Der Autobauer Porsche will binnen acht Jahren 8.000 Mitarbeiter in Deutschland einstellen. Das sagte Porsche-Chef Matthias Müller dem "Westfalen-Blatt". Die Belegschaft des Sportwagenherstellers aus Stuttgart-Zuffenhausen ist in den vergangenen drei Jahren bereits von 12.000 auf 17.000 Mitarbeiter gewachsen. 3.000 weitere Beschäftigte werden in den kommenden fünf Jahren eingestellt. Zudem werde das Unternehmen in die Infrastruktur investieren. "Unser Werk in Zuffenh
Nordrhein-Westfalens Landesregierung hat die Bundesregierung vor einer zu starken Reduzierung der Industrierabatte bei den Förderkosten für Ökostrom gewarnt. "Nordrhein-Westfalen als Land mit der energieintensivsten Wirtschaftsstruktur in Deutschland wird sehr genau darauf achten, dass seine Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben", sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der "Rheinischen Post". "In unseren energieintensiven Betrieben arbeiten 2
Reiche Russen sollen nach dem Willen der Berliner Regierungskoalition dabei helfen, das Euro-Mitglied Zypern vor der Staatspleite zu retten. Russische Investoren hätten bei zyprischen Banken Milliarden Euro angelegt, umgekehrt würden aus Zypern Milliardeninvestitionen nach Russland fließen. "Zyperns Leistungsbilanz weist hohe Auslandsinvestitionen in Russland auf", sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der "Rheinischen Post". Zyperns neue Regierung kö
Younes Ouaqasse, Mitglied im CDU-Bundesvorstand mit marokkanischen Wurzeln, warnt die Union vor falschen Tönen in der Debatte um eine doppelte Staatsbürgerschaft für Migranten. Der "Welt" sagte er: "Ich habe mich in dieser Woche ausnahmsweise einmal über die Rhetorik in der CDU geärgert. Der zuständige Obmann unserer Fraktion hat in der Debatte um den Doppelpass hauptsächlich vor Kriminellen gewarnt, die sich diese Regelung zunutze machen kö
Teilzeitarbeit soll nicht länger zur beruflichen Sackgasse werden: CDU-Familienministerin Kristina Schröder setzt sich für einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Rückkehr in Vollzeit ein. "Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Rückkehr in Vollzeit", sagte Schröder der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Teilzeit müsse "eine Phase im Leben" sein, keine Sackgasse. "Im Moment ist die Einbahnstraße rechtlich zementiert."
Nach der Veröffentlichung von vertraulichen Belegen des Bundesinnenministeriums zum NPD-Verbot auf der Homepage der rechtsextremistischen Partei sieht sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in seinen Warnungen vor einem Verbotsverfahren bestätigt. "Die Veröffentlichung der Materialsammlung durch die NPD zeigt, dass der Verbotsantrag der Länder der Partei eine öffentliche Bühne gibt", sagte er der "Rheinischen Post". Genau das habe er
Deutschland und die USA stehen nach Informationen der "Welt" aus Regierungskreisen unmittelbar vor dem Abschluss eines Steuerabkommens. Als Grundlage dient der amerikanische "Foreign Account Tax Compliance Act" (FATCA). Das Gesetz sieht vor, dass Banken, die in den USA tätig aber nicht dort ansässig sind, gezwungen werden, den Amerikanern Kundendaten zu liefern oder andernfalls den Einbehalt von Quellensteuer auf Erträge aus US-Kapitalanlagen hinnehmen müs
Die Euro-Staaten wollen reiche Bürger und Konzerne, die ihr Geld auf Zypern angelegt haben, an den Kosten des geplanten Hilfspakets für den Inselstaat beteiligen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird derzeit geprüft, wie ein Sanierungsbeitrag privater Kontoinhaber und Bankgläubiger – viele von ihnen aus Russland – aussehen könnte, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Im Gespräch sind unter anderem höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, Kapi
Ein Streit über 830 Millionen Euro zwischen Bund und Ländern stellt die nationale Umsetzung des europäischen Fiskalpaktes in Frage. Die Länder beharren darauf, dass der Bund seine Zahlungen im Rahmen des Entflechtungsgesetzes 2014 um gut 30 Prozent auf knapp 3,4 Milliarden Euro aufstockt und in gleicher Höhe bis 2019 fortsetzt. Dies geht aus einer Stellungnahme des Bundesrates hervor, die nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) auch
Die Festland-Verbindung aller geplanten Offshore-Windparks, die bis 2030 in Nord- und Ostsee gebaut werden sollen, kostet Netzbetreiber wie Eon insgesamt bis zu 3,9 Milliarden Euro. Das geht aus einem Bericht des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie hervor, aus dem die "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) zitiert. Werden alle 128 Windparks wie geplant realisiert, müssten danach rund 3.880 Kilometer Seekabel verlegt werden. Wegen der Gezeiten sind Offshore-Windparks in D