Der italienische Ministerpräsident Mario Monti hat vor anti-europäischen Protesten in seinem Land gewarnt. "Wenn es für die Italiener in absehbarer Zeit nicht greifbare Erfolge ihrer Spar- und Reformbereitschaft gibt, wird in Italien ein Protest gegen Europa entstehen, auch gegen Deutschland, das als Anführer der EU-Intoleranz gilt, und gegen die Europäische Zentralbank", sagte Monti in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwoch). "Ich
Der frühere Berliner SPD-Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin will sich einem Zeitungsbericht zufolge im Sommer mit einem Buch in die Debatte über die Euro-Krise einmischen. Nach seinem umstrittenen Bestseller "Deutschland schafft sich ab" gehe es in dem neuen Werk um eine kritische, ökonomische Analyse der europäischen Schuldenkrise und die Zukunft des Euro, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf das Umfeld Sa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, haben sich am Dienstagabend in Berlin über die andauernde europäische Schuldenkrise beraten. Zunächst hatte sich Lagarde mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) getroffen, ehe sie mit Merkel das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise erörterte. Bei dem Abendessen ging es dem Vernehmen nach insbesondere um die angespannte Lage in Griechenland und Ung
Der geplante Bau eines zweiten Atomkraftwerks im 180 Kilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze entfernten niederländischen Borssele birgt nach Ansicht von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) "unvertretbare Risiken". Das schreibt Remmel in einer Stellungnahme für die niederländische Regierung, die der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Mittwochausgabe) vorliegt. Die Wahl des Standorts für das geplante Atomkraftwerk in Seeland f&uu
Unter den 500 größten Unternehmen Deutschlands (Top 500) haben sich einer Studie zufolge insbesondere Gesundheitskonzerne als neue Wachstumssieger in den Vordergrund geschoben. Im Rahmen einer Analyse der Unternehmensberatung Accenture sind 13 neue Unternehmen identifiziert worden, die über mehrere Jahre hinweg sowohl den Durchschnitt der Top500 als auch das Branchenmittel in puncto Umsatzwachstum und Rendite schlagen. Mit Fresenius, B. Braun Melsungen und Rhön Klinikum geh&
Die von EU-Kommissar Günter Oettinger ins Gespräch gebrachte Fusion der Energiekonzerne E.On und RWE stößt beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf große Skepsis. Eine mögliche Verschmelzung der beiden Energiekonzerne "würde den Wettbewerb eher behindern, nicht stärken. Vermutlich würde eine solche Fusion ohnehin kartellrechtlich problematisch sein", sagte die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am DIW
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefordert, Bundespräsident Christian Wulff zum Rücktritt zu bewegen. Dies "berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". "Es können nur diejenigen Herrn Wulff zum Rücktritt bringen, die ihn ins Amt geholt haben", so Gabriel. Die SPD habe ihn zudem damals nicht gewählt, sondern einen anderen Kandidaten, Joachim Gauck, vorgeschlagen. Gabriel bekräftigte gleichermaß
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Dienstag mit kräftigen Gewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.162,98 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 2,42 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von HeidelbergCement, Bayer und der Deutschen Börse zu finden. Am Ende der Liste standen die Papiere von Fresenius, Henkel und SAP.
Zum Streit innerhalb der Bundesregierung über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer hat der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin die Ablehnung dieser durch die FDP kritisiert und die Partei als "parlamentarischen Arm der Finanzindustrie" bezeichnet. Ihr "Nein zur Finanztransaktionssteuer" offenbare "ihr völliges Desinteresse am Gemeinwohl". Trittin verglich die Liberalen zudem mit der konservativen Tea Party-Bewegung in den USA
Yaacov Hadas-Handelsman wird Medienberichten zufolge der neue israelische Botschafter in Deutschland. Wie "bild.de" unter Berufung auf das Außenministerium in Jerusalem berichtet, wurde Hadas-Handelsman vom obersten Ernennungsausschuss des Ministeriums zum Nachfolger von Yoram Ben-Zeev berufen, der Ende 2011 in seine Heimat Israel zurückkehrte. Die Ernennung von Hadas-Handelsman müsse noch von der israelischen Regierung bestätigt werden. Hadas-Handelsman ist seit A