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LKW-Kartell: BREITENEDER Rechtsanwalt GmbH vertritt geschädigte Unternehmer

Nach fünfjähriger Ermittlung der EU-Kartellbehörde
verhängte diese jüngst eine Rekordstrafe in Höhe von 2,93 Milliarden
Euro. Die LKW Hersteller Scania, Iveco, DAF, Volvo, Daimler und MAN,
die gemeinsam einen Marktanteil von fast 100 Prozent in der EU
repräsentieren, bildeten ein Kartell und schädigten damit Unternehmer
aus dem Transportsektor, Bauunternehmen und jeden Abnehmer eines LKW
über 6 Tonnen.

Die nunmehr abgestraften Hersteller haben in den Jahren 1997 bis
2011 Verkaufspreise abgesprochen, die Einführung neuer Technologien
verschleppt und so mit dem Verkauf veralteter Technologien Gewinne
erwirtschaftet und damit Abnehmer geschädigt. Betroffen sind laut EU
Kommission mittelschwere (6 bis 16 Tonnen) und schwere Lkws (über 16
Tonnen). Diese wurden von 1997 bis 2011 mit veralteter Technologie
und zu überhöhten Preisen verkauft. Dadurch ist den Abnehmern ein
Schaden entstanden.

Eine Studie des renommierten Forschungsinstitutes International
Council on Clean Transportation (ICCT) zeigte unlängst, dass sich die
Verbrauchswerte von LKWs in den letzten zehn Jahren kaum verändert
haben. Dies bestätigt den Verdacht, dass LKW Hersteller Innovationen
zur Senkung des Verbrauchs und der Emissionswerte erfolgreich
verhindert haben.

Alleine in Österreich sind die Kohlendioxid-Emissionen des
Straßenverkehrs laut einer Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ)
seit 1990 um 30 Prozent gestiegen. Ein Drittel der verkehrsbedingten
Emissionen werden dabei von LKW verursacht. Vor diesem Hintergrund
ist die Ausschaltung des Leistungswettbewerbs bei Umwelttechnologien
besonders verwerflich. Mit der Verhängung einer Geldbuße von 2,93
Milliarden Euro setzte die EU-Kartellbehörde nun ein deutliches
Zeichen gegen Kartelle und wettbewerbswidrige Verhaltensweisen
innerhalb der EU.

Geschädigte Abnehmer können ihre individuell entstandenen Schäden
im Zusammenhang mit dem nunmehr festgestellten Kartell gegenüber den
Herstellern geltend machen. Eine neue Richtlinie erleichtert es den
geschädigten Unternehmern dabei, zu ihrem Recht zu kommen.
BREITENEDER Rechtsanwalt GmbH prüft derzeit für geschädigte
Unternehmer Möglichkeiten effizient und kostengünstig Ersatz für den
erlittenen Schaden zu erhalten, der pro LKW im Schnitt zwischen
10.000 bis 20.000 Euro liegt.

Zwtl.: Informationshinweis

BREITENEDER Rechtsanwalt GmbH ist eine in Europa führende Kanzlei
im Bereich des European Collective Redress. Die Kanzlei wird in enger
Zusammenarbeit mit ebenso auf Kartellrecht spezialisierten
Rechtsanwaltskanzleien in ganz Europa, die entstandenen Schäden
individuell wie auch kollektiv geltend machen. Geschädigte können
sich kostenfrei auf der Website
https://www.breiteneder.pro/de/cases/lkw-kartell melden und finden
weiterführende Informationen zur Sammelaktion.

Rückfragehinweis:
Mag. Eric Breiteneder
BREITENEDER Rechtsanwalt GmbH
Walfischgasse 5, 1010 Wien
Tel: 01 5129888, breiteneder@breiteneder.pro

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/10446/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
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