Johannes Beermann, CDU-Medienpolitiker und Chef der sächsischen Staatskanzlei, kritisiert die Zögerlichkeit von ARD und ZDF beim Streit um die Digitalkanäle. "ARD und ZDF sollten sich von Doppelstrukturen verabschieden, wo immer es geht", so Beermann im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Am Ende müsse "auch eine Ersparnis stehen. Wir geben jährlich 90 Millionen Euro für Kanäle aus, von denen jeder einzelne an 99 Prozent der Bevölker
Angesichts der absehbaren Milliardenüberschüsse in den öffentlichen Haushalten hält das Bundesfinanzministerium (BMF) Steuererhöhungen, wie von SPD und Grünen im Falle eines Wahlsieges geplant, für überflüssig. Unbestreitbar sei, "dass der Staat kein Einnahmeproblem hat", heißt es laut dem Nachrichtenmagazin "Der Siegel" in einer internen Bewertung des BMF. "Steuererhöhungen auf breiter Front, wie sie von manchen vo
Die deutsche Wirtschaft ist unzufrieden darüber, wie die Bundesregierung Forschungsprojekte etwa in Energietechnik, Gesundheitssystem oder Verkehr fördert. "Die Hightech-Strategie hat nicht gezündet", sagte der Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertags, Eric Schweitzer, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" anlässlich einer Studie seines Verbandes. Demnach kennen nur etwa ein Drittel der Unternehmen dieses Zukunftsprojekt. Und von den wen
Das Gesundheitsministerium will ein bundesweites Frühwarnsystem gegen Ärztepfusch einführen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Künftig sollen sich die Länder demnach untereinander direkt darüber informieren, wenn sie einem Mediziner die Berufszulassung entziehen. Angestoßen wurde die Initiative durch die Debatte um betrügerische Ärzte wie einen niederländischen Neurologen, der in seiner Heimat mit Fehldiagnosen den gr
Eine Entscheidung des Verteidigungsministerium verärgert die heimische Rüstungsindustrie: Statt eines deutschen Herstellers hat die Bundeswehr einem Konsortium um General Dynamics den Auftrag erteilt, 176 gepanzerte Kleintransporter vom Typ "Eagle V" zu liefern. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der Auftrag im Wert von 109,41 Millionen Euro umfasse auch die Wartung der gegen Minen, Sprengsätze und Schüsse gesicherten Fahrzeuge, die vor al
Die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate, FMS Wertmanagement (FMSW), hat im vergangenen Jahr erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Abwicklungsbank verdiente 37 Millionen Euro, hat allerdings seit ihrer Gründung 2010 bereits 13 Milliarden Euro Verlust gemacht. Zugute kam der FMSW, dass sich die Finanzmärkte 2012 erholt haben. Dadurch konnte sie die Altlasten um 38 Milliarden Euro reduzieren. Bei der Abspaltung vo
Mehr als die Hälfte der Bundesbürger sind dagegen, dass sich die Grünen auf die SPD als Koalitionspartner festlegen. In einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus" sagten 55 Prozent, die Grünen sollten sich Bündnisse mit anderen Parteien offen halten. 26 Prozent befürworteten die Festlegung auf die SPD. 19 Prozent machten keine Angabe. Die Grünen-Wähler sind in dieser Frage gespalten. 45 Prozent finden, dass die Partei sich auf
Nach den Skandalen um Manipulationen bei der Vergabe von Organen planen führende Chirurgen eine radikale Strukturreform der deutschen Transplantationsmedizin. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Karl-Walter Jauch, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", anstelle von 47 Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten sollten sich in Zukunft nur sechs "übergeordnete Zentren" um die gesamte Verpflanzungsmedizin kümmern. Weitere Krankenh&au
Fast alle der 30 Unternehmen des Deutschen Aktienindex (Dax) haben den Anteil der weiblichen Führungskräfte 2012 in Deutschland deutlich gesteigert. Das ergibt sich dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge aus dem aktuellen "Statusbericht" dieser börsennotierten Unternehmen, der am Montag veröffentlicht werden soll. Laut "Focus" hatten 26 der 30 Dax-Konzerne im vergangenen Jahr prozentual mehr Frauen in Führungspositionen als 2011. Lediglich b
Die Steuereinnahmen sind im März um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Verweis auf Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium. Damit hätten Bund und Länder im ersten Quartal insgesamt 135 Milliarden Euro von den Bürgern und der Wirtschaft eingenommen. Das seien 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen, hieß es weiter. Die von Volkswirten befürchtete Delle in Folge der schw&a