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KfW unterstützt Mobilitäts-Initiative der Bundesregierung für Städte in Entwicklungs- und Schwellenländern

– KfW stellt 2017 rund 1 Mrd. EUR für nachhaltigen Verkehr in
Schwellen- und Entwicklungsländern bereit
– Wirksames Mittel gegen den Verkehrskollaps
– Wichtiger Beitrag zur weltweiten Emissionsminderung und
Armutsreduktion in Städten

Die KfW stellt für die Transformative Urban Mobility Initiative
(TUMI) allein im Jahr 2017 rund eine Milliarde EUR an Fördermitteln
bereit, die vor allem in den nachhaltigen Öffentlichen Personen
Nahverkehr wachsender Städte der Entwicklungs- und Schwellenländer
fließen. Die Initiative zielt darauf ab, den städtischen Verkehr in
Richtung einer klimafreundlichen urbanen Mobilität weltweit jenseits
des Individualverkehrs umzusteuern.

Im Rahmen der Habitat III Konferenz in Quito wurde der deutsche
Beitrag zur Umsetzung einer nachhaltigen Agenda für Stadtentwicklung
und Urbanisierung heute vom Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vorgestellt.

Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW
Bankengruppe, bezeichnete die Initiative als bedeutsamen Beitrag zu
einer nachhaltigen Stadtentwicklung. „Schon heute verursacht der
Transport mit am meisten Treibhausgase und ist der am schnellsten
wachsende Emittent weltweit. Daher sind emissionsarme Verkehrssysteme
in den schnell wachsenden Metropolen dringend nötig. TUMI leistet
einen wichtigen Beitrag zu einer weltweiten Verkehrswende.“

Im Rahmen der Initiative können unter anderem Straßenbahnen, S-und
U-Bahnen, Fähren, Fußgänger- und Radwege, Seilbahnen,
Verkehrssteuerungs- und Leitsysteme, Maßnahmen zur Verkehrssicherheit
und zur Vermeidung von Verkehr sowie Stadt-Land Verbindungen
(Personen- und Güterverkehr) finanziert werden. Allein die geplanten
Zusagen für 2017 sollen über einer Viertel Millionen Menschen Zugang
zu nachhaltigem Transport ermöglichen und bis zu 2,5 Mio. Tonnen
CO2-Äquivalent einsparen.

Von 2011 bis 2015 hat die KfW im Rahmen der Finanziellen
Zusammenarbeit insgesamt rund 870 Mio. EUR für Projekte im Bereich
städtischer Verkehr/Öffentlicher Personennahverkehr in Entwicklungs-
und Schwellenländern zugesagt. Mit der neuen Initiative möchte sie
ihr Engagement beim nachhaltigen Verkehr noch deutlich steigern. Auch
mittelgroße und kleine Städte sollen von der Unterstützung der KfW
profitieren.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank
finden Sie unter www.kfw-entwicklungsbank.de.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Sybille Bauernfeind
Tel. +49 (0)69 7431 2038, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Sybille.Bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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