Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sieht nach ihrem jüngsten Parteitag gute Chancen für die Sozialdemokraten, aus dem Stimmungstief herauszukommen: Die Partei sei jetzt wieder die Partei der kleinen Leute. "Mit dieser Tonlage kann die SPD auch wieder bei ihrer Kernklientel punkten und darüber hinaus auch weit in das bürgerliche Lager hinein", sagte Sommer der "Saarbrücker Zeitung". Wenn die SPD es schaffe, ihre eigenen Anhänger zu mobilisieren, d
Die Deutsche Bank baut ihre Analyseabteilung um und stärkt dabei die interne Denkfabrik DB Research mit Sitz in Frankfurt. "Wir werden DB Research deutlich vergrößern", sagte Chefvolkswirt David Folkerts-Landau der "Welt". "Aus den derzeit 90 Mitarbeitern werden in einem ersten Schritt rund 150 werden, langfristig könnten es etwa 200 sein." Insgesamt sind bei der Deutschen Bank etwa 1300 Personen mit der Analyse von Konjunkturentwicklungen und M
Zwei von fünf Beschäftigten in Deutschland glauben, dass ihr Beruf für die Gesundheit schädlich ist. Das geht aus einer Umfrage der Krankenversicherung DKV hervor, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Darin stimmten 38 Prozent der Befragten dem Satz zu: "Wenn man gesund bleiben will, sollte man meinen Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben". 45 Prozent lehnten ihn ab. Vor allem Arbeiter und Facharbeiter sind überzeugt, dass ihre Tätigkeit
Der Chef des Instituts für Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, glaubt, dass Deutschland sein Wachstumspotenzial nicht ausschöpft: "Deutschland braucht einen Investitionspakt", sagte er im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Er fordert kräftige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Energie. Geld sei genug dafür da. "Deutschland spart viel zu viel und legt das Geld viel zu schlech
Die Bundesregierung hat eine Hilfsaktion für Schwerverletzte des syrischen Bürgerkriegs gestartet. Mit einem speziell ausgestatteten Airbus der Bundeswehr werden an diesem Montag 36 Schwerstverletzte nach Deutschland gebracht. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Montag-Ausgabe. Die Syrer waren bisher in Jordanien versorgt worden. Sie sollen nun in den Bundeswehr-Krankenhäusern in Berlin, Hamburg, Ulm und Westerstede behandelt werden. Die Bundeswehr-Masc
Führende Unions-Politiker gehen nach dem Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) mit der neuen Partei hart ins Gericht. Sie werfen der AfD in der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) Konzeptlosigkeit und Inhaltsleere vor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (56, CSU) sagte der Zeitung: "Die Alternative für Deutschland ist deshalb keine Gefahr für die Union, weil sie keine Alternative ist. Es ist schon in sich ein Widerspruch, wenn man sich al
Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland sind lärmkrank. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) erklärte gegenüber der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe), dass vier bis fünf Millionen Büromitarbeiter gesundheitsgefährdendem Lärm ausgesetzt sind. Am stärksten seien die Beschäftigten in Großraumbüros betroffen. Dort arbeiten rund 7 der 18 Millionen deutschen Büroangestellten. "Im Großraumbüro sind
Der Bundesumweltminister und Vertraute von Angela Merkel, Peter Altmaier, geht nicht davon aus, dass die Bundeskanzlerin im Falle eines Wahlsiegs nicht die volle Legislaturperiode im Amt bleiben will. "Ich erlebe sie derzeit voller Tatendrang und voller Energie", entgegnete Altmaier am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Günther Jauch" auf eine entsprechende Hypothese des stellvertretenden "Bild"-Chefredakteurs Nikolaus Blome. Er habe "nirgendwo auch nur den
Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert angesichts des Streits über die Vergabe von Presseplätzen im NSU-Prozess, die Vorschriften zur Öffentlichkeit von Gerichtsverfahren zu ergänzen. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Montagsausgabe) verlangte Merk, es sollten im Gerichtsverfassungsgesetz Videoübertragungen in einen anderen Gerichtssaal ausdrücklich geregelt werden. So würden den Gerichten in Zukunft "Zwangs
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat den von seiner Partei geforderten Spitzensteuersatz von 49 Prozent verteidigt. "Starke Schultern" müssten "mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen", sagte Steinbrück dem ARD-Magazin "Bericht aus Berlin" am Sonntag. Das Geld solle in Kinderbetreuung, Bildung und "wirtschaftsnahe Infrastruktur" fließen. "Wir haben es teilweise mit einer katastrophal schlechten Finanzlage der