Tunesischer Außenminister: EU-Politik gegenüber Nordafrika war großer Fehler

Die bisherige Politik der Europäischen Union gegenüber den Staaten Nordafrikas war nach Ansicht des tunesischen Außenministers Rafik Abdessalem ein "großer Fehler". Dies sagte der tunesische Außenminister in einem Interview mit der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Donnerstag-Ausgabe). Er hoffe jedoch, so Abdessalem, "dass Europa seine Lektion aus der Unterstützung der Diktatur, unter der unzählige Tunesier gelitten haben, gelernt ha

Ex-Ministerpräsident Böhmer lehnt Nachfolge-Debatte um Wulff ab

Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU), lehnt eine Nachfolgediskussion über das Amt des Bundespräsidenten ab. "Einen Bundespräsidenten kann man nicht einfach austauschen wie eine Schachfigur, weil die Wahl eines Bundespräsidenten an ein festes Verfahren gebunden ist", sagte Böhmer im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". Die Wahl eines Bundespräsidenten lasse sich auch nicht über Rundfunkinterv

Wulff will sich in Fernseh-Interview äußern

Bundespräsident Christian Wulff will sich heute Abend in einem Fernseh-Interview zur Debatte um seinen Hauskredit und zu seiner umstrittenen Einflussnahme auf Journalisten äußern. Das Interview mit dem Bundespräsidenten wird zeitgleich um 20.15 Uhr in der ARD und im ZDF ausgestrahlt. Wulff war zu Beginn des Jahres erneut in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass er die Veröffentlichung der Recherchen bezüglich seines Hauskredits offenbar unterbinden

Umfrage: Fast jeder zweite Deutsche will Wulffs Rücktritt

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe Madsack, zu der unter anderem die "Leipziger Volkszeitung" gehört, ist fast jeder zweite Deutsche für einen Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff. 46 Prozent der Deutschen meinen, er sollte sein Amt zur Verfügung stellen, ebenso viele meinen aber, er solle bleiben. Vor allem die Ostdeutschen sowie die 18- bis 29-Jährigen wollen Wulff weiterhin als Bundespräsidenten sehen. Für

Studie: Kreditinstitute setzen auf soziale Netzwerke

Rund zwei von fünf Banken planen in den nächsten Monaten, neue Social-Media-Projekte auf Xing, LinkedIn, Facebook oder YouTube zu starten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Branchenkompass Kreditinstitute" des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Ganz vorne dabei sind demnach die Sparkassen: 69 Prozent von ihnen arbeiten bereits an kurzfristigen Projekten. Ab 2013 wollen sich weitere 35 Prozent der Kreditinstitute engag

SPD will NPD nicht über Grundgesetzänderung von Parteienfinanzierung abschneiden

Die CSU wird mit ihrem Vorhaben scheitern, die NPD über eine Grundgesetzänderung von der staatlichen Parteienfinanzierung abzuschneiden. Der SPD-Innenexperte Michael Hartmann sagte der "Süddeutschen Zeitung", diese Pläne der CSU seien verfassungswidrig, die SPD würde einen entsprechenden gesetzlichen Vorstoß deshalb im Bundestag und im Bundesrat ablehnen. "Wir können und werden da nicht mitmachen", so Hartmann. Für eine Grundgesetzes&a

Grüne gegen SPD-Pläne zum Aussetzen der Rente mit 67

Die Grünen lehnen die Forderung der SPD nach einem Aussetzen der Rente mit 67 ab. Im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) wandte sich die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Brigitte Pothmer, entschieden gegen den von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles angekündigten Gesetzentwurf, die Einführung der Rente mit 67 an die Erfüllung einer 50-prozentigen Erwerbstätigenquote bei älteren Arbeitn

SPD-Fraktionsvize Schäfer fordert Rücktritt von Bundespräsident Wulff

SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer hat den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gefordert. "Der Bundespräsident ist aus meiner Sicht aufgrund seines Verhaltens nicht mehr tragbar. Es ist an der Zeit, Konsequenzen zu ziehen", sagte Schäfer der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die SPD hat sich bislang bewusst zurückgehalten, den Rücktritt des Bundespräsidenten zu fordern", erklärte der SPD-Fraktionsvize weiter.

ADAC: Kraftstoffpreise zum Start des neuen Jahres kaum verändert

Die Kraftstoffpreise in Deutschland zeigen sich zum Start des neuen Jahres kaum verändert gegenüber der letzten Woche des vergangenen Jahres. Wie die wöchentliche ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreisdatenbank ergab, kostet derzeit ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,509 Euro. Dies ist ein Anstieg von 0,2 Cent. Wenig Veränderung auch beim Diesel: Aktuell muss man beim Kauf von einem Liter Diesel 1,418 Euro bezahlen und damit 0,5 Cent weniger als vor Wochenfrist.

DAX am Mittag mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.118,46 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,78 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Linde, SAP und Deutsche Post. Die Aktien von Commerzbank, Allianz und Deutsche Bank stehen am Ende der Kursliste.