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KfW verzeichnet historisch höchstes Zusagevolumen in der Entwicklungszusammenarbeit

– KfW Entwicklungsbank: Finanzierungen für Umwelt- und Klimaschutz
mit 66 % weiter im Fokus
– Mehr Unterstützung für fragile Staaten: Neuzusagen über 1,2 Mrd.
EUR
– Nachbarkontinent Afrika weiter im Blick
– DEG sagte 1,6 Mrd. EUR zu (+46 %)
– 871 Mio. EUR für kleine und mittlere Unternehmen

Die KfW hat ihre Zusagen für Finanzierungen und Förderungen im
Jahr 2016 erheblich gesteigert und das historisch höchste
Zusagevolumen erreicht. Im vergangenen Jahr wurden im Auftrag der
Bundesregierung rund 8,8 Mrd. EUR (2016: 7,7 Mrd. EUR) für
Finanzierungen in Entwicklungs- und Schwellenländern bereitgestellt.

„Angesichts der globalen Herausforderungen des Klimawandels und
der in Deutschland und Europa spürbaren Flüchtlingskrise gewinnt die
Entwicklungszusammenarbeit weiter an Bedeutung. Die KfW hat ihre
Finanzierungen für den Klimaschutz weiter ausgebaut und die
Unterstützung für fragile Staaten verstärkt. Hierüber werden
Flüchtlinge direkt unterstützt sowie aufnehmende Gemeinden in
Krisenregionen und Transitstaaten stabilisiert. Auch in Zukunft
behält die KfW insbesondere den Nachbarkontinent Afrika weiter im
Blick. Dort spielt die Stärkung der Infrastruktur und die damit
verbundene Schaffung von Perspektiven durch Arbeitsplätze eine sehr
große Rolle“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands
der KfW Bankengruppe.

Die KfW Entwicklungsbank hat im vergangenen Jahr rund 7,3 Mrd. EUR
(2015: 6,7 Mrd. EUR) für Finanzierungen in Entwicklungs- und
Schwellenländern bereitgestellt. Es wurden rund 330
Finanzierungsverträge geschlossen. Die Zusagen für Projekte im
Bereich Klima- und Umweltschutz wurden erneut gesteigert (2016: 66 %,
4,8 Mrd. EUR, 2015: 60 %; 3,9 Mrd. EUR). 1,2 Mrd. EUR der Neuzusagen
gingen an fragile Staaten. 42 % der neu zugesagten Haushaltsmittel
ging für Entwicklungsprojekte nach Subsahara-Afrika (812 Mio. EUR).
Die KfW Entwicklungsbank hat im Jahr 2016 mit knapp 100 Vorhaben und
einem Gesamtvolumen von 2,1 Mrd. EUR rund 26 Mio. Flüchtlinge
erreicht. Die im vergangenen Jahr zugesagten Energievorhaben in Höhe
von 2,1 Mrd. EUR tragen dazu bei, dass rund 2,6 Mio. Menschen
erstmals Zugang zu moderner Energieversorgung erhalten; 47,2 Mio.
Menschen profitieren von den neu zugesagten Vorhaben in den Bereichen
reproduktive Gesundheit und der dazugehörigen Infrastruktur. Weiter
kommen rund 2,7 Mio. Menschen in den Genuss von
Bildungsfinanzierungen.

Die KfW Entwicklungsbank hat neben Haushaltsmitteln, die vor allem
aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) stammen, eigene Mittel in Höhe von 5,1 Mrd. EUR (70
%, Vorjahr 64 %) als Fördermittel eingesetzt. Auf diese Weise
unterstützt die KfW die Bundesregierung dabei, ihre internationalen
Ziele und Verpflichtungen bei der Armutsbekämpfung, beim Klima- und
Umweltschutz sowie immer stärker auch in Krisenregionen zu erfüllen.

Die DEG, ein Tochterunternehmen der KfW, erzielte im vergangenen
Geschäftsjahr das höchste Neugeschäft ihrer fast 55-jährigen
Firmengeschichte. Für Investitionen privater Unternehmen in
Entwicklungs- und Schwellenländern sagte sie 2016 Finanzierungen in
Höhe von rund 1,6 Mrd. EUR und damit 46 % mehr als im Vorjahr zu
(2015: 1,1 Mrd. EUR). Einen Schwerpunkt bildeten erneut
Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen: Mit 871 Mio. EUR
ging mehr als die Hälfte der Neuzusagen an den Mittelstand. Für
deutsche Unternehmen sagte die DEG mit 253 Mio. EUR fast doppelt so
viel wie im Vorjahr zu. Mit 316 Mio. EUR entfiel ein Fünftel der
Neuzusagen auf Investitionen in Subsahara-Afrika.

„Die DEG hat 2016 ihr Engagement für langfristig erfolgreiche und
wirkungsvolle unternehmerische Investitionen weiter ausgebaut. Das
gilt auch für das Beratungs- und Förderangebot. Damit unterstützen
wir Unternehmen gezielt dabei, ihre Energieeffizienz zu verbessern
oder lokale Beschäftigte zu qualifizieren. Das bringt
betriebswirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Mehrwert“, sagte
Christiane Laibach, Mitglied der DEG-Geschäftsführung.

Mit den Finanzierungen des Jahres 2016 hat die DEG dazu
beigetragen, insgesamt 414.000 Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu
sichern. Zudem tragen die von der DEG 2016 mitfinanzierten
Unternehmen durch Steuerzahlungen in den Partnerländern zu
Staatseinnahmen in Höhe von voraussichtlich jährlich rund 280 Mio.
EUR bei. Die Finanzierungen der DEG ermöglichen eine jährliche
Produktion von rund 1.800 GWh grünem Strom, mit dem über 5 Millionen
Menschen versorgt werden können.

Detaillierte Informationen finden Sie unter
www.kfw-entwicklungsbank.de und www.deginvest.de

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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