enden die Streiks bei diesen Unternehmen nicht, wie ursprünglich angekündigt, am Freitag um 14 Uhr, sondern erst am Montag, um 2 Uhr. "Die Entscheidung die Streiks zu verlängern, ist eine Reaktion
Nach dem Desaster von Fukushima sieht die RAG-Stiftung eine neue Chance für die Steinkohle. "Die Welt kommt an Steinkohle nicht vorbei", sagte Stiftungs-Chef Wilhelm Bonse-Geuking der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Deutschland brauche neue Kohlekraftwerke, um abgeschaltete Kernkraftwerke zu ersetzen. Auf die Frage, ob auch die deutsche Steinkohle eine neue Chance hat, sagte Bonse-Geuking: "Das müssen die Strom- und Stahlunternehmen entscheiden." Der
Angesichts der hohen Benzinpreise verschärft Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) den Druck auf das Bundeskartellamt. In der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) forderte Brüderle die Behörde zur Eile im laufenden Prüfverfahren im Kraftstoffmarkt auf und mahnte rasche Ergebnisse an. "Ich gehe davon aus, dass die Ergebnisse jetzt zügig vorgelegt werden. Dann haben wir eine belastbare Grundlage, um weitere Schritte zu erörtern." Brü
Die deutsche Industrie hat sich auf einen Fahrplan verständigt, wie sie bis zum Jahr 2020 Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität entwickeln will. Ziel sei "der Aufbau eines selbstragenden Marktes für Elektrofahrzeuge", heißt es in dem Bericht Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), den die Unternehmenschef Kanzlerin Angela Merkel am 16. Mai übergeben wollen und der dem "Handelsblatt" vorliegt. Um dies zu erreichen, hält di
Auf den Trend folgt der Gegentrend. Was für fast alles im Leben
gilt, trifft auch auf den Lebensmittelmarkt zu. Erst rollten ihn
Discounter wie Aldi und Lidl auf. Mit schlanken Vertriebsstrukturen
und neuen Strategien im Einkauf revolutionierten sie den Markt. Die
Preise purzelten bei gleichzeitig hoher Qualität, die Verbraucher
profitierten. Heute sind Lebensmittel in Deutschland immer noch
vergleichsweise günstig zu haben, obwohl die Preise in j&uu
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) müsste die Zinssätze noch in diesem Jahr anheben, um sich gegen die Inflation zu schützen. Der US-Leitzins der derzeit bei nahe Null liegt, solle um 0,5 Prozentpunkte erhöht werden, sagte der Regionalpräsident der Fed von Minneapolis, Narayana Kocherlakota, am Donnerstag. Selbst mit der Erhöhung seien die Preise immer noch gering im historischen Vergleich. Mit dieser Einschätzung käme auch der Fed-Regionalpräside
Um gut 3 US-Cent ist der Euro gestern nach dem
Zinsentscheid und der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank
(EZB) abgestürzt. Am Donnerstagabend kostete die Gemeinschaftswährung
nur noch 1,4556 Dollar, nachdem sie am Mittwoch noch ein 17-Monats-
Hoch von über 1,49 Dollar markiert hatte. Ein solcher Kurssturz –
ohne exogenen Schock – ist am Devisenmarkt und bei einem liquiden
Währungspaar wie Euro/Dollar eher selten.