Mit dem Herbst geht es für viele Unternehmen in eine wichtige Messephase. In dieser werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen wird das letzte Quartal wirtschaftlich angeschoben. Zum anderen soll der innovative Neustart für das nächste Jahr vorbereitet werden. Entsprechend relevant ist eine gute Sichtbarkeit vor Ort. Aber worauf sollten Unternehmen achten, wenn sie mit ihrer Botschaft sichtbar werden wollen?
Verband beziffert Umsatzpotenzial auf 30 Milliarden
Wie wirkungsstark Messen sind, zeigt eine Anfang 2026 veröffentlichte Studie, die der Verband für deutsche Messewirtschaft in Auftrag gegeben hat. Laut ihr haben Messen in Deutschland in der Saison 2024/25 Unternehmen fast 30 Milliarden Umsätze beschert. Neben der Wertschöpfung finden die Betriebe auf Messen neue Fachkräfte. Und sie nehmen an einem fachlichen Austausch teil, aus dem manche innovative Idee geboren wird. Doch nicht jeder profitiert in gleichem Maße von diesem Effekt. Wer in der vollen Halle nicht untergehen will, sollte sich an einige bewährte Maßnahmen halten.
Mit Rollup die richtige Botschaft im Raum aufziehen
Eine wichtige Rolle spielt die optische Gestaltung des Standes. Farbe und Design sollten sich direkt von der Umgebung abheben. Das Firmenlogo muss präsent sein. Außerdem sollte der Stand eine glasklare Botschaft transportieren. Dieser Slogan sollte deutlich machen, welche Leistung der Betreiber anbietet. Er sollte einprägsam sein, so dass er in Erinnerung bleibt. Er kann auch eine Kampagnenidee oder eine Stimmung in die Veranstaltung einbringen. Nicht jedes Unternehmen hat genug Kapital, um einen großen Messestand zu finanzieren, der all diesen Zielen gerecht wird. Mit individuellen Rollups steht eine preiswerte und praktikable Alternative zur Verfügung. Diese Banner können speziell bedruckt werden und sind schnell aufgebaut.
Die richtige Ausstattung für den Messestand
Messen dienen nicht dem direkten Verkauf, sondern dem Austausch. Dennoch sollte man handfestes Anschauungsmaterial auslegen. Viele erfolgreiche Unternehmen bereiten Giveaways vor. Was gut ankommt? Das hängt vom Veranstaltungsthema ab. Oft nehmen Besucher bevorzugt Alltagsgegenstände, die weiter nutzbar sind. Ein Klassiker sind Kugelschreiber. Falls Dienstleistungen angeboten werden, können diese digital veranschaulicht werden. Für Praxismaterialien werden Muster vorgelegt. Der Stand kann auch zum Showroom für neue Prototypen von Produkten werden. Was noch nicht auf dem Markt ist, zieht erfahrungsgemäß einige Aufmerksamkeit auf sich. Alle diese Dinge sollten mit der Messebotschaft verknüpft werden.
Worauf Messeanbieter noch achten sollten:
– Standpersonal schulen
– Outfits gezielt abstimmen
– Kunden über Messepräsenz informieren
– Fachkräften unkomplizierte Bewerbung anbieten
Von der Messe zur Vernetzung und zum Verkauf
Ein weiterer zentraler Punkt betrifft die Vernetzung. Auf dem Banner sollte eine kurze Internetadresse oder ein QR-Code stehen. Besucher sollten sich per Handy in wenigen Sekunden mit dem Betrieb verbinden können. Und das möglichst über den Kanal, den sie selbst am liebsten nutzen. Auf der anderen Seite erlebt die analoge Visitenkarte gerade ihr Comeback. Es lohnt sich, wertige Exemplare mit einem einzigartigen Design und einer persönlichen Mitarbeiternummer drucken zu lassen. Die Übergabe fühlt sich gut in der Hand an. Und sie macht deutlich, dass ein echter Ansprechpartner zur Verfügung steht.