Der Essener Warenhauskonzern kämpft offenbar mit größeren Umsatzverlusten als bisher bekannt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" lagen die Verkäufe im Februar laut internen Papieren bei 133 Millionen Euro – fast zwölf Prozent unter den Planungen und 15 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahres. Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres, dem Beginn des Geschäftsjahres, hat der Konzern damit nur noch 1,3 Milliarden Euro Umsatz gemacht
Der Bundesnachrichtendienst (BND) rüstet für den Kampf gegen die über das Internet geführten digitalen Spionageattacken personell auf. BND- Chef Gerhard Schindler unterrichtete nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vergangene Woche eine kleine Runde von Bundestagsabgeordneten, dass eine neue Abteilung, die sich ausschließlich mit Hackerangriffen auf Bundeseinrichtungen und die deutsche Industrie beschäftigt, bis zu 130 Mitarbeiter stark
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat skeptisch auf den jüngsten Plan reagiert, den die Regierung in Zypern zur Vermeidung einer Staatspleite vorgelegt hat. "Die Idee, die Probleme der Banken mit den Rentenfonds zu lösen, habe ich bereits bei dem Treffen der Eurogruppe letzten Freitag/Samstag klar abgelehnt", sagte er der "Welt am Sonntag". "Die Länder der Eurozone wollen den Zyprern helfen, aber die Regeln müssen respektiert werden, d
Top-Ökonomen bestärken die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer harten Haltung gegenüber Zypern. "Es ist richtig, dass die EZB durchgreift und die Beteiligung der Gläubiger der Banken und damit der Sparer verlangt", sagt Hans-Werner Sinn, Chef des Münchener Ifo-Instituts, der "Welt am Sonntag". "Mich ärgert nur, dass die Steuerzahler der noch gesunden Länder der Eurozone immer noch den Löwenanteil der Lasten tragen sollen, u
Vor der entscheidenden Sitzung der Euro-Finanzminister zur Zypern-Rettung an diesem Sonntag hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unnachgiebig gezeigt. Er lasse sich "nicht erpressen" und wisse um seine Verantwortung für die Stabilität des Euro, sagte Schäuble der "Welt am Sonntag". "Wenn wir jetzt falsche Entscheidungen treffen, tun wir dem Euro einen Bärendienst." Der Finanzminister betonte: "Wir wollen möglichst
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Union davor gewarnt, die Bundestagswahl angesichts guter Umfragewerte schon als gewonnen zu betrachten. Der Ausgang der Bundestagswahl sei "völlig offen", sagte Schäuble der "Welt am Sonntag". "Die Wähler entscheiden sehr kurzfristig. Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen." Der frühere CDU-Vorsitzende riet der Union davon ab, im Wahlkampf vor allem um konservative Stammw&
Die FDP hat seit langem wieder die Fünf-Prozent-Hürde geknackt. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen die Liberalen auf fünf Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. CDU und CSU kommen auf 39,3 Prozent, was einem Minus von 0,7 Punkten entspricht. Die SPD legt wieder leicht zu und erreicht 26,7 Prozent (Vorwoche: 26,3 Proze
Mario Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens und Satellitenerstellers OHB AG aus Bremen, geht von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung seiner Branche aus. Die Bedingungen seien günstig. Zwar säßen die Forschungsgelder "nicht gerade locker", aber "in Deutschland läuft es gut für uns, die Branche ist in den vergangenen Jahren – gemessen an Umsatz und Beschäftigtenzahl – insgesamt ordentlich gewachsen. Das hat die Akzeptanz erh&o
Vor der entscheidenden Sitzung der Euro-Finanzminister zur Zypern-Rettung an diesem Sonntag hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unnachgiebig gezeigt. Er lasse sich "nicht erpressen" und wisse um seine Verantwortung für die Stabilität des Euro, sagte Schäuble der "Welt am Sonntag". "Wenn wir jetzt falsche Entscheidungen treffen, tun wir dem Euro einen Bärendienst." Der Finanzminister betonte: "Wir wollen möglichst
Nach Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums würden die Steuerpläne der Grünen die Staatseinnahmen um 32 Milliarden Euro erhöhen. Dies zeigt ein aktualisierter interner Vermerkt des Ministeriums, der der "Welt am Sonntag" vorliegt. Dabei sei die von den Grünen zur Entlastung geplante Anhebung des Grundfreibetrags mit 3,5 Milliarden Euro bereits gegengerechnet, heißt es in dem Papier. Allein die von den Grünen angepeilte Erhöhung des Spitz