SPD-Politiker Stegner sieht Kanzlergehalt-Debatte als Ablenkung

Der schleswig-holsteinische SPD-Vorsitzende und Koordinator der Linken im Parteivorstand, Ralf Stegner, hat die Debatte über das Kanzlergehalt als "unerfreulich und ärgerlich" für die SPD bezeichnet: Sie lenke von dem notwendigen Politikwechsel ab, um den es der Partei eigentlich gehen sollte. "Peer Steinbrück darf sich nicht in Debatten locken lassen, die sich dafür eignen, Klischees zu reproduzieren", sagte Stegner dem "Handelsblatt" (Donn

Kommunale Unternehmen attackieren Energiepolitik

Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) übt scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. Die Versorgungssicherheit mit Strom sei nicht mehr gewährleistet, sagte VKU-Präsident Ivo Gönner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Immer mehr Kraftwerke auch kommunaler Eigentümer verdienten am Strommarkt kein Geld, zugleich fehlten vor allem in Süddeutschland Kapazitäten. Es könne nicht sein, dass nur noch "schmut

DAX schließt mit kräftigen Gewinnen

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit kräftigen Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.778,78 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 2,19 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von ThyssenKrupp, Lufthansa und Infineon zu finden. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Fresenius Medical Care, Bayer und Fresenius SE.

Bericht: NRW-Sparkassenchefs verdienen im Schnitt mehr als die Bundeskanzlerin

Die Chefs der über hundert Sparkassen in Nordrhein-Westfalen verdienen im Durchschnitt 318.000 Euro, wie eine Analyse von "Handelsblatt-Online" zeigt. Ihr Gehalt ist damit höher als das der Bundeskanzlerin, das sich mit Abgeordnetenbezügen auf knapp 300.000 Euro summiert. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte die Höhe des Kanzlergehalts als nicht angemessen kritisiert. "Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzle

SPD will Bestechung von freiberuflichen Ärzten unter Strafe stellen

Die SPD hat Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) aufgefordert, die Bestechung von freiberuflichen Ärzten unter Strafe zu stellen. "Der Klientel-Minister Bahr schützt hier die Falschen, indem er ein solches Gesetz ablehnt", sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Die Union habe einen SPD-Antrag für eine Gesetzesverschärfung im vergangenen Jahr abgelehnt, "sie spricht hier mit gespaltener Zunge&qu

Bestechung von Medizinern: CDU-Gesundheitsexperte Spahn erwartet Signal der Ärzte

Im Kampf gegen die Bestechung von Medizinern erwartet der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn "schon in den nächsten Wochen ein Signal" der Ärztekammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen. "Wenn sie nicht zeitnah handeln, müssen wir über strafrechtliche Änderungen nachdenken", sagte Spahn den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Dann muss es der Staatsanwalt tun", fügte er hinzu. Bisher seien ihm die Reaktionen a

Autoexperte Dudenhöffer: 2013 wird „größte Belastungsprobe seit zweitem Weltkrieg“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet für 2013 mit dem härtesten Jahr für die Automobilbranche in Europa seit Jahrzehnten. "Die europäische Autoindustrie – insbesondere Südeuropa – steht vor ihrer größten Belastungsprobe seit dem zweiten Weltkrieg", sagte der Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen der Tageszeitung "Die Welt". "Die Euro-Zone bleibt länger in der Rezession, und di

Organspende-Skandal: CDU-Gesundheitsexperte fordert harte Konsequenzen

Angesichts des neuesten Skandals um Manipulationen bei Organtransplantationen am Leipziger Universitätsklinikum hat der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), Konsequenzen verlangt. "Manipulationen, um auf der Warteliste nach oben zu kommen, können für andere Patienten, die dringender auf ein Organ warten, das Todesurteil sein. Das muss mit aller Konsequenz geahndet, geächtet, bestraft und für alle Zukunft vermieden werden", sagte

Preise steigen im Dezember um 2,1 Prozent

Die Inflationsrate beträgt im Dezember 2012 voraussichtlich 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im November hatte die Inflationsrate noch bei 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gelegen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember 2012 vor allem saisonbedingt um 0,9 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2012 wird sich die Inflationsrate voraussichtlich um 2,0 Prozent gegenüber 20

Inflationsrate im Dezember bei 2,0 Prozent

Die Inflationsrate beträgt im Dezember 2012 voraussichtlich 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.