Die Finanzaufsicht Bafin kündigt an, die Offshore-Geschäfte deutscher Banken genauer unter die Lupe zu nehmen. "Wir werden eine Erhebung unter den Banken zu ihren Geschäften in Steueroasen starten. Die Institute müssen uns erläutern, was genau sie dort machen – und mit wem sie da Geschäfte abschließen", sagte Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montag: 22.4.2013). Röse
Trotz des Einbruchs im Stammgeschäft beschleunigt SKF, der Weltmarktführer für Wälzlager und wichtigste Rivalen des deutschen Herstellers Schaeffler, den Umbau des Konzerns. "Wir investieren besonders in Asien, Amerika und auch Europa, müssen aber in Europa teilweise restrukturieren", sagte SKF-Chef Tom Johnstone dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Nach der Übernahme des Schiffszulieferers Blohm + Voss Industries (BVI) in Hamburg bleibt der schw
Die sogenannte Forschungsunion drängt die Bundesregierung, ihre High-Tech-Strategie zu schärfen und langfristig anzulegen. Neben den bisherigen Schwerpunkten Energie, Gesundheit, IT, Mobilität und Sicherheit fordern sie weitere zur Dienstleistungsforschung oder der künftigen Organisation der Arbeit. Das geht aus dem "Perspektivenpapier" der Forschungsunion hervor, das dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorab vorliegt. Die Empfehlungen dürften gro&szli
Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus hat ein ehrgeiziges Ziel: "Wir wollen im Solarmarkt eine Position erreichen wie BMW in der Autobranche", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Neuhaus versucht den Neustart des Unternehmens, das 2012 Insolvenz anmelden musste, mit Komplettsystemen für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe. "Wir bieten als einer der Ersten ein wirkliches Komplettsystem an", sagte der Chef des Dresdner Solarmodulherstellers. Neuh
Deutschlands Top-Aufsichtsräte profitieren von der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen. Die Chefaufseher der 30 Dax-Konzerne haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 346.000 Euro für ihr Mandat bekommen, das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Das ergaben Berechnungen des "Handelsblatts" (Montagausgabe). Damit ist die Aufsichtsratsvergütung in den vergangenen fünf Jahren um 40 Prozent gestiegen. Bestbezahlter Unternehmenskontrolleur ist Ferdinand
Vorstände großer Unternehmen sowie Industrieverbände warnen in einem gemeinsamen Brief an das Bundeskanzleramt, zentrale Ministerien sowie die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, dass Deutschland einen "wertvollen Standortvorteil" verspielt. "Ohne unsere leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und ohne innovative vernetzte Mobilitätsysteme wäre Deutschland nicht eine der weltweit führenden Industrie- und Dienstleistungsnationen", heißt
In der Tarifauseinandersetzung am hessischen Standort des Online-Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld stehen die Zeichen auf Arbeitskampf: Die Gewerkschaft Verdi rief ihre Mitglieder für Montag zur Teilnahme an einer Urabstimmung auf. "Wir wollen uns bei unseren Verdi-Mitgliedern rückversichern, ob die Streikbereitschaft vorhanden ist", sagte Bernhard Schiederig, in Hessen Landesfachbereichsleiter Handel und Tarifverantwortlicher. Es sei nicht akzeptabel, dass Amazon a
FDP-Präsidiumsmitglied Jörg-Uwe Hahn hat Forderungen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nach einer Ausweitung der Videoüberwachung in scharfer Form zurückgewiesen. Friedrich nutze "die Vorfälle in Boston für seine politischen Ziele aus", sagte Hahn der "Welt". Der stellvertretende Ministerpräsident und Justizminister Hessens ergänzte: "Die CSU nutzt jede Möglichkeit, ihre überzogenen Überwachungsfanta
Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle hat vor überzogenen Reaktionen auf den Terroranschlag in Boston gewarnt. "Dass nach einem Ereignis wie in Boston sofort Forderungen formuliert werden, ist Teil des politischen Geschehens", sagte er der "Welt am Sonntag". "Bei der konkreten Umsetzung sollte dann aber wieder Besonnenheit einkehren." Zur Balance von Sicherheit und Freiheit gehöre auch, Gesetze zu überprüfen und gegebenen
FDP-Chef Philipp Rösler hat das geplatzte Steuerabkommen mit der Schweiz gegen Kritik aus der Opposition verteidigt. "Mit dem Steuerabkommen haben wir die Grundlagen geschaffen, dass sich möglichst viele Steuerzahler stellen. Ohne Abkommen bleibt doch vieles im Dunkeln und wir sind auf Zufälle angewiesen", so der FDP-Vorsitzende in der "Bild-Zeitung". Rösler verurteilte zudem Steuerhinterziehung mit deutlichen Worten. "Steuerhinterziehung ist eine Str