Kauder warnt: Ägypten droht weitere Radikalisierung

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) warnt vor einer islamistischen Radikalisierung in Ägypten und der Gefahr für die dort lebenden Christen: "Ägypten droht eine weitere Radikalisierung", sagte Kauder der "Welt". "Die koptischen Christen machen sich darüber größte Sorgen. Denn sie sind schon jetzt das Opfer vieler Eruptionen von Gewalt." Erst in der vergangenen Woche hatten Extremisten einen Anschlag auf die Sankt-Markus-Kathedrale

Bericht: Putin verschärft Konfrontationskurs gegen Deutschland

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinen Konfrontationskurs gegen Deutschland verschärft. Der Inlandsgeheimdienst FSB setzte in den vergangenen Wochen russische Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau unter Druck, um an Informationen zu gelangen, berichtet der "Spiegel". Vor einigen Jahren hatte Putin die Abteilung Gegenspionage des FSB noch angewiesen, Aktivitäten gegen deutsche Einrichtungen deutlich herunterzufahren. Diese Zurückhaltung gilt nun ni

Magazin: Verteidigungsministerium verhandelt mit Israel über Kampfdrohnen-Kauf

Das Bundesverteidigungsministerium verhandelt offenbar intensiver als weithin bekannt über die Anschaffung bewaffneter Drohnen aus israelischer Fertigung. Auf Anfrage des Linken-Politikers Jan van Aken bestätigte das Ministerium, dass es im vergangenen November und im Februar Treffen mit israelischen Militärs und dem Hersteller der "Heron"-Drohne gab, berichtet das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Unbewaffnet setzt die Bundeswehr dieses Flugobjekt bereits in

Bundesbank fordert mehr Mitsprache bei europäischer Bankenaufsicht

Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger hat mehr Mitspracherechte für die Bundesbank bei der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) gefordert. So solle sie Bundesbank im geplanten Aufsichtsgremium (Supervisory Board) die Entscheidungen des EZB-Rates vorbereiten und mitgestalten, sagte sie im Interview mit der "Welt". "Natürlich sollte die Bundesbank im Supervisory Board vertreten sein. Stellen Sie sich vor, Sie sind am Anfang Teil

Verdi zieht wegen Streikrecht bei Kirchen vor Verfassungsgericht

Die Gewerkschaft Verdi will das Streikrecht bei Kirchen nun mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts durchsetzen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat die Organisation eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Damit will Verdi ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom November aushebeln. Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske wirft den Arbeitsrichtern vor, darin die Rechte der Kirchen "unzulässig ausgeweitet" zu haben. Das BAG hatte das Streikrecht der G

Westerwelle bedauert Rücktritt von palästinensischem Regierungschef

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Rücktritt des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiegebiete, Salam Fayyad, bedauert. "Ich bedaure den Rücktritt von Ministerpräsident Fayyad sehr. Wir haben mit ihm in den letzten Jahren gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet", sagte Westerwelle am Sonntag in Berlin. Fayyad habe als Ministerpräsident großen Anteil an den "erheblichen Fortschritten bei der Schaffung der Gru

Investitionen in saubere Energie brechen weltweit ein

Die Investitionen in saubere Energien sind in den ersten drei Monaten 2013 weltweit dramatisch eingebrochen. In keinem Quartal seit 2009 war das Anlagevolumen geringer, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Wirtschafts-Informationsdienst Bloomberg New Energy Finance. Als Ursache für den 22-prozentigen Rückgang nennt der Dienst die unsicheren politischen Rahmenbedingungen in den Schlüsselmärkten USA und Deutschland, die Zurückhaltung in den Märkten

Ökonomen fordern höheren Beitrag von Vermögenden bei Euro-Rettung

Führende Ökonomen sind davon überzeugt, dass die Euro-Krisenstaaten einen höheren Eigenbeitrag zur Sanierung ihrer Staatsfinanzen leisten müssen: Nach Meinung des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger sollten vor allem Vermögende stärker zur Kasse gebeten werden. Im Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" rät der Volkswirt den Regierungen Südeuropas zu einer Vermögensabgabe: "Die Reichen müssen dann zum Beispiel binnen zehn Jahren einen

Wirtschaftsministerium befürchtet neue Bürokratie-Lasten durch Plan von EU-Kommission

Durch einen Plan der EU-Kommission, Herkunftsnachweise für Produkte künftig zur Pflicht zu machen, befürchtet das Bundeswirtschaftsministerium neue Bürokratie-Lasten für deutsche Firmen. Bisher freiwillige Angaben wie "Made in Germany" künftig vorzuschreiben, widerspreche allen Bemühungen zum Bürokratie-Abbau, heißt es dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge in einem internen Vermerk des Ministeriums. Der Ursprungsnachweis bedeute

Unternehmen locken Auszubildende mit Praktika

Weil viele Schüler nicht wissen, welche Ausbildungsberufe es überhaupt gibt, bieten immer mehr Unternehmen Praktikumsplätze zur Berufsorientierung an. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf die Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) berichtet, gaben 38 Prozent der Betriebe an, Praktikumsplätze einzurichten. 2012 waren es 28 Prozent. DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagte dem Magazin: "Die Schulen bieten leider