Souveräne IT- und KI-Lösungen für regulierte Branchen und KRITIS

Souveräne IT- und KI-Lösungen für regulierte Branchen und KRITIS
 

Souveräne KI aus deutschen Rechenzentren, SecOps mit einem rund um die Uhr besetzten Security Operations Center (SOC), Sovereign SASE und souveränes ServiceNow: Unter dem Messe-Slogan „Ihre IT-Infrastruktur – Secure. Made in Germany“ präsentiert sich die noris network AG auf der it-sa 2026 vom 27. bis 29. Oktober in Halle 7, Stand 212. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen und Behörden aus Finanzwesen, öffentlichem Sektor, Gesundheitswesen und kritischen Infrastrukturen, die ihre Workloads sicher betreiben wollen, ohne die Kontrolle über Daten und Betrieb aus der Hand zu geben. Das Portfolio des renommierten IT-Dienstleisters und Rechenzentrumsbetreibers reicht von der Colocation-Fläche über Managed Security und Managed Application Services bis zur eigenen KI-Infrastruktur.

Standort allein reicht nicht

Viele Organisationen wiegen sich in Sicherheit, weil ihr Cloud-Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland wirbt. Entscheidend für den Zugriff durch fremde Behörden ist jedoch nicht, wo die Daten gespeichert sind, sondern welchem Recht der Betreiber unterliegt: So gelten beispielsweise CLOUD Act und FISA Section 702 auch für europäische Standorte, wenn ein US-Unternehmen die Infrastruktur verwaltet. Die Rechenzentren von noris network werden unter deutschem Recht, mit eigenem Personal und eigenen Einrichtungen betrieben. Die Zertifizierungen reichen von ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz über EN 50600 bis zu BSI C5 Typ 2 für die Cloud-Plattformen.

Sicherheit von der Fläche bis zum Leitstand

Die zweite Ebene einer umfassenden IT-Sicherheitsstrategie entscheidet sich im Netz. Denn in kritischen Infrastrukturen, vom Energieversorger über das Klinikum bis zum Wasserwerk, gibt es die physische Trennung von Betriebstechnik und Büro-IT heute praktisch nicht mehr: Moderne SD-Branch-Architekturen segmentieren dezentrale Standorte granular und schirmen die Steuerungsebene gegen Querbewegungen von Angreifern ab. Sovereign SASE bindet mobile Teams und externe Dienstleister an, ohne die Datenhoheit aufzugeben. Für den Fall, dass die Prävention versagt, garantieren unveränderliche Backups die Wiederherstellung.

Weil Technik allein nicht reicht, übernimmt ein Security Operations Center in Deutschland den Betrieb. Dort werten die Analysten von noris network IT- und OT-Datenströme rund um die Uhr in einem SIEM aus, das zusätzlich Schwachstellenscanner und Endpoint Protection als Incident-Quellen einbindet. Bei einem Vorfall übernehmen die Sicherheitsspezialisten sogar das Incident Handling. Ergänzend dazu berät noris network zur Lückenanalyse nach NIS-2 und zur anschließenden technischen Umsetzung – ein Angebot, das sich vor allem an KRITIS-Betreiber sowie an Einrichtungen richtet, die mit dem NIS-2-Umsetzungsgesetz und dem KRITIS-Dachgesetz neue Pflichten erfüllen müssen.

„Compliance auf dem Papier bringt niemandem etwas, wenn keine belastbare Zero-Trust-Architektur darunterliegt“, sagt Stefan Tiefel, Senior Market Development Manager bei noris network. „Heute nutzen Angreifer generative KI, Double Extortion und die Lieferkette für ihre Angriffe. Die Verteidigung braucht ein durchgängiges Betriebskonzept, für das jemand verantwortlich ist.“

KI-Lasten, die klassische Rechenzentren sprengen

Ein weiterer Schwerpunkt am it-sa-Messestand liegt auf der Infrastruktur für KI. Konventionelle Umgebungen sind auf zehn bis 15 kVA je Rack ausgelegt. Bereits ein einzelner GPU-Server zieht rund zehn kW, ein GPU-Cluster in einem Rack bis zu 200 kW, eine Leistungsdichte, an der herkömmliche Rechenzentrumsflächen scheitern. noris network reagiert darauf mit zwei Ansätzen: UHD-KI-Racks für luftgekühlte Systeme mit bis zu 50 kVA sowie modulare Container-Rechenzentren für hybride oder wassergekühlte Cluster, die sich deutlich zügiger bereitstellen lassen als ein Neu- oder Umbau konventioneller Flächen. Auf der Fachmesse kann ein solches Modul besichtigt werden.

Gänzlich souverän arbeitet eine KI-Landschaft allerdings erst, wenn auch das Modell im eigenen Rechtsraum verbleibt. Deshalb bietet noris network souveräne KI zusätzlich als Managed Service an: dedizierte Modellinstanzen oder einen API-Endpunkt auf einem Shared LLM, basierend auf Open-Weights-Modellen, deren trainierte Parameter frei verfügbar sind, und ohne Bindung an einen bestimmten Anbieter. Die Datenverarbeitung erfolgt in deutschen Rechenzentren und unterliegt deutschem Recht. Eingaben werden weder gespeichert noch für das Training von Modellen verwendet.

Cloud unter eigener Kontrolle

noris network setzt bei seinen Cloud-Plattformen auf zwei unterschiedliche Architekturen unter einem gemeinsamen Sicherheitsdach: Die noris Sovereign Cloud (nSC) basiert auf dem Sovereign Cloud Stack der Open Source Business Alliance und verzichtet vollständig auf proprietäre Hyperscaler-Technologien. Offene Schnittstellen und Quellcode sichern Portabilität, verhindern einen Vendor-Lock-in und machen nachprüfbar, was auf der Plattform geschieht. Zudem erfüllt die nSC die Vorgaben der Deutschen Verwaltungscloud-Strategie (DVS) des IT-Planungsrats. Die noris Enterprise Cloud (nEC) richtet sich hingegen an Organisationen mit bestehenden VMware-Umgebungen: Workloads lassen sich ohne aufwendigen Architekturbruch in eine kontrollierte Umgebung migrieren. Passend dazu trifft sich zum Messeauftakt am 27. Oktober die VMware User Group Nürnberg/München am noris-Stand zu fundierten Fachvorträgen und direktem Austausch unter Praktikern.

Physische Grundlage beider Angebote sind die eigenen Hochsicherheitsrechenzentren von noris network. Die Cloud-Plattformen sind nach BSI C5 Typ 2 testiert. Da Infrastruktur, Hypervisor und Managementebene ausnahmslos in eigener liegen, fehlt die Möglichkeit, über den ein ausländischer Mutterkonzern oder ein Hyperscaler zur Herausgabe von Daten gezwungen werden könnte. Den operativen Schutz übernimmt das hauseigene Security Operations Center. Plattformbezogene Sicherheitsereignisse laufen dort im selben zentralen Monitoring zusammen, das auch Netzwerke und Endgeräte überwacht.

Souveränes ServiceNow

Was für die Cloud-Plattformen gilt, führt noris network auf Applikationsebene fort: Im Rahmen seiner Managed Application Services betreibt der Dienstleister auch ServiceNow in den eigenen deutschen Rechenzentren. Unternehmen und Behörden, die IT-Service-Management und Workflows über die Plattform steuern, behalten damit die Hoheit über ihre Prozessdaten. Besonders relevant ist das für Finanzinstitute: DORA stellt das Management IKT-bezogener Vorfälle unter aufsichtsrechtliche Kontrolle.

Für regulierte Branchen wie das Finanzwesen, den öffentlichen Sektor und das Gesundheitswesen sowie für KRITIS-Betreiber ergibt sich daraus ein echter Vorteil: Weil Rechenzentrumsfläche, Plattform und Anwendungsbetrieb in einer Hand liegen, stammen die Nachweise für Audits und aufsichtsrechtliche Prüfungen, etwa nach DORA, NIS-2 oder § 393 SGB V, der für die Cloud-Verarbeitung von Gesundheitsdaten ein C5-Testat verlangt, aus einer Quelle. Statt Zertifikate und Prüfberichte bei mehreren Anbietern zusammenzutragen, entsteht ein durchgängiger Nachweispfad von der Fläche bis zur Anwendung.

Mehr Informationen: „noris network auf der it-sa 2026“

noris network AG zählt zu den führenden Service-Providern für unternehmenskritische IT in Deutschland. Unsere Mission: Souveränität und Zukunftsfähigkeit in der IT sichern – für Branchen, die höchste Ansprüche stellen. Ob Enterprise, Finance, Automotive oder Public Sector – noris network liefert innovative Lösungen, höchste Verfügbarkeit und Sicherheit in den Bereichen Cloud, Datacenter, Application und Security. Die Grundlage bilden die mehrfach ausgezeichneten eigenen Rechenzentren, eine technologisch fortgeschrittene AI- und Cloud-Plattform und über 30 Jahre Erfahrung im IT-Betrieb mit mehr als 600 leidenschaftlichen IT-Fachkräften in Deutschland. noris network verbindet partnerschaftliche Zusammenarbeit mit konsequenter Kundenorientierung und zertifizierter Sicherheit – von der IT-Infrastruktur bis zum Betrieb hochsicherer Applikationen.