Merkel vertraut auf weitere Aufklärung durch Bundespräsident Wulff

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vertraut darauf, dass Bundespräsident Christian Wulff in der Affäre um seinen umstrittenen Privatkredit und den Anruf bei der "Bild"-Zeitung weitere Aufklärung liefern wird. Das sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin. Die Kanzlerin habe demnach volles Vertrauen, dass Wulff alle Fragen beantworten werde. Streiter betonte zudem, dass Merkel die Arbeit des Bundespräsidenten weiterhin sch&au

SPD-Politiker Albig vergleicht Wulff mit Guttenberg

Die Sozialdemokraten gehen weiter auf Distanz zu Bundespräsident Christian Wulff. "Politiker des Typs Guttenberg oder Wulff streben Ämter an, um aus ihnen Nutzen zu ziehen", sagte Torsten Albig, SPD-Spitzenkandidat für die schleswig-holsteinische Landtagswahl, der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). "Unsere Zeit schreit nach Persönlichkeiten, die ihren Ämtern wieder dienen wollen und sich ihnen unterordnen. In Bescheidenheit und in Demut

Börsenexperte Müller wäre als Automechaniker glücklich

Der als "Gesicht des DAX" bekannte Frankfurter Börsenexperte Dirk Müller kann sich eine berufliche Zukunft als Automechaniker vorstellen. Der "Zeit" sagte Müller: "Wenn es an der Börse mal nicht mehr laufen sollte, könne ich in der Autowerkstatt hier im Ort jederzeit in die Lehre gehen, sagt deren Boss. Ich liebe es, mit ihm an meinem alten Geländewagen herumzuschrauben." Einmal habe er sich mit unter die Hebebühne stellen dür

Bankier Rothschild rechnet nicht mit Ende der Euro-Zone

David de Rothschild, Chairman der gleichnamigen europäischen Traditionsbank, erwartet ein Fortbestehen der Euro-Zone. Ihr Zerfall "wäre eine Tragödie für alle Beteiligten", sagte der Privatbankier der Wochenzeitung "Die Zeit". "Starke Staaten bekämen starke Währungen, was nur ihren Exporten schaden würde. Schwache Staaten hätten mit hohen Zinsen und ihren hohen Schulden zu kämpfen. Könnten sie diese nicht bezahlen, w&uuml

Seehofer bietet Guttenberg „herausgehobene Funktion“ an

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat Karl-Theodor zu Guttenberg die Rückkehr in hohe Ämter in Aussicht gestellt. "Wenn Karl-Theodor zu Guttenberg zur Teamarbeit bereit ist, kann er eine herausgehobene Funktion anstreben", sagte Seehofer der Wochenzeitung "Die Zeit". Unter die Affäre um Guttenbergs Doktorarbeit zog der CSU-Chef einen Schlussstrich: "Das Kapitel Plagiat ist für mich abgeschlossen." Seehofer widersprach Gerüchten, wonach der

Bundespräsident Wulff will laut ARD im Amt bleiben

Bundespräsident Christian Wulff will angeblich trotz wachsender Kritik im Amt bleiben. Das berichtet das ARD-Morgenmagazin am Mittwoch unter Berufung auf Kreise aus der Umgebung Wulffs. Damit beende Wulff zunächst die Spekulationen über einen Rücktritt. Ob sich der Bundespräsident öffentlich zu den Vorwürfen äußern wird, er habe die Berichterstattung über seinen umstrittenen Privatkredit verhindern wollen, ist weiterhin unklar. Zuletzt war auch

Politikerranking: Merkel gewinnt Vertrauen

Von allen Spitzenpolitikern vertrauen die Deutschen einer Umfrage zufolge Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am meisten. Im Politikerranking des Magazins "Stern", bei dem die Befragten Punkte zwischen 0 (für "kein Vertrauen") und 100 (für "sehr großes Vertrauen") vergeben konnten, erhielt sie im Schnitt 62 Punkte. Im Vergleich zum letzten Ranking Anfang November 2011 ist dies ein Plus von 3 Punkten. Es ist Merkels bester Wert seit Juni 2010. Ex-Fina

DAX startet mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.149,37 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,28 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Deutsche Börse, Linde und SAP. Die Aktien von Commerzbank, K+S und BMW bilden die Schlusslichter der Liste.

Umfrage: Deutsche weiter zufrieden mit Wulff

Obwohl Bundespräsident Christian Wulff wegen der Kreditaffäre seit Wochen in den Schlagzeilen ist, hat sein Ansehen in der Bevölkerung nicht gelitten. In einer Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern", die vor Bekanntwerden der Interventionen des Präsidenten beim Axel Springer Verlag durchgeführt wurde, erklärten sich 63 Prozent der Befragten zufrieden mit seiner Arbeit. Lediglich 30 Prozent gaben Unzufriedenheit mit dem Präsidenten zu Protokoll. Im

FDP-Generalsekretär Döring sieht Rösler nicht als Kämpfer

Der neue FDP-Generalsekretär Patrick Döring hält FDP-Chef Philipp Rösler für einen "Wegmoderierer". Rösler sei "kein Kämpfer", sagte Döring in einem Interview mit dem Magazin "Stern". Seinem Vorgänger Christian Lindner warf Döring vor, vom Amt des Generalsekretärs nur deshalb zurückgetreten zu sein, um dadurch zügig FDP-Chef werden zu können. "Er hat geglaubt, dass die Lage… so instabil ist