SPD will Rente mit 67 im Bundestag kippen

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat einen Gesetzentwurf angekündigt, wonach die Anhebung des Renteneintrittsalters ausgesetzt wird. Die Aussetzung soll solange gelten, "bis es genügend Arbeitsplätze auch für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt", sagte Nahles der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die SPD will mit dem Gesetzentwurf die CSU auf die Probe stellen: "Wenn Horst Seehofer es mit seiner Kritik an der Rente mit 67 e

IWH-Chef kritisiert Personalpolitik der EZB

Der Vorstand des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller, hat nach der Niederlage von Jörg Asmussen bei der Wahl zum Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) die Personalpolitik der Bank kritisiert. Bei der Besetzung von EZB-Spitzenposten werde zu stark nach Nationalitäten entschieden, sagte Holtemöller der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). "Nationalitäten sollten bei der Auswahl von Posten in der EZB über

Ex-SPD-Chef Vogel ruft Wulff zu öffentlicher Stellungnahme auf

Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel hat Bundespräsident Christian Wulff (CDU) zu einer öffentlichen Stellungnahme aufgefordert. "Seit einigen Tagen ist das Amt des Bundespräsidenten von Wolken überzogen. Wenn es gelingen soll, diese Wolken verschwinden zu lassen, muss sich Herr Wulff rasch noch einmal – und diesmal sehr ausführlich – erklären", sagte Vogel der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochsausgabe). Vogel kritisierte Wulffs Int

Schäuble: EZB für Herausforderungen gut gerüstet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht die Europäische Zentralbank (EZB) nach der Ernennung des Belgiers Peter Praet zum EZB-Chefvolkswirt als gut gerüstet für die Zukunft an. "Der neue Aufgabenzuschnitt im Direktorium der EZB ist eine ausbalancierte Entscheidung", sagte Schäuble am Dienstag in Berlin. Personell sei die EZB für anstehende Herausforderungen gut aufgestellt. Der Bundesfinanzminister zeigte sich überzeugt, dass sich die neuen

FDP bedauert EZB-Entscheidung

Die Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestages, Birgit Reinemund (FDP), bedauerte die Entscheidung über den neuen Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB). "Schade, dass Deutschland nicht den Posten des Chefvolkswirts bekommen hat", sagte Reinemund dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Die Entscheidung des EZB-Direkoriums habe sie "überrascht". "Vielleicht wäre ein anderer deutscher Kandidat besser zu vermitteln gewesen",

Kappungsgrenzen mindern Aufkommen der Bankenabgabe erheblich

Die bestehenden Zumutbarkeitsregeln für die Bankenabgabe limitieren das Aufkommen nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe) erheblich. Die erstmals für das vergangene Jahr erhobene Sonderabgabe belief sich auf rund 590 Millionen Euro. Ohne die Kappungsgrenzen ergäbe sich hingegen ein rechnerischer Betrag von zwei Milliarden Euro, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Manfred Zöllner hervorgeht, die dem "Han

Publizist Gerd Langguth sieht keinen Grund für Rücktritt Wulffs

Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth sieht keinen Grund für einen Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff. "Wulff hat sich ungeschickt verhalten, sein Krisenmanagement war miserabel. Aber trotzdem reicht das nicht aus, den Rücktritt des Bundespräsidenten zu verlangen", sagt der Bonner Honorarprofessor im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Langguth schränkte allerdings ein: "Wulff fällt dann,

DAX schließt mit deutlichen Gewinnen

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Dienstag mit deutlichen Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.166,57 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 1,50 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von K+S, BMW und Daimler zu finden. Am Ende der Liste standen die Aktien der Deutschen Börse, von Henkel und Fresenius SE. Analysten zufolge bleibe die Grundstimmung auf dem B

EZB: Asmussen wird statt Chefvolkswirt Krisenmanagaer

Das deutsche Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank, Jörg Asmussen, wird überraschend doch nicht Chefvolkswirt der Notenbank. Das teilte das Direktorium am Dienstag mit. Danach übernimmt der Belgier Peter Praet diesen Posten. Asmussen wird stattdessen die Abteilung Internationales bei der EZB führen und sich dabei unter anderem um das Krisenmanagement im Rahmen der Schuldenkrise kümmern. "Ich bin zufrieden", sagte Asmussen der "Bild&quot

Peter Praet wird neuer Chefvolkswirt der EZB

Der Belgier Peter Praet wird neuer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie die EZB am Dienstag mitteilte, fasste das Direktorium der Notenbank einen entsprechenden Beschluss. Damit tritt der 62-Jährige die Nachfolge von Jürgen Stark an. Stark hatte den Posten zuvor aus Protest gegen die Staatsanleihenkäufe der EZB geräumt. Mit Praet bekleidet nun erstmals ein Belgier den Posten des Chefvolkswirts der EZB. Man wolle mit der Entscheidung einen deutsch-franz&o