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Niedersachsen: Neue Schulen für den Pflegenachwuchs / Private Pflegeunternehmen setzen mit Altenpflegeschulen noch intensiver auf die Fachkräftegewinnung

Durch ihre Verzahnung mit zwei Pflegeschulen in
Niedersachsen steigen private Pflegeunternehmen auch in den
schulischen Teil der Fachkräftegewinnung intensiv ein. „In
Kooperation mit einem anerkannten und erfahrenen Bildungsträger
werden unter der Dachmarke ,apm– schon jetzt drei Schulen betrieben
und niedersachsenweit neue Standorte entwickelt“, erklärt der
niedersächsische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater
Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Karsten Neumann.

Die vor wenigen Monaten auf Initiative des bpa von der Akademie
Überlingen gegründete apm Niedersachsen gGmbH konnte zwei
Hansa-Pflegefachschulen in Oldenburg und Bremerhaven übernehmen und
betreibt zudem eine renommierte Berufsfachschule für Altenpflege in
Cloppenburg. Eine weitere Schule in Bad Harzburg befindet sich im
Anerkennungsverfahren. Die apm kann damit schon jetzt künftige
Pflegefachkräfte ausbilden und den Pflegediensten und Heimen in
Niedersachsen unterschiedliche Fortbildungen anbieten.

„Die Gewinnung von Personal ist das große Thema für alle Dienste
und Einrichtungen in der Altenpflege, und das fängt bei einer
attraktiven und fundierten Ausbildung an. Durch die enge Verbindung
mit den apm-Schulen haben wir die Möglichkeit, die Ausbildung zu
optimieren und für die Auszubildenden und die Unternehmen Theorie und
Praxis besser aufeinander abzustimmen. So können die Lerninhalte in
den Praxisphasen angemessener mit den schulischen Ausbildungsinhalten
kombiniert werden. Durch eine bessere Abstimmung der Praktikazeiten
und die Vernetzung wird es möglich, inhaltlich schnell auf
Weiterentwicklungen in der Pflege zu reagieren“, erläutert der
bpa-Landesvorsitzende Neumann.

„Der Bedarf an Pflegefachkräften in Niedersachsen ist groß,
Ausbildung spielt eine zentrale Rolle“, ergänzt Ricarda Hasch,
stellvertretende Vorsitzende der bpa-Landesgruppe Niedersachsen.
„Gerade eine wohnortnahe praktische und schulische Ausbildung, wie
auch die apm sie plant, ist sehr attraktiv für junge Menschen. Dafür
brauchen wir überall in Niedersachsen moderne Schulen, die praxisnah
auf die fachlichen und menschlichen Anforderungen des Pflegealltags
vorbereiten.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen, davon fast
1.200 in Niedersachsen, die größte Interessenvertretung privater
Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
275.000 Arbeitsplätze und circa 21.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Henning Steinhoff, Leiter der
bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0511/12 35 13 40 oder 0162/132 16
78, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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