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Politik für nachhaltige Lebensmittel


 

Wirtschaft und Ökologie sind kein Widerspruch. Mit diesem Leitsatz gründete sich nicht nur der nachhaltige Wirtschaftsverband UnternehmensGrün e.V. 1992 in Berlin – er trägt auch die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. seit vielen Jahren. Die Verbände haben sich 2017 als gegenseitige Fördermitglieder anerkannt.

Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter (UnternehmensGrün) und Geschäftsführer Dr. Alexander Beck (AöL) sind sich einig, dass eine Zusammenarbeit das gemeinsame Ziel einer zukunftsfähigen Umwelt- und Wirtschaftspolitik voranbringen wird.

Reuter, selbst langjährig in der Bio-Branche tätig, ist überzeugt: „In Zeiten wie diesen müssen die guten Kräfte noch enger zusammenstehen. Die Kooperation mit der AöL ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam politischen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit einzufordern.“

„Wir freuen uns sehr über die gegenseitige Mitgliedschaft“, so Beck. „Wir sind Lebensmittelhersteller und Unternehmen und haben somit viele gemeinsame Themen mit Unternehmensgrün. Durch die Zusammenarbeit können wir unsere Kräfte bündeln und effektiver unsere Ideen für ein sozial ökologisches Wirtschaftssystems vorantreiben.“

Ein erstes, gemeinsames Vorhaben ist die Umwelttagung am 20. Juni 2017 in Berlin. Dort wird es um die Umweltorientierung von Wirtschaftsunternehmen gehen. Gastredner sind Jochen Flasbarth, Staatssekretär des Bundesumweltministeriums und Hugo Maria Schally von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission. Die Mitgliedsbetriebe der Verbände werden zur Tagung ihre Umweltleistungen in einer eigenen Ausstellung präsentieren.

Hintergrund:

Die AöL-Mitglieder arbeiten für ökologische, menschen¬gemäße und zukunftsfähige Lebensmittel. Der gesamte Weg von der Erzeugung, über die Verarbeitung und den Handel in Beziehung zum Konsumenten ist wertbestimmend. Kooper¬ation und Meinungsaustausch unter den Mitgliedern sind Erfolgsfaktoren und Grundlage gemeinsamen politischen Handelns.

Im Zentrum der Verbandsarbeit stehen die politische Interessensvertretung auf nationaler und europäischer Ebene sowie die Förderung des Austauschs und der Kooperation der Mitglieder. Die AöL setzt sich als Verband von Öko-Lebensmittelherstellern seit dem Jahr 2002 ein für: die Weiterentwicklung des europäischen Rechts, insbesondere des Biorechts, unter Qualitäts-,
Transparenz- und Umweltgesichtspunkten, die Förderung des Wertebewusstseins für Lebensmittel und die Prozessqualität ökologischer Lebensmittel.

UnternehmensGrün ist die politische Stimme der nachhaltigen Unternehmen und setzt sich seit seiner Gründung 1992 vor allem ideell und branchenübergreifend im Namen seiner über 200 Mitgliedsunternehmen für eine nachhaltige Umwelt- und Wirtscha¬ftspolitik ein. UnternehmensGrün arbeitet zu verschiedenen Themen, u.a. zu Handelspolitik, Energie, ökologischer Landwirtschaft, Steuern oder nachhaltiger Bildung. Mit dem europäischen Dachverband Ecopreneur.eu werden die Interessen nachhaltiger Unternehmen auch in Brüssel vertreten. Neben den politischen Fragen profitieren die Mitgliedsunternehmen vom Austausch, dem gegenseitigen Lernen und den Synergien, die sich aus der branchenunabhängigen Sichtweise ergeben. Der Verein ist parteipolitisch und finanziell unabhängig und als gemeinnützig anerkannt.

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