Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wirbt dafür, auch ein Bündnis seiner Partei mit CDU/CSU ernsthaft in Erwägung zu ziehen. "Wenn es für Rot-Grün nicht reicht, müssen wir offen sein", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Wir werden hoffentlich nicht zugucken, wie andere andere Bündnisse schmieden. Sondern uns einmischen, sondieren". Kretschmann betonte, er sei "gegen Auss
Obwohl sich der Dax immer mehr seinem Allzeithoch von 8.530 Punkten nähert, kaufen Deutschlands Top-Manager umfangreich Aktien ihrer eigenen Unternehmen. Gleich von vier Dax-Konzernen haben in den vergangenen beiden Wochen Vorstände und Aufsichtsräte laut dem "Handelsblatt" Aktien gekauft, nämlich von K+S, BASF, Fresenius Medical Care und der Lufthansa. "Bei den hohen Dax-Ständen ist diese Kaufneigung ungewöhnlich", erläutert Olaf Stotz, Pro
Die Top-Bankerin Katharina Herrmann glaubt, dass Deutschland eine feste gesetzliche Frauenquote braucht, um den Anteil weiblicher Manager in den Führungsetagen der Wirtschaft wirksam zu erhöhen. "Je höher die Hierarchiestufe, desto geringer ist noch immer der Anteil der Frauen. Das gilt vor allem in den Vorständen und in den Aufsichtsräten der Unternehmen", sagte Herrmann, Marketing-Vorstand der ING-Diba-Bank, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). &quo
Die Grünen gehen in der Steuerdebatte auf Konfrontationskurs zu SPD-Chef Sigmar Gabriel. "Fünf Wochen vor der Wahl schaltet Sigmar Gabriel auf die Garfield-Strategie um und stiftet Verwirrung. Ich bezweifle, dass ein Zickzackkurs in der Steuerpolitik Wähler überzeugt", sagte der Vorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Lehmann reagiert damit auf Äußerungen Gabriels, in denen er einen
Der deutsche Energiemarktführer Eon macht mit seinem Rückzug aus dem inländischen Kraftwerksgeschäft rasche Fortschritte: Nach Informationen der "Welt" verkauft der Düsseldorfer Energieriese in Kürze das Braunkohlenrevier Helmstedt samt dem Kraftwerk Buschhaus im südöstlichen Niedersachsen an die tschechische EP-Holding (EPH). Die Tschechen besitzen in Sachsen-Anhalt bereits den Braunkohleschürfer Mibrag. Das Geschäft steht dem Vernehme
Im Zusammenhang mit der NSA-Abhöraffäre fordert CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe von der SPD-Spitze eine Entschuldigung. "Ich fordere die führenden Sozialdemokraten, namentlich Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Parteichef Sigmar Gabriel und den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier, auf, sich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel zu entschuldigen", sagte Gröhe der "Welt": "Insbesondere Peer Steinbrücks Behauptung, Bundeskanzler
Im Streit um das Kältemittel R1234yf hat die Bundesregierung EU-Industriekommissar Antonio Tajani einen neunseitige Brief zukommen lassen. "Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass die von der Daimler AG beantragte Erweiterung der Typgenehmigung um zusätzliche Varianten rechtmäßig ist", heißt es in dem Schreiben, das dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) vorliegt. Die Vorgeschichte zeige "im Gegenteil, das Daimler anders als andere Fahrzeughe
Der Deutsche Philologenverband erwartet, dass für die Einhaltung des Ganztagsschul-Versprechens fast ein Drittel mehr Lehrer eingestellt werden müssen. "Um eine Ganztagsschule aufzubauen, hat man einen Personalmehrbedarf von rund 30 Prozent. Wenn man von einer Gesamtzahl an Lehrern in Deutschland an Regelschulen ohne Berufsschulen von 500.000 ausgeht, müssten wohl 150.000 Lehrer zusätzlich eingestellt werden", sagte der Verbandsvorsitzende Heinz-Peter Meidinger der
Der Chef des Eisenbahnbundesamts (EBA) nimmt die Probleme im Stellwerk des Hauptbahnhofs Mainz sehr ernst und zum Anlass umfassend alle sicherheitsrelevanten Betriebsbereiche bei der Deutschen Bahn zu prüfen. "Wir interessieren uns generell für das Thema", sagte EBA-Präsident Gerald Hörster dem "Handelsblatt" (Montagausgabe), "nicht nur bei Stellwerken." Die Aufsichtsbehörde habe deshalb vom Bahnvorstand Informationen über Besetzung von
Für Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hätte das Blutvergießen in Ägypten vermieden werden können. "Was wir in den letzten Tagen auf den Straßen Ägyptens gesehen haben, ist eine Tragödie. Ein solches Blutvergießen war vermeidbar – es gab Alternativen, für die wir uns mit Nachdruck eingesetzt hatten", sagte er der "Bild am Sonntag". Westerwelle forderte ein Ende der Kämpfe: "Jetzt muss die Eskalation der G