Westerwelle verurteilt Anschlag auf französische Botschaft in Tripolis

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Autobombenanschlag auf die französische Botschaft in Libyens Hauptstadt Tripolis scharf verurteilt. "Ich verurteile den Anschlag auf die Botschaft unserer französischen Partner in Tripolis auf das Schärfste. Unser Mitgefühl ist mit den Opfern des Anschlags, denen wir baldige und vollständige Genesung wünschen", sagte Westerwelle am Rande des Außenminister-Treffens der Nato am Dienstag in Br&uu

Grüne: Lockerung des Öl-Embargos gegen Syrien Symbolpolitik

Der Grünen-Verteidigungsexperte Omid Nouripour hält die Lockerung des Öl-Embargos gegen Syrien zugunsten der syrischen Opposition für Symbolpolitik. "Das ist ein Symbol gewesen nach meinem Verständnis, um klar zu machen, wir stehen auf der Seite der Rebellen und wir sind gegen Assad", sagte Nouripour am Dienstag im Deutschlandfunk. Manchmal sei es zwar nötig Symbolpolitik zu betreiben, aber diese dürfe nicht überbewertet werden. "Das was an

DAX startet mit leichten Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Dienstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.520,80 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,57 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Merck, Infineon und der Deutschen Lufthansa. Die Aktien von Continental, K+S und der Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.

Ex-Botschafter Borer-Fielding setzt auf neues Steuerabkommen mit der Schweiz

Der frühere Schweizer Botschafter in Deutschland, Thomas Borer-Fielding, sieht gute Chancen für ein Steuerabkommen zwischen der Schweiz und der EU. "Es gibt eindeutige Signale, dass die Schweiz bereit ist, auch über einen Informationsaustausch zu verhandeln", sagte Borer-Fielding der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Dann dürften auch diejenigen ihren Widerstand aufgeben, die im Bundesrat das Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz verhinde

Sachsen-Anhalt: Ministerwechsel belastet Koalition

Die Entlassung von Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff und die Ernennung des ehemaligen niedersächsischen Finanzministers Hartmut Möllring (beide CDU) belasten zusehends das Klima in der Koalition von CDU und SPD. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Katrin Budde hat die Personalentscheidungen von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) scharf kritisiert, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe). "Die Entlassung von Birgit

Deutsche IBM-Chefin für Telearbeit und gegen Frauenquote

Martina Koederitz, Deutschlandchefin des IT-Konzerns IBM, befürwortet weiterhin ausdrücklich Telearbeit und flexible Jobmodelle: "Als Chefin ist es mir relativ egal, wo, wie und wann genau meine Mitarbeiter arbeiten – solange die Arbeit gut gemacht wird", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). Koederitz widerspricht damit Yahoo-Chefin Marissa Mayer, die Heimarbeit für unproduktiv hält und in ihrem Konzern von Juni an verboten hat. Koe

Verkehrsminister Ramsauer will „Überholspur“ für wichtige Infrastruktur-Projekte

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will wichtige Infrastruktur-Projekte künftig schneller als bisher vollenden. Der "Bild-Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) sagte Ramsauer: "In Zukunft werden wir noch stärker Prioritäten setzen." Im neuen Bundesverkehrswegeplan gebe es dafür eine neue Kategorie, "eine Überholspur für die wichtigsten Projekte". "Die Zeit der Wunschzettel ist vorbei", so der Minister weiter. "Schon jetzt invest

Regierung und Experten erwarten weiteren Anstieg der Strompreise

Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Strompreisbremse rechnen Bundesregierung und Experten mit einem weiteren Anstieg der Strompreise. Wie die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) schreibt, erwartet die Deutsche Energieagentur (Dena) zum 1. Januar 2014 eine spürbare Erhöhung der EEG-Umlage. Dena-Chef Stefan Kohler erklärte, die Umlage werde nach jetzigem Stand von 5,3 Cent auf sechs bis 6,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Es sei "fatal", dass die Verhandlungen

Bericht: Überstunden werden immer seltener vergütet

Die Arbeitnehmer in Deutschland bekommen Überstunden immer seltener mit Lohn vergütet. Wie die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) meldet, erhielten zuletzt zwölf Prozent der Beschäftigten im Westen für Extraarbeit eine entsprechende Entlohnung. Zehn Jahre zuvor waren es noch 16,5 Prozent, 1991 sogar 36,8 Prozent gewesen. Dagegen können 49 Prozent der Beschäftigten im Westen ihre Übe

Bahn: ICE-Lieferung von Siemens könnte weiter verschoben werden

Siemens hatte bereits mehrmals die Lieferung von 16 neuen ICE-Zügen für die Deutsche Bahn verschieben müssen, nun ist eine weitere Verzögerung möglich. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Aussagen von Siemens-Vorstandsmitglied Roland Busch. Nach der Lösung von Softwareproblemen könnte der Zulassungsprozess für die Züge im Juli erneut beginnen. Da dieser laut Busch aber "erfahrungsgemä&