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Schuster verteidigt Testlauf zur Gesichtserkennung am Südkreuz

Der CDU-Innenexperte Armin Schuster hat den
Testlauf zur Gesichtserkennung im Berliner Bahnhof Südkreuz
verteidigt.

Der Datenschutz dürfe nicht immer über den Opferschutz gestellt
werden, sagte Schuster am Donnerstag im rbb-inforadio. Durch
Videoüberwachung werde die Sicherheit der Bürger greifbar verbessert.

„Hier haben wir eine Möglichkeit, mal Opferschutz entsprechend zu
gewichten. Wenn ich an die Situation in Berlin mit dem U-Bahn-Treter
denke oder dem angezündeten Obdachlosen – beide Fälle konnten wir
schnell mit Videotechnik aufklären. Die Abschreckungswirkung ist da
und die Aufklärungsunterstützung ist auch da. Das ist das, was die
Sicherheit der Bürger wirklich handfest greifbar verbessert. Deswegen
geht es mir darum, potentielle Opfer zu schützen, ohne den
Datenschutz zu vernachlässigen. Aber ich will ihn nicht überhöhen.“

Schuster plädierte deshalb dafür, den Testversuch fortzusetzen.
Die Kritik daran sei im Bundesinnenministerium geprüft worden. Es sei
völlig klar, dass die Funktionalitäten dieses Transponders, den die
Testpersonen tragen, in ihrem Auslieferungszustand inaktiv geschaltet
worden. Das Thema sollte aus dem Wahlkampf herausgehalten werden.

„Berlin braucht sichere Bahnhöfe. Da stimmen mir wahrscheinlich
die meisten Berliner zu. Das ist eine intelligente Technik, die wir
ja nur testen wollen, die ja nicht im Einsatz ist. Diesen Test
einzustellen, geht weit über das Ziel hinaus“, so Schuster.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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