Europas fragiler Frieden / Wenn die USA mit Europa sicherheitspolitisch nicht an einem Strang ziehen, nützt dies alleine Russland.

Europas fragiler Frieden / Wenn die USA mit Europa sicherheitspolitisch nicht an einem Strang ziehen, nützt dies alleine Russland.

Auch wenn sich das in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten niemand so richtig vorstellen konnte: Der Frieden in Europa kann durchaus endlich sein. Der Krieg in der Ukraine ist geografisch nah, in vielen Köpfen aber dann doch noch ein gutes Stück weit weg. Das muss so nicht bleiben. Unsere östlichen Nachbarn, in Polen und noch mehr im Baltikum, sprechen seit Jahren von Putins Westerweiterung, wenn sie über den Krieg in der Ukraine reden. Dass Russland Gelüste haben k&ou

Noch nicht der Anfang von Trumps Ende

Noch nicht der Anfang von Trumps Ende

Sieben Millionen Menschen, das sind viele – einerseits. Andererseits sind es gerade einmal zehn Prozent derjenigen, die schon bei den letzten Präsidentschaftswahlen gegen Trump und für Kamala Harris gestimmt hatten. Trump hat schon immer polarisiert. Dass seine Gegner nun vermehrt gegen ihn poltern, muss den Präsidenten nicht schrecken. Ein Gegenkandidat, der für den Präsidenten politisch und medial zur Gefahr werden könnte, ist nicht zu sehen. Den bräuchte es

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Telefonat von Trump und Putin

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Telefonat von Trump und Putin

US-Präsident Donald Trump, gestartet mit der protzigen Ansage den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, verfolgt ein Ziel: Ruhe für Amerika. Das wäre redlich, ginge es nicht einher mit Trumps offen zur Schau gestelltem Desinteresse an den Ukrainern wie an seinen europäischen Nato-Verbündeten. Kein Wunder, dass Kremlchef Wladimir Putin auch nach dieser Gesprächsrunde bei seinen Maximalforderungen bleibt. Läuft es so weiter, wird die Ukraine dem Schi

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu möglicher Waffenruhe im Ukraine-Krieg

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu möglicher Waffenruhe im Ukraine-Krieg

Die neue Außenpolitik der USA ist kein Nachweis dafür, dass Präsident Donald Trump – wie in Deutschland so häufig wie falsch behauptet – unberechenbar sei.

Im Gegenteil, es geht auf diplomatischer Ebene um eine Schock-und-Furcht-Taktik, wie die USA sie militärisch zum Auftakt ihrer Kriege im Irak angewandt haben. Erst mal Überlegenheit demonstrieren, alle verwirren, alle einschüchtern. Zeigen, dass es Rücksichten nicht gibt.

Das ist haarklein, was Trump

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Der Stellvertreter Donald Trumps will den – seit Jahrzehnten dankenswerterweise enormen – Beitrag der USA zur Sicherheit der Bundesrepublik daran knüpfen, dass eine kommende Regierung die Gesellschaft "in die richtige Richtung" lenkt. Schließlich – jetzt kommt der Gag – basiere die Nato auf gemeinsamen Werten.

Ein Gag, denn Vance traut in Deutschland die Richtung und die gemeinsamen Werte bekanntlich der AfD zu. Einer so unpatriotischen wie antiamerikanischen Partei, die si

Trumps Generalangriff / Von Trumps zahllosen Dekreten befeuert vor allem die Begnadigung der Kapitol-Stürmer die Sorge um den US-Rechtsstaat.

Trumps Generalangriff / Von Trumps zahllosen Dekreten befeuert vor allem die Begnadigung der Kapitol-Stürmer die Sorge um den US-Rechtsstaat.

Von ganz unzweideutiger Qualität ist indessen Trumps vollumfängliche Begnadigung von Hunderten rechtskräftig verurteilter Pro-Trump-Demonstranten, die am 6. Januar vor vier Jahren gewaltsam in den US-Kongress eingedrungen sind, um die Bestätigung von Bidens Wahlsieg 2020 zu sabotieren. Damit legitimiert er den Aufruhr gegen eine – von zahllosen Gerichten als solche bestätigte – demokratische Wahl und den Einsatz von Gewalt für politische Ziele. Und befeuert so die S

Unter Rabauken sind Muskeln vonnöten / Angesicht der erneuten Präsidentschaft Trumps muss Deutschland zur wirtschaftlichen Stärke zurückfinden.

Unter Rabauken sind Muskeln vonnöten / Angesicht der erneuten Präsidentschaft Trumps muss Deutschland zur wirtschaftlichen Stärke zurückfinden.

Deutschland ist ein Land, das eigentlich das Selbstbewusstsein haben kann und muss, sich – wenn notwendig – den USA auch einmal zu widersetzen. Doch die zweite Trump-Präsidentschaft trifft die Deutschen in einer Phase der eigenen Schwäche. Die Tatsache, dass sich Land schwer damit tut, ökonomisch aus der Krise zu kommen, beschädigt sein internationales Gewicht. Das gilt erst recht, weil das Land erst beweisen muss, ob es den Wandel hin zum klimaneutralen Wirtschaften auf eine

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