Der ehemalige Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht, hat den Gesetzentwurf des Bundeskabinetts zur Neuregelung der Managervergütung scharf kritisiert. Das geplante Gesetz, nach dem die Hauptversammlung über das Gehalt der Vorstände abstimmen soll, sei "rechtlich wie praktisch nicht haltbar", sagte Hambrecht dem "Manager Magazin". Der Vorstoß der Regierung sei "ein populistischer Schnellschuss kurz vor der Wahl. Wir brauchen das
Die ehemalige sachsen-anhaltinische Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff hat den Führungsstil von Ministerpräsident Reiner Haseloff (beide CDU) kritisiert. "Meine Wahrnehmung war, dass er `durchregieren` wollte", sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich sollte `Leute einfangen`, seien es Kammerpräsidenten oder Hochschulrektoren. Was ist denn das für eine Wortwahl? So etwas ist nicht gut für die politische Kultur", kritisiert die Ex-Min
Der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat sich gegen eine größere China-Offensive des Autoherstellers ausgesprochen. Die amerikanische Mutter General Motors erlaube den Verkauf von Opel-Modellen in der Volksrepublik zwar, sagte Neumann dem "Manager Magazin". Es ergebe für Opel aber "nicht den geringsten Sinn, sich jetzt mit Verve in ein chinesisches Abenteuer zu stürzen". Die Rüsselsheimer hatten die vergangenen Jahre jeweils mit hohen Verlusten abg
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.348,01 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,11 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Adidas, RWE und der Deutschen Börse. Die Aktien von BMW, K+S und der Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.
Die deutsche Wirtschaft nimmt nur langsam wieder Fahrt auf: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2013 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Bei diesem schwachen Wachstum zum Jahresbeginn spielte allerdings auch die extrem winterliche Witterung eine Rolle. Im Schlussquartal 2012 hatte die deutsche Wirtschaft nach neuesten Berechnungen mit minus 0,7 Prozent einen kräftigen Dämpfer erhalten. Positive Impulse
Das Industrieunternehmen ThyssenKrupp verschärft sein Sparprogramm und will 3.000 Stellen in der Verwaltung streichen. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Essen mit. Der Stellenabbau solle in enger Abstimmung mit dem Konzernbetriebsrat geschehen, hieß es weiter. Beide Parteien würden davon ausgehen, dass betriebsbedingte Kündigungen nicht stattfinden werden. In den kommenden Monaten solle die schrittweise Anpassung an die neue Struktur erfolgen.
Gesche Joost, das für Netzpolitik zuständige Mitglied im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, kann sich ein Regierungsamt nach der Bundestagswahl vorstellen. "Wenn die Netzpolitik in der Regierung einen Kopf haben soll, habe ich Lust mitzumischen. Es würde mich freuen, meine Sichtweise da einzubringen", sagte Joost der "Welt". Die parteilose 38-Jährige fügte hinzu, sie fände richtig, dass das Thema Netzpolitik mit ihrer Nom
Die Verbraucherminister der Länder wollen bei ihrer heute in Bad Nauheim beginnenden Konferenz eine Kennzeichnungspflicht für die Herkunft von tiefgekühltem Obst und Gemüse beschließen. Dies geht aus einem Antrag des Landes Hessen hervor. "Bei jedem Salat, jeder Tomate und jeder Erdbeere, die ich frisch kaufe, weiß ich, wo sie herkommt. Der Verbraucher hat das Recht, auch bei Tiefkühlware die genaue Herkunft der Ware zu kennen", sagte die hessische
Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg hat sich für grundlegende Veränderungen der Euro-Zone und der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. "Die EZB ist in ihren Statuten eingesperrt" sagte Montebourg in einem Streitgespräch mit dem früheren EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark, über das das "Handelsblatt" in seiner Mittwochausgabe berichtet. Die vertraglichen Grundlagen müssten "intelligent interpretiert" werden, da
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will die umfangreichen Aktivitäten der ehemaligen NRW-Landesbank WestLB und anderer Banken in Offshore-Steueroasen überprüfen. "Die BaFin bereitet eine Untersuchung zu den Offshore-Beziehungen deutscher Banken vor", sagte Bafin-Sprecher Sven Gebauer der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Bei der Untersuchung solle es um folgende Leitfragen gehen: "Was genau war und ist der Gegenstand der O