Der deutsche Außenhandel wird auch im laufenden Jahr kräftig zulegen. Dabei gewinnen die Exporte in außereuropäische Länder weiter an Bedeutung. Das geht aus dem Außenwirtschaftsreport des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) hervor, der dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorliegt. Der BDI-Prognose zufolge steigen die Exporte 2013 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Wir erwarten im beginnenden Aufschwung eine deutliche Belebung der
Weitere führende Politiker westdeutscher Landesverbände der Linkspartei haben sich für eine Bundestagskandidatur des früheren Fraktions- und Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine ausgesprochen. "Sehr wünschenswert" nennt die hessische Fraktionsvorsitzende Janine Wissler, die am 22. September auch mit Hilfe Lafontaines in den Landtag in Wiesbaden zurückkehren will, eine Bundestagskandidatur des früheren SPD-Vorsitzenden: "Er kann Inhalte sehr gut ve
Der herz- und krebskranke CDU-Spitzenpolitiker Wolfgang Bosbach denkt nach seinem Zusammenbruch auf einem Parteitag nicht an einen Rückzug. "Mir ginge es nicht besser, wenn ich jetzt das Rentnerdasein beginnen würde. Mir macht ja die Arbeit auch Spaß. Ich käme sonst sofort ins Grübeln. Ich würde ganz anders in den Körper reinhorchen", sagte Bosbach der "Welt". Politik sei zwar nicht gesundheitsförderlich. "Auf der anderen Seite: E
Der SPD-Fraktionsvize Joachim Poß hat mit Blick auf das Rettungspaket für Zypern die Prüfung eines Freibetrags für Kleinsparer, aber auch die Prüfung von höheren Abgaben für "Superreiche" gefordert. "Wenn das eingeplante Milliardenaufkommen durch die Abgabe auch mit Freibeträgen etwa von 25.000 Euro erreicht werden kann, spricht nichts gegen eine Entlastung von Kleinsparern", sagte Poß dem "Handelsblatt" (Montagausgabe)
Mit einem Sachverständigenrat für große Infrastruktur-Vorhaben will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dem Rufschaden für die deutsche Bauwirtschaft und Ingenieurkunst begegnen, die durch umstrittene Projekte wie Stuttgart 21 oder dem Hauptstadtflughafen entstanden sind. An dem Gremium sollen unter anderem der Vorstandschef des Baukonzerns Bilfinger und frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch sowie BDI-Präsident Ulrich Grillo mitwirken, schrei
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich gegen den Vorschlag der FDP gewandt, den Solidaritätszuschlag nach der Bundestagswahl schrittweise zu reduzieren und 2019 abzuschaffen: Dieses Thema gehöre nicht jetzt auf die Tagesordnung, sondern solle in die Diskussion der Bund-Länder-Finanzbeziehungen einbezogen werden, sagte Tillich der "Welt". "Wir müssen ja den Länderfinanzausgleich und eine Anschlussregelung an Solidarpakt II verhande
Der Präsident des Bankenverbandes, Andreas Schmitz, hat die Einigung über die Bankenrettung in Zypern begrüßt. "Ich bin froh, dass eine Lösung für Zypern schneller als erwartet gefunden wurde. Damit kehrt mehr Stabilität in die Euro-Zone zurück", sagte Schmitz der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Europa habe sich als handlungsfähig erwiesen. Die Beteiligung von Bankkunden müsse als "außerordentliche Maßnah
Gegen die Pläne von SPD und Grüne für höhere Steuern auf Einkommen und Vermögen will die Union im Wahlkampf mit Entlastungsversprechen antreten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer verabredeten am vergangenen Mittwoch zwar, dass die Haushaltskonsolidierung auch in der der nächsten Legislaturperiode Vorrang haben wird. Dennoch soll nach Informationen des "Spiegel" im gemeinsamen Wahlprogramm eine Senkung der Einkommensteuer entha
Während die Gewerkschaften die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)a, gegen den Missbrauch von Werkverträgen vorzugehen, als "teilweise Schritte in die richtige Richtung" sehen, gibt es von Seiten der Arbeitgeber scharfe Kritik. "Wenn die Bundesarbeitsministerin tatsächlich ein gesetzliches Vetorecht des Betriebsrates bei produktionsintegrierten Werkverträgen einführen will, wäre dies verfassungswidrig", sagte der Pr&
Bundespräsident Joachim Gauck hat die Debatte um ausufernde Manager-Gehälter als kontraproduktiv kritisiert. "Wir sind eine Gesellschaft, die sensibel auf allzu große Unterschiede bei Einkommen reagiert", sagte Gauck der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe). Zwar gebe es unangemessene Gehälter, erklärte der Bundespräsident. "Aber wenn wir uns allein daran festbeißen, vergeuden wir viel Energie, die anderswo sinnvoller eingesetzt werden k&ou