
Die Linken-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Eva von Angern, hat sich gegen Vorwürfe der CDU und ihres Vorsitzenden Friedrich Merz verwahrt, dass die Linken Radikale seien. Von Angern sagte der Frankfurter Rundschau (Freitagsausgabe, 4.9.2026), die CDU müsse „endlich damit aufhören, die Linke mit der AfD in einen Topf zu werfen“. Die Linken-Politikerin fügte hinzu: „Wir sind keine Radikalen, die die Demokratie bekämpfen, ganz im Gegenteil. In Sachsen-Anhalt sind wir die Garantin gegen den Rechtsruck.“
Das Schlimmste, was nach der Wahl passieren könne, wäre nach Ansicht der Linken-Politikerin, dass es gar nicht zu einer Regierung komme und Sachsen-Anhalt in einem Schwebezustand bleibe. „Dann würde der Frust der Menschen nur noch größer werden und die AfD nur noch stärker“, sagte von Angern der FR. Die Menschen wollten „keine abgehobenen Debatten, sondern Lösungen für ihre Probleme“.
Eva von Angern ist Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Linken in Sachsen-Anhalt. Sie reagierte mit ihren Aussagen auf die Debatte in der CDU, die eine Zusammenarbeit sowohl mit der AfD als auch der Linken ausschließt.
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