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Siemens-Vorstandsmitglied Roland Buschübernimmt Vorsitz der Nordafrika Mittelost Initiative der Deutschen Wirtschaft

Roland Busch (52) übernimmt ab sofort den Vorsitz
der Nordafrika Mittelost Initiative (NMI) der Deutschen Wirtschaft.
Der Technologie-vorstand der Siemens AG folgt Siegfried Russwurm
nach, der mit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand der Siemens AG auch
sein Mandat als NMI-Vorsitzender niedergelegt hat.

Nach der Aufhebung der nuklearbezogenen Sanktionen gegen den Iran
hatte sich Russwurm insbesondere um den Wiederaufbau des
Iran-Geschäfts der deutschen Wirtschaft verdient gemacht und darüber
hinaus die Zusammenarbeit mit der gesamten Region intensiviert. Das
weitere Engagement der deutschen Wirtschaft im Iran und der Ausbau
des Geschäfts mit den arabischen Ländern an Golf und Mittelmeer
werden auch Schwerpunkte für seinen Nachfolger bleiben.

„Die umfangreichen Modernisierungs- und Investitionsprogramme in
den arabischen Ländern helfen vor allem den rund 400 Millionen
Menschen, die dort leben“, sagte Busch. „Die deutsche Wirtschaft kann
vor Ort mit ihrer Erfahrung bei der Ausbildung von Fachkräften und
mit innovativen Technologien beispielsweise im Energie-, Verkehrs-
und Gesundheitssektor beitragen“, so Busch weiter.

Mit dem Wechsel tritt erneut ein Siemens-Vertreter an die Spitze
der NMI. Busch ist nicht nur Technologievorstand im DAX-Konzern,
sondern unter anderem auch für den Nahen und Mittleren Osten sowie
die Region der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)
verantwortlich.

Die Wachstumsmärkte in Nordafrika und dem Mittleren Osten bieten
große Potenziale für Industrie und Handel. Deutschland war 2016 mit
knapp 50 Milliarden Euro der größte europäische Exporteur in diese
Region, gefolgt von Frankreich und Italien. Wichtigste
Exportdestinationen sind nach wie vor die Vereinigten Arabischen
Emirate und Saudi-Arabien.

Die Region ist in mehrfacher Hinsicht für deutsche Unternehmen
attraktiv. Geschäftschancen bieten sich insbesondere in den
energieintensiven Industrien wie der Metallverarbeitung, in der
petrochemischen Industrie oder in der Bau- und Wasserwirtschaft.
Darüber hinaus können deutsche Unternehmen ihre weltweit hoch
angesehene Expertise in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in
der Region einbringen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich unter
anderem durch Forschungskooperationen in Kombination mit einem
Transfer von Technologie und Wissen.

Über die NMI

Träger der Nordafrika Mittelost Initiative der Deutschen
Wirtschaft sind der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der
Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband
Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Afrika-Verein
der deutschen Wirtschaft (AV) und der Bundesverband deutscher Banken
(Bankenverband). Die NMI arbeitet gemeinsam mit 21 Ländern in der
Region Mittlerer und Naher Osten sowie Nordafrika, in denen etwa 400
Millionen Einwohner leben. Dies entspricht rund sechs Prozent der
Weltbevölkerung.

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Original-Content von: BDI Bundesverband der Dt. Industrie, übermittelt durch news aktuell

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