Immer mehr Ärzte arbeiten als „Mini-Jobber“

Auch im Gesundheitswesen nimmt die Zahl der Minijobs nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung (Montag-Ausgabe) deutlich zu. So arbeiteten Mitte 2011 sogar 6.100 Ärzte auf der Basis einer geringfügig entlohnten Beschäftigung. Das waren mehr als vier Mal so viele wie im Jahr 2000. Die Zahl der geringfügig entlohnten Krankenschwestern und Hebammen nahm im gleichen Zeitraum ebenfalls stark von 19.600 auf 54.600 zu. Auch die Zahl der mini-jobbenden Sprechstundenhilfen verdo

Amazons Cloud-Sparte wächst dramatisch schnell

Der US-Internetkonzern Amazon setzt große Hoffnungen auf das Wachstum seiner Web-Services Sparte. "Ich glaube, dass diese Sparte wahrscheinlich so groß werden wird wie unser Handelsgeschäft", erklärt Amazon-Technik-Vorstand Werner Vogels gegenüber der "Welt". Amazon Web Services wachse aktuell schneller als erwartet, sagte Vogels weiter. "Die IT in Unternehmen verändert sich dramatisch durch Cloud-Services." Deswegen will Amazon den D

Im Klimafonds fehlen Milliarden für die Energiewende

Politiker der Unionsfraktion im Bundestag haben die Bundesregierung aufgefordert, den Energie- und Klimafonds zu retten und Projekte notfalls aus Steuermitteln zu finanzieren. "Die Bundesregierung muss diese Projekte umsetzen. Notfalls müssen einzelne Elemente aus der Finanzierung durch den Klimafonds genommen und aus Haushaltsmitteln finanziert werden", sagte der Koordinator für Energiepolitik, Thomas Bareiß (CDU), der "Welt". Laut Bareiß geht man von e

Duin fordert von Merkel Einsatz für Opel-Werk Bochum

Im Kampf um den Erhalt des Opel-Werks Bochum verlangt die nordrhein-westfälische Landesregierung mehr Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). In der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) forderte Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD), "das Schicksal der Opel-Angestellten im Werk Bochum muss zwingend Thema des Gespräches" der Kanzlerin mit dem Vorstand der Opel-Mutter General Motors (GM) sein. Es gehe immerhin um insgesamt 3300 Arbeitsplätze in Bochum. Duin n

CDU-Außenpolitiker nennt Putins Politik „idiotisch“

Während Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonntag zur Eröffnung der Hannover Messe in Deutschland eingetroffen ist, reist die Kritik an seiner Politik der harten Hand nicht ab. Vor allem die Durchsuchungen deutschen Stiftungen (Konrad-Adenauer-Stiftung und Friedrich-Ebert-Stiftung) in Russland sorgen für Ärger. Der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann sagte der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe): "Die Razzien gegen unsere Stiftungen sind idiotisch,

DIHK fordert Stopp der kalten Progression

Die deutsche Wirtschaft appelliert an die Bundesregierung, die heimlichen Steuererhöhungen zügig zu stoppen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) forderte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, den Steuertarif künftig jährlich an die Inflation anzupassen. Der Staat sollte auf die heimlichen Steuererhöhungen durch die kalte Progression verzichten. Der Steuertarif sollte jährlich entsp

Jobcenter kontrollieren kranke Hartz IV-Empfänger schärfer

Hartz-IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen sich auf schärfere Kontrollen der Jobcenter gefasst machen. Wie die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf eine neue interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, sollen die Jobcenter sogar ärztliche Atteste prüfen, um "Blaumacher" ausfindig zu machen. Dem "Bild"-Bericht zufolge sollen die Sachbearbeiter in den Jobcentern ab sofort besonders darauf achten

Begleitet von Protesten: Putin und Merkel eröffnen Hannover-Messe

Begleitet von Protesten haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonntag die Hannover Messe eröffnet. Russland ist in diesem Jahr Partnerland der weltgrößten Industrieschau. Im Vorfeld hatten Razzien bei deutschen Organisationen in Russland für Ärger gesorgt. Vor dem Messe-Gelände versammelten sich am Abend rund 200 Menschen zu Mahnwachen und hielten unter anderem Plakate mit Aufschriften wie "Lassen Sie NGOs in Friede

Kretschmann: Baden-Württemberg kann sich an Zwischenlagerung beteiligen

Baden-Württemberg ist bereit, sich an der Zwischenlagerung von Atommüll zu beteiligen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte im ARD-"Bericht aus Berlin": "Wir sind grundsätzlich offen dafür." Dabei handele es sich um eine "wichtige vertrauensbildende Maßnahme" gegenüber den Niedersachsen. Zu Gorleben als möglichem Ergebnis bei der Endlagersuche sagte Kretschmann: "Gorleben gehört dazu wie jeder andere Stand

Platzeck will BER-Eröffnungstermin noch dieses Jahr festlegen

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) rechnet damit, dass in diesem Jahr ein neuer Eröffnungstermin für den Berliner Großflughafen BER genannt werden kann. Das sagte Platzeck im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Montagsausgabe). Der Flughafen ist seiner Ansicht nach derart wichtig für ganz Ostdeutschland, dass ein Misserfolg nicht nur "verheerend" für die Region wäre, sondern auch das Ende seiner politisch