Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im letzten Jahr inflationsbereinigt voraussichtlich zwischen 1,1 Prozent und 1,3 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr 2010. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Diese Schätzung basiert auf den Umsätzen der Monate Januar bis November 2011, die real 1,1 Prozent höher waren als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im November 2011 setzten die deutschen Einzelhandelsunternehmen 0,8 Prozent mehr um als im November 2010.
Bundespräsident Christian Wulff bleibt auch nach seiner öffentlichen Entschuldigung in einem Fernsehinterview zu seiner Hauskredit- und Medien-Affäre weiter unter Druck. So sehen Oppositionsvertreter von SPD, Grünen und Linke weiterhin Klärungsbedarf. In der schwarz-gelben Koalition hingegen wurde Wulffs Erklärung mit Erleichterung aufgenommen. Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring erklärte, die Erklärungen des Bundespräsidenten
Forsa-Chef Manfred Güllner empfiehlt dem in der Kritik stehenden Bundespräsidenten Christian Wulff, sich künftig auch "wie ein Präsident" zu verhalten. "Er sollte auf keinen Fall mehr Chefredakteuren auf die Mailbox sprechen, das ist einfach unter der Würde des Bundespräsidenten", sagte Güllner der "Neuen Presse". Stattdessen solle der Bundespräsident "ein paar gute Reden halten, sich nicht in die Tagespolitik einmischen,
FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Beliebe hat dem zurückgetretenen Generalsekretär seiner Partei, Christian Lindner, für die Zukunft alle Chancen eingeräumt – selbst auf das Amt des Parteichefs. "Jemand, der 32 Jahre alt ist, hat noch alle Chancen, die das Leben bietet", sagte Niebel in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Auf die Frage, ob dies auch für das Amt des FDP-Bundesvorsitzenden gelte, sagte Niebel, der auch Bundesentwicklungsmin
Europapolitiker Michael Link soll neuer Staatsminister im Auswärtigen Amt werden. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, könnte der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Werner Hoyer in diesem Amt folgen, der zum Jahresende sein Bundestagsmandat niedergelegt hat und seit Anfang Januar die Europäische Investitionsbank als Präsident leitet. Wegen der Querelen kurz vor dem Ende des Mitgliederentscheids hätten Außenminister Guido Westerwell
Ein Rückzug aus der Europäischen Währungsunion würde Griechenland nach Ansicht des Finanzwissenschaftlers Clemens Fuest um Jahrzehnte zurückwerfen. Sollte die Regierung den Austritt aus der Euro-Zone beschließen, dann würde das den internationalen Investoren "das fatale Signal geben, dass die Reformpolitik beendet ist", warnte der Oxford-Professor, der ab 2013 das Forschungsinstitut ZEW leiten soll, in einem Interview des "Handelsblatts". &
Nach dem überraschend guten Haushaltsabschluss 2011 kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) in den beiden kommenden Jahren nun gar mit Milliardenüberschüssen rechnen. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das "Handelsblatt" zeigen, dass die Behörde 2012 voraussichtlich 1,4 Milliarden Euro mehr einnehmen als ausgeben wird. "Wegen des weiter sinkenden Bundeszuschusses dürfte der Überschuss 2013 dann auf etwa eine M
Angesichts einer wieder steigenden Zahl an Verkehrstoten hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der Nutzung von Kopfhörern im Straßenverkehr den Kampf angesagt. Ramsauer sagte der "Saarbrücker Zeitung", viele Fußgänger seien zunehmend abgelenkt unterwegs. "Mit lauter Musik oder dem Handy in den Ohren schlafwandeln sie über Straßen und Bahnsteige", kritisierte der Minister. Herannahende Autos, Radler oder Bahnen würden dadurc
Die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt geht auf Konfrontationskurs zu ihrem Koalitionspartner SPD. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". CDU-Fraktionschef André Schröder kündigte Widerstand gegen mehrere zentrale Vorhaben der Sozialdemokraten an. Schröder erneuerte zum einen seine Erklärung, die absehbare Kostensteigerung bei der Wiedereinführung der Ganztagsbetreuung für alle Kinder nicht mitzutragen. Das Limit für die Union liege be
Die stellvertretende FDP-Chefin Birgit Homburger hat der Einschätzung des neuen Generalsekretärs Patrick Döring widersprochen, Parteichef Philipp Rösler sei kein Kämpfer. "Ich habe schon oft genug erlebt, dass Philipp Rösler erfolgreich kämpfen kann", sagte sie der Zeitung "Die Welt". Als Spitzenkandidatin im niedersächsischen Landtagswahlkampf habe er "die Regierungsverantwortung verteidigt". Döring hatte Rösler zuv