Linksparteichef Klaus Ernst hat Bundespräsident Christian Wulff nach dessen Fernsehinterview scharf kritisiert. "Das bisherige Verhalten des Bundespräsidenten in dieser Krise wird den Anforderungen an das Amt in keiner Weise gerecht", sagte er der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Es bleiben eine ganze Reihe offener Fragen zurück", so Ernst weiter. Auch Gesine Lötzsch, Vorsitzende der Linkspartei, übte scharfe Kritik an Wu
Berichte über ein geplantes Embargo der Europäischen Union gegen den Iran haben den Ölpreis am Mittwoch kräftig steigen lassen. Nachdem Medien berichtet hatten, Diplomatenkreisen zufolge sei innerhalb der EU eine grundsätzliche Einigung über ein Embargo gegen den Iran erzielt worden, stieg der Preis für einen Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Crude binnen Minuten um zwei US-Dollar auf knapp 114 US-Dollar. Ein EU-Kommissionssprecher erklärte, dass m
Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Stellungnahme von Bundespräsident Christian Wulff am Mittwochabend begrüßt. "Es ist gut, dass Christian Wulff zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen heute öffentlich Stellung genommen und Fehler eingeräumt hat", sagte Döring in Berlin. Dies sei ein wichtiger Schritt gewesen, so der FDP-Politiker. Der designierte Nachfolger von Christian Lindner im Amt des FDP-Generalsekretärs for
Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Fernsehinterview schwere Fehler eingeräumt. Im Gespräch mit der ARD und dem ZDF erklärte das Staatsoberhaupt, dass der Anruf bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann "ein schwerer Fehler" gewesen sein, für den er sich entschuldige. Weiterhin sei ein derartiger Anruf mit seinem eigenen Amtsverständnis nicht vereinbar, räumte Wulff ein. Einen Rücktritt schloss der Bundespräsident allerdings a
Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Gesine Lötzsch, hat Bundespräsident Christian Wulff vorgeworfen, ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit und zum Geld zu haben. "Das heutige Interview des Bundespräsidenten war kein Befreiungsschlag", erklärte Lötzsch am Mittwochabend. Noch immer seien viele Fragen offen, während Wulff in seiner Taktik des Aussitzens verharre. "Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit
Die Inflationsrate in der Euro-Zone wird nach dem Rückgang von 3,0 auf 2,8 Prozent im Dezember im Laufe des Jahres 2012 weiter sinken. Das zeigt der "Handelsblatt"-RBS Inflation Live Index an, den die Ökonomen des Bankhauses RBS für das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berechneten. Er sagt für das laufende Jahr eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,1 Prozent in der Euro-Zone voraus. Für 2013 zeigt er einen weiteren Rückgang auf 1,5 Prozen
Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Fernsehinterview bekräftigt, nicht zurücktreten zu wollen. In einem Interview mit der ARD und dem ZDF räumte das Staatsoberhaupt zwar Fehler ein, lehnte einen Rücktritt allerdings ab. "Ich nehme meine Verantwortung gerne wahr", sagte Wulff laut Medienberichten in dem Interview. Weiterhin übe der Bundespräsident sein Amt mit Freuden aus. Wulff räumte ein, dass der Anruf bei "Bild"-Chefredakteu
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit Verlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.111,55 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,89 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Linde, BMW und der Deutschen Post zu finden. Am Ende der Liste standen die Aktien der Deutschen Börse, der Deutschen Bank und der Commerzbank.
Der sechsmonatige Test von Biosprit bei der Lufthansa ist gut ausgefallen. Nachdem ein Airbus A321 der Lufthansa über sechs Monate lang viermal täglich mit einem Biosprit-Gemisch in einem der beiden Triebwerke zwischen Hamburg und Frankfurt geflogen war, liegen dem Regionalmagazin "Hamburg Journal" (NDR) erste Ergebnisse der Testphase vor. So sei weniger Biosprit verbraucht worden als erwartet, auch die Ergebnisse der Triebwerksuntersuchung seien gut ausgefallen. Es habe kein
Angesichts der anhaltenden Kritik an Bundespräsident Christian Wulff in der Kredit- und Medienaffäre und ersten Rücktrittsforderungen drängen Staats- und Verfassungsrechtler auf eine Reform der Ruhebezüge für Altbundespräsidenten. "Für jemanden, der noch hochdotierte Posten in der Wirtschaft annehmen kann, ist ein Ehrensold nicht sinnvoll", sagte der Leipziger Verfassungsrechtler Christoph Degenhart dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgab