Wulff entschuldigt sich für Anruf bei „Bild“-Zeitung

Bundespräsident Christian Wulff hat sich für seinen umstrittenen Anruf bei der "Bild"-Zeitung entschuldigt. Das bestätigte am Dienstag CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Die Entschuldigung sei angenommen worden. "Das sollte nun auch von allen respektiert werden", sagte Gröhe. Nach der Berichterstattung über Wulffs Privatkredit war zuletzt bekannt geworden, dass der Bundespräsident

Rösler sieht deutschen Arbeitsmarkt weiter auf Erfolgskurs

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht den deutschen Arbeitsmarkt nach den positiven Zahlen für Dezember weiter auf Erfolgskurs. "Das Jahr 2011 kann als das mit Abstand erfolgreichste Jahr für die Erwerbstätigen im wiedervereinigten Deutschland bezeichnet werden", sagte Rösler in Berlin. Der Wirtschaftsminister erwarte, dass sich der Beschäftigungsaufschwung in den kommenden Monaten, wenn auch mit langsamerem Tempo, fortsetzen werde. "De

SPD fordert von Merkel Erklärung zu Wulff

Die Sozialdemokraten haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefordert, sich zu den Vorwürfen gegen den Bundespräsidenten zu äußern. "Nun muss Frau Merkel erklären, ob Herr Wulff ihren Ansprüchen an sein Amt noch gerecht wird", sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). "Frau Merkel und die Union ducken sich weg. Dabei haben sie Herrn Wulff doch einst für dieses Amt vorgeschlagen&quot

Ex-CDU-Minister attackiert Merkel in Wulff-Debatte

In der Debatte um Bundespräsident Christian Wulff wird jetzt auch erstmals Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut. Das politische Deutschland hülle sich in Schweigen, weil niemand den ersten Stein werfen dürfe, sagte der frühere Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Werner Marnette (CDU), der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Dabei treffe auch die Kanzlerin "eine entscheidende Mitschuld", so der CDU-Politiker. "Denn ihre kalte Macht

DAX am Mittag mit deutlichen Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag zunächst deutliche Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.143,86 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 1,12 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von BMW, Daimler und K+S. Die Aktien von RWE, MAN und Deutsche Börse stehen am Ende der Kursliste.

Arbeitslosenzahl bleibt im Dezember unter Drei-Millionen-Marke

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember leicht auf 2.780.000 gestiegen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Das sind 67.000 Arbeitslose mehr als im November. Der Anstieg in der Winterpause fiel allerdings schwächer aus als in den Vorjahren. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Zahl der Arbeitslosen um 231.000. Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember um 0,2 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent. Im gesamten Jahr 2011 lag die Arbe

DAX startet mit leichten Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Dienstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.124,38 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,80 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Commerzbank, Deutsche Börse und Daimler. Die Aktien von Deutsche Telekom, RWE und Deutsche Post bilden die Schlusslichter der Liste.

FDP laut Döring bei Vorratsdatenspeicherung verhandlungsbereit

Im Streit um die Vorratsdatenspeicherung hat FDP-Fraktionsvize Patrick Döring Verhandlungsbereitschaft der Liberalen signalisiert. "Wenn die Bekämpfung von Rechtsterrorismus wirklich durch die stärkere Speicherung von Verbindungsdaten erleichtert wird, sind wir die letzten, die sich dagegen sperren", sagte der designierte FDP-Generalsekretär in einem Interview der Zeitschrift "Superillu". Die Partei sei bereit, über den Vorschlag von Justizministerin

Bundesinnenminister Friedrich hofft auf Verbot der NPD

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will "mit einer umfassenden Neonazi-Datei und einem klaren Bekenntnis zu Demokratie, Toleranz und Menschenwürde" die Abwehrkräfte des Staates stärken. "Ich hoffe auch auf ein Verbot der NPD", sagte Friedrich in einem Interview mit der Illustrierten "Bunte". Den Satz "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein" sieht Friedrich von Rechtsradikalen diskreditiert und meidet ihn daher. "Ich bin auf vi